Holografie: Täuschend echte Animation in der Luft erzeugt durch zwei Laser.

Täuschend echte Animation in der Luft erzeugt durch zwei Laser.

Täuschend echte Animation in der Luft erzeugt durch zwei Laser.

Keine Projektionsfläche nötig

Bereits seit einigen Jahren arbeiten Wissenschaftler der konfessionellen Brigham Young University(BYU) an einer Technik die Hologramme OHNE dediziertes Display(Projektionsfläche) darstellt. Jüngst ist es dem Team Electro-Holography Lab(EHL) lauf einer Veröffentlichung gelungen mit Hilfe von zwei Lasern ein Hologramm zu erzeugen, bei dem generierte Bilder und Animationen tatsächlich in der Luft schweben.

Mit Hilfe der Screenless Volumetric Display Technology bewegt der Laser Aerosole schnell durch den Raum. Der zweite Laser bestrahlt die Partikel. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit dieses Prozesses nehmen sowohl die 30-fps-Kamera als auch das menschliche Auge die beleuchteten Partikel als Linie in der Luft wahr. Gegenwärtig weist die experimentelle Technologie immer noch ein großes Manko auf, das heißt sie kann nur Bilder erzeugen, die nicht größer als der Volumenanzeigebereich sind. „Wenn ich zum Beispiel einen solchen Berg darstellen möchte und auch möchte, dass er wie ein echter Berg aussieht, muss ich eine Volumenanzeige bauen, die so groß ist wie ein Berg“, erklärte Wesley Rogers. Daher können derzeit nur mikroskopische Animationen generiert werden. In einem Demo-Video verwendeten Wissenschaftler beispielsweise zwei Miniaturmodelle von Star Trek, um Hologramme zu erstellen, die einen scheinbar realen Kampf mit einem „Laserschwert“ führen.

Noch am Anfang der Entwicklung

Derzeit versuchen die Wissenschaftler das Größenproblem zu lösen. Eine Bewegung der Perspektive könnte dabei helfen, eine Illusion zu schaffen, das Objekt in einer anderen Entfernung wahrzunehmen. Im Video zu sehen ein vorbeiziehender Mond an einem winzig 3D-gedrucktem Haus. Das erzeugte Bild soll der betrachtenden Person folgen und so die Perspektive ändern.

Die Einsatzbereiche sind sehr vielseitig

Als Beispiel wäre das Verkehrswesen. Hier könnte zum Beispiel die Luftüberwachung in Towern durch diese Technik den Flugverkehr des Umfelds realistisch darstellen und so sicherer machen. Denkbar wäre natürlich auch eine Verwendung als Informationsquelle, als „Werbebanner“. Informationen können Orts- und zeitunabhängig in der Luft dargestellt werden. Möglich sei auch, diese Projektionen im Straßenverkehr, zum Beispiel als Stauwarnung vor einem Fahrzeug anzeigen zu lassen.

Sicher ist, diese Technik wird noch einige Jahre dauern, aber wir sind auf dem Weg die geträumte Technik aus Star Wars oder Star Trek umzusetzen. Jahrzehnte nach der Idee.

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