Vegetarische und vegane Ernährung gewinnen in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Viele Verbraucher betrachten diesen lifestyle als Beitrag zu einer klimafreundlicheren und nachhaltigeren Ernährung. Hitzige Debatten über die eigene Ernährungsform sorgen nicht nur für Unverständnis auf beiden Seiten des Bratwurst-Tofu-Horizonts, sondern auch für soziale Ausgrenzung. 

Wir gehen heute mit dem Beitrag „Bratwurst vs. Tofu-Burger – Vegane Ernährung heute“ der Frage nach, ob man sich vegan gesünder, als ein Mischköstler ernähren kann. Ist die richtige Ernährungsform auch ein sozialpolitisches Problem unserer Tage geworden?

 

Vegane Ernährung = Religion oder eine neue Weltanschauung?

Für die meisten Veganer bedeutet der Vegetarismus nicht nur allein die Umstellung ihrer Ernährungsform, sondern den Übergang in eine neue Lebensphase. So erleben Sie vegane Ernährung auch als philosophische, spirituelle und ideologische Weltanschauung. Man könnte auch fast von einer Art Religion sprechen, beobachtet man auch Veganern Verhaltensweisen, wie Verbote, Einhaltung der Disziplin oder Ehrfurcht vor dem Leben.

So bedeutet für einige Neu-Veganer die Umstellung auf ausschließlich pflanzliche Ernährung ein Übergang zu einer Art Glauben, einer neuen Identität. Die Personen definieren sich neu und drücken mit Ihrer veganen Weltanschauung ihre Art zu leben aus. Sie definieren, wie sie von ihrer Umwelt wahrgenommen werden wollen und wer Sie sind oder sein wollen. Dadurch rückt die eigene Ernährungsweise in einem besonderen Fokus, bei dem Veganer mehr oder weniger offen die Akzeptanz von Andersdenkenden fordern. Veganismus wird zum Kult bzw. zum Teil der eigenen Identität.

Nachdem die Entscheidung zur veganen Ernährung gefallen ist, ändern sich nicht selten Kontakte im sozialen Umfeld. Oft wird ein neuer Freundeskreis mit gleichen Interessen aufgebaut, der Kontakt zu Fleischessern teilweise eingeschränkt oder gemieden. Auch in Familien sorgt das Thema „Vegane Ernährung“ für rege Diskussionen, oft zu offener Ablehnung oder Ausgrenzung. Veganer berichten oft, dass sie sich laufend für ihre Ernährungsweise rechtfertigen müssten.

Mitunter trifft man auch auf Veganer, die missionarisch unterwegs sind. Durch ihr polarisierendes, teilweise extremes Verhalten verhindern Sie, dass sich Mischköstler mit Ihnen unvoreingenommen auseinandersetzen. Oft kommt es auch im persönlichen Umfeld zu Grundsatzdiskussionen bis hin zu Anfeindungen und Ausgrenzungen in beide Richtungen – und das aufgrund verschiedener Ernährungsformen. Da könnte man bald denken, dass die Veganer Front gegen andere Ernährungsformen machen. Aber das Unverständnis gibt es leider noch auf beiden Seiten.

Fakten zu Veganern:

  • 81% sind weiblich
  • 60% sind zwischen 20 und 40 Jahre alt
  • die meisten Veganer leben in 1-2-Personen-Haushalten
  • 70% haben einen höheren Bildungsabschluss
  • betätigen sich sportlich aktiver, als Nicht-Veganer
Vegane Ernährung im Trend

Vegane Ernährung im Trend

 

Formen des Vegetarismus

Alle Formen  der vegetarischen Ernährung basieren auf pflanzlichen Lebensmitteln. Veganer unterscheiden sich hinsichtlich der Ausprägung, in der sie sich von tierischen Erzeugnissen abwenden.

Ernährungsform Bevorzugte Lebensmittel Verzicht auf:
Ovo-Lakto-Vegetarier (Vegetarier) pflanzliche Lebensmittel und Eier, Milch und Milchprodukte Fleisch und Fisch
Veganer pflanzliche Lebensmittel (Getreide, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Samen und Nüsse) alle tierischen Lebensmittel (Fleisch, Fisch, Milch, Eier und Honig sowie Verzicht auf Gebrauchsgegenstände tierischen Ursprungs (Leder, Wolle, Fell, etc.)
Lakto-Vegetarier Pflanzliche Lebensmittel und Milch und Milchprodukte Fleisch, Fisch und Eier
Ovo-Vegetarier pflanzliche Lebensmittel und Eier Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukte
Pesco-Vegetarier pflanzliche Lebensmittel und Fisch, Meeresfrüchte, einige auch Milch, Milchprodukte und Eier Fleisch
Semi-Vegetarier pflanzliche Lebensmittel und Fisch und Geflügel alle Fleischarten (außer Geflügel)
Flexitarier alle Lebensmittel, Verzicht von Fleisch zum größten Teil, wenn Fleisch, dann nur aus artgerechter Herkunft und von hoher Qualität Fleisch, das nicht aus artgerechter Herkunft stammt bzw. aus Massentierhaltung kommt
Rohköstler nur pflanzliche Rohkost gekochte und verarbeitete Lebensmittel, alle tierischen Produkte (auch Honig, Eier und Milch)
Frutarier nur pflanzliche Lebensmittel, die auf natürliche Weise „vom Baum“ gefallen sind alle Lebensmittel, die geerntet und/oder weiterverarbeitet wurden
Pudding-Vegetarier hauptsächlich pflanzlich basierte Lebensmittel und Süßigkeiten + Fertigprodukte Fleisch und Fisch

 

Verbreitung des Vegetarismus

Darf der Mensch für sein eigenes Wohlergehen Tieren Leid zufügen, sie ausbeuten oder töten? Diese Frage stellt sich nicht erst heute. Große Bewegungen des Fleischverzichts entstanden bereits um 600 v. Chr. Damals bildeten sich gleich mehrere Strömungen, deren Anhänger sich aus religiösen Gründen vegetarisch ernährten, so viele Buddhisten in Indien, ebenso wie die Anhänger des Jainismus, die jegliche Form von Gewalt gegen Tiere ablehnten.

Die Anhänger der Orphiker, einer religiös-spirituellen Bewegung im antiken Griechenland, glaubten an Wanderung und Wiedergeburt der tierischen und menschlichen Seele. Sie aßen kein Fleisch oder Eier, trugen auch keine Kleidung aus Wolle. Der Mathematiker Pythagoras war ihr bekanntester Vertreter: „Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück“, sagte er.

In Deutschland entstand die vegane Bewegung aus verschiedenen Vegetariervereinen, die sich im 19. Jahrhundert mit der „Lebensreformbewegung“ bildete. 1867 gründete sich der Verein „Natürliche Lebensweise“, der durch Zusammenschluss mit anderen Vereinen 1892 den Vegetarierbund Deutschland begründete. Mit dieser Gründung des Vereins öffneten auch die ersten Reformhäuser, die auch heute noch bei vegetarisch oder vegan lebenden Menschen zentrale Anlaufstelle beim Einkauf sind.

In Deutschland stieg der Fleischkonsum in den Jahren nach dem 2.Weltkrieg stark an. Erst in den 1990er-Jahren führte der BSE-Skandal zum Rückgang des Fleischkonsums. Bis 2012 nahm der Fleischverzehr wieder zu, danach sank er von 62,8 Kilogramm auf 58,3 Kilogramm pro Person im Jahr 2021. Männer essen durchschnittlich doppelt so viel Fleisch wie Frauen.

In den letzten Jahren erfahren vegane und vegetarische Lebensweisen einen Boom. Veganer galten vor 10 Jahren noch als Spinner und exotischer Außenseiter, heute ist es Trend sich vegan zu ernähren.

Warum ernähren sich immer mehr Menschen vegan?

Warum ernähren sich immer mehr Menschen vegan?

 

Motive für vegane Ernährung

Die Gründe, warum Menschen sich dazu entscheiden vegan zu leben sind vielschichtig und individuell verschieden. Es gibt jedoch Gründe, die sich in diesem Kontext immer wiederholen. Dazu gehören ethische Überlegungen, ökologische Aspekte und die Sorge um die eigene Gesundheit. Die Religion spielt bei dieser Ernährungsform eher eine untergeordnete Rolle. Bei jungen Menschen stehen eher ethische und ökologische Motive im Fokus. Bei älteren Personen erfolgt eine Umstellung auf eine vegane Ernährung meist aus gesundheitlichen Gründen. In einer Online-Befragung von 1000 Veganern wurden folgende Motive für eine vegane Ernährung in dieser Reihenfolge genannt:

  • Berichte über Massentierhaltung
  • Gründe des Klimaschutzes
  • gesundheitliche Gründe
  • vegetarisch/vegan lebende Freunde
  • Lebensmittelskandale
  • Religiöse Gründe

Ethische Aspekte für vegane Ernährung

Veganer, die aus ethischen Motiven handeln möchten nicht, dass ihretwegen Tiere getötet werden. In Befragungen gaben dies über 90% als Grund für eine vegane Ernährung an.

In ihren Augen gibt es keine moralische Rechtfertigung das Leid eines Tieres für die menschliche Ernährung zu begründen. Und gerade in jüngster Vergangenheit wir haben zahlreiche Dokumentationen über Lebensbedingungen von Nutzvieh für öffentliches Interesse gesorgt. Bilder oder Filme über Tierhaltung auf engstem Raum, Ernährung oder Tötungsmethoden erschütterten gerade junge Menschen und motivierten sie zu einer veganen Ernährung. Vegetarier berichten, dass sie während Ihrer nicht veganen Phase nicht daran gedacht haben, dass es sich bei ihrem Fleischgericht zuvor um ein lebendiges Tier handelte. Viele Fleischgerichte oder Zubereitungen aus Fleisch erinnern nicht an lebende Tiere.

 

Gesundheit

Einige Menschen möchten aus gesundheitlichen Gründen ihre Ernährung umstellen und werden zu Veganern. Gesundheitliche Aspekte für einen Umstieg auf eine vegane Ernährungsform können zum Beispiel sein:

  • ernährungsbedingte Erkrankungen (Diabetes, Gicht, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettstoffwechselstörungen)
  • der Wunsch Gewicht abzunehmen oder schlank zu bleiben
  • Laktose-Intoleranz oder Allergien gegen Milch oder Hühnereiweiß

Lebensmittelskandale aus der Intensivtierhaltung sind auch oft der Grund, dass sich Menschen dazu entschließen auf tierische Produkte völlig zu verzichten. Auch das subjektive Wohlbefinden kann dabei eine große Rolle spielen. Viele Veganer berichten, dass sie sich nach der Umstellung auf vegane Kost besser, leichter und fitter fühlen würden.

In Auswertung zahlreicher Studien soll das Risiko, an Diabetes oder Herzkrankheiten zu erkranken bei einer veganen Ernährung deutlich geringer sein. Fleischesser sollen ein um 30% höheres Risiko besitzen an Darmkrebs zu erkranken. Zudem hätten Vegetarier eine geringere Sterblichkeit, verglichen mit Nichtveganern. Die Studien zeigen außerdem, dass die Gruppe der Veganer insgesamt aktiver, gebildeter und dünner waren. Zudem nahm diese Gruppe insgesamt weniger Genussmittel (Alkohol, Nikotin) zu sich. Die Untersuchungen ergaben, dass Veganer einen geringeren Cholesterinspiegel hatten, als die Vergleichsgruppe, die Fleisch verzehrte.

 

Ökologische Gründe für vegane Ernährung

Die ökologischen Motive spielen im Vergleich zu den anderen beiden Motiven eine geringere Rolle. Ökologisch motivierte Veganer sehen in ihrem Ernährungs- und Lebensstil ihren Beitrag zum Erhalt der Erde. Vegane Kost soll nach ihrer Ansicht mit den geringsten Umweltbelastungen verbunden sein.

  • Die Produktion tierischer Lebensmittel benötigt deutlich mehr Wasser, als pflanzliche Nahrungsmittel. Dies ist vor allem wegen des Wasserbedarfs für die Erzeugung von Futtermitteln begründet.
  • Circa ein Drittel der Ackerflächen der ganzen Welt wird für Futtermittel benutzt (Soja, sonstiges Getreide), um Nutzvieh zu füttern. Diese Fläche könnte man unmittelbar für die Ernährung der Weltbevölkerung einsetzen.
  • Bei der Erzeugung von Fleisch, Milch und Eiern wird sehr viel Treibhausgas ausgestoßen, deutlich mehr als für die Produktion pflanzlicher Produkte.
  • Für die Erzeugung von einem Kilo Fleisch benötigt man durchschnittlich 8 kg Getreide. Die Nutztiere verbrauchen den Großteil der Nahrungsenergie des Futters für den eigenen Stoffwechsel und nicht für den Fleischansatz. Würde das Getreide für die Futtermittel direkt vom Menschen verzehrt, stünden weltweit circa 70% mehr Nahrungskalorien zur Verfügung. Man könnte damit etwa 4 Milliarden Menschen mehr ernähren, als derzeit auf der Erde leben.

 

Vegane Ernährung hat auch Schattenseiten

Mit rein veganer Kost ist es für einen gesunden Erwachsenen theoretisch möglich sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Kenntnisse über eine gute Ernährung sind dabei erforderlich. Der Wegfall ganzer Lebensmittelgruppen birgt die Gefahr, dass einige Nährstoffe entweder gar nicht oder in nicht ausreichendem Maße aufgenommen werden. Veganer nehmen insgesamt weniger Nahrungsenergie auf, als Mischköstler. Eine niedrige Energieaufnahme kann man unter dem Aspekt des Übergewichts befürworten.

Allerdings hat eine vegane Ernährung auch einige kritische Aspekte. Einige Nährstoffe, Minerale und Vitamine sind in rein pflanzlicher Kost nicht oder nicht in ausreichendem Maße enthalten. Um diesen Mangel auszugleichen müssen Veganer lebenslang Supplemente zu sich nehmen und bei Ihrer Ernährung auf ausreichende Zufuhr dieser Nahrungsbestandteile achten.

 

Fischöle

Fettreicher Fisch ist die einzige Quelle für die beiden Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Veganer nehmen über verschiedene Pflanzenöle Alpha-Linolensäure zu sich. Der Körper kann EPA und DHA aus Alpha-Linolensäure (ALA) bilden, die Umwandlung ist aber stark begrenzt. Das Ergebnis ist auch nicht mit EPA und DHA zu vergleichen. Omega 3 Fettsäuren EPA und DHA sind somit kritische Nährstoffe bei veganer Ernährung.

Vitamin D

Veganer nehmen sehr wenig Vitamin D mit ihrer Nahrung auf, sodass der Vitamin D-Status bei pflanzlicher Ernährung in der Regel unzureichend ist. Regelmäßige und lange Sonnenlichtbestrahlung kann aber dafür sorgen, dass die Versorgung mit Vitamin D verbessert wird, kann aber trotzdem nicht vollständig ausgeglichen werden.

Vitamin B2

Die wichtigsten Vitamin B2-Lieferanten sind Milch und Milchprodukte. Diese Nahrungsmittel entfallen bei Veganern vollständig. Jedoch enthalten viele pflanzliche Lebensmittel (Nüsse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte) auch dieses lebenswichtige Vitamin. Veganer müssen bei ihrer Ernährung besonders darauf achten, dass sie diese Lebensmittel in ausreichender Form in ihren Speiseplan einbauen.

Vitamin B12

Das Vitamin B 12 ist das kritischste Vitamin bei rein veganer Ernährung. Es gibt keine pflanzliche Vitamin B12-Quelle. Spür- und sichtbare Mangelerscheinungen treten oft erst nach vielen Jahren auf. Deshalb muss ein Veganer regelmäßig Vitamin B12-Supplemente oder mit B12 angereicherte Speisen zu sich nehmen.

Kalzium

Bei veganer Ernährung werden die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gesetzten Referenzwerte für Kalcium nicht erreicht. Pflanzliche Kost enthält sehr wenig Kalzium. Im Vergleich zu tierischen Lebensmitteln ist dieses Mineral bei veganer Ernährung auch vorhanden, aber in einer schlechter verfügbaren Form. Um eine ausreichende Zufuhr an Kalzium zu erhalten müssen Veganer gezielt bei ihrer Lebensmittel- und Getränkeauswahl dieses Mineral in den Speiseplan einbeziehen.

Jod

Mit pflanzlicher Kost ist es nicht möglich den normalen Jodbedarf des Menschen zu decken. Die Verwendung von jodiertem Speisesalz verbessert zwar die Versorgung insgesamt, reicht allerdings nicht für eine bedarfsdeckende Versorgung mit Jod.

Eisen

Veganer nehmen in der Regel genauso viel Eisen mit ihrer Ernährung zu sich, wie Mischköstler. Wegen der schlechten Bioverfügbarkeit haben Veganer schlechtere, niedrigere Eisenspeicher. Ein Eisenmangel beobachtet man besonders bei menstruierenden Veganerinnen.

Zink

Die meisten Veganer nehmen mit der Nahrung weniger Zink auf, als Fleischesser. Gute Zinklieferanten sind Fleisch und Käse. Ähnlich wie bei Eisen hat auch Zink aus pflanzlicher Nahrung eine schlechtere Bioverfügbarkeit, die Blut-Zinkwerte von Veganern sind in der Regel deutlich schlechter.

Selen

Tierfutter in der Europäischen Union ist mit Selen angereichert, daher haben tierische Lebensmittel gleichbleibend hohe Selenwerte. Die wichtigsten Selenquellen sind Fleisch und Eier. Auch pflanzliche Kost beinhaltet Selen, der Gehalt hängt jedoch stark vom Selengehalt des Bodens ab. Auf europäischen Böden findet man sehr wenig Selen. Pflanzliche Lebensmittel aus den USA enthalten, bedingt durch die dortige Bodenzusammensetzung, deutlich mehr Selen. Daher empfiehlt es sich für Veganer pflanzliche Produkte aus Amerika zu verzehren.

 

Vegane Ernährung

Vegane Ernährung

 

Vegane Ernährung heute – unsere Einschätzung

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, so haben es unsere Urväter in der Verfassung der Bundesrepublik niedergeschrieben. Täglich entflammen an Stammtischen oder im Bundestag Diskussionen darüber, dass Andersdenkende, anders Aussehende oder anders handelnde Personen doch bitte gleich zu behandeln sind und vor Ausgrenzung geschützt werden müssen. Da müsse die Gesellschaft doch handeln, meint man. 

So haben sich Frauen den Platz in den Vorstandssesseln erkämpft, Homosexuelle bekleiden politische Ämter, farbige Menschen haben sich in unsere Gesellschaft integriert. Nur mit den Veganern tun wir uns schwer, warum eigentlich?

Ist es nicht die ureigenste Sache eines jeden Menschen zu leben, wie er es für richtig empfindet? Solange Recht und Gesetz nicht verletzt werden und kein anderer zu Schaden kommt sollten wir jedermann und -frau dieses Recht zugestehen. Ohne Vorurteile und Ressentiments darf und sollte in Deutschland jeder sein Leben so gestalten wie er es mag- auch Veganer!!

(HZ)

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