Schwere Wirtschaftskrise und Rezession in Deutschland. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine aktuelle Prognose im Jahr 2023 zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland erneut deutlich abgesenkt. Deutschland – das wirtschaftlich kranke Land in Europa wird in diesem Jahr ein Minus beim Bruttoinlandsprodukt von 0,3 Prozent erzielen. Die IWF Prognose zeigt – Deutschland steigt ab. Das vom Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz – Robert Habeck – versprochene grüne Wirtschaftswunder bleibt nicht nur aus, es führt zur Deindustrialisierung – zur Flucht vieler Betriebe aus Deutschland und zu steigenden Insolvenzen. Ein Faktor – die absolut hohen Energiepreise in Deutschland, die eine wirtschaftliche Produktion, die international wettbewerbsfähig wäre – fast unmöglich macht.

Wirtschaftskrise - Rezession - Deutschland das wirtschaftlich kranke Land in Europa - IWF Prognose - Deutschland steigt ab
Wirtschaftskrise – Rezession – Deutschland das wirtschaftlich kranke Land in Europa – IWF Prognose – Deutschland steigt ab

Wirtschaftskrise in Deutschland

Der Ministerpräsident von Bayern – Markus Söder – bringt es auf den Punkt: „Ein grünes Wirtschaftswunder wird noch länger dauern und bis dahin ist unser Wohlstand weg. Deutschland braucht einen Sofortplan für die Wirtschaft. Wir brauchen einen Wirtschaftsminister und nicht nur einen Klima-Minister“. Söder fordert – das muss jetzt passieren: „Die Energiesteuern müssen sinken, die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel muss runter auf Null und die Erbschaftsteuer auf das Elternhaus weg. Das wäre eine erste schnelle Hilfe für alle“.

Wirtschaftskrise – Habeck lächelt das Problem weg

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck im Interview mit den tagesthemen: „Die aktuellen Wirtschaftsdaten des Internationalen Währungsfonds, wonach die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr voraussichtlich um 0,3 Prozentpunkte schrumpfen werde, seien natürlich nicht gut, da muss man nicht darüber hinweggehen. Es gibt allerdings keinen Grund für eine German Angst. Man kann das ja erklären, was besonders ist für die deutsche Situation“. Habeck duckt sich weg. Eine Anfrage der BILD-Zeitung, welche Maßnahmen er gegen die Dauer-Flaute einleiten will, ließ Robert Habeck vorerst unbeantwortet.

Wirtschaftskrise – Habeck warnt vor eigener Grüner Politik

Deutschland befindet sich in einer Rezession, kann der Wirtschaftsminister Robert Habeck das Land durch die Krise führen? Die deutsche Industrie, die Autoindustrie, der Maschinenbau, die Glasindustrie, die Chemische Industrie, der Maschinenbau, das Handwerk und auch der Mittelstand leiden unter den hohen Energiepreisen, die Standorte und die Arbeitsplätze sind gefährdet.

In dramatischen Worten warnt der Wirtschaftsminister in den Tagesthemen vor dem Ergebnis seiner eigenen Politik, schreibt das Portal Nius. Habeck warnt: „.. ausdrücklich davor, dass Deutschland schon bald keine Industrie mehr haben könnte“. Ein Grund für eine mögliche Abwanderung der Industrie und der Unternehmen sind die hohen Strompreise, die Robert Habeck und seine Regierung durch das Abschalten von Atomkraftwerken im vergangenen April selbst herbeigeführt haben. Nun schlägt Habeck vor: Der Strompreis sollte mit Steuergeldern und neuen Schulden gedeckelt werden, damit die Industrie in Deutschland noch produzieren kann. Fachbegriff dafür: „Industriestrompreis“.

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Industriestandort Deutschland stark gefährdet

Die Grüne Wirtschaftspolitik gefährdet den Industriestandort Deutschland. Aus diesem Grund äußert sich Robert Habeck: „Die Frage ist keine Gelder aufnehmen oder keine Industrie mehr haben“. Der Wirtschaftsminister wirbt dafür, neue Schulden aufzunehmen. Aus diesem Grund plädiert Habeck dafür, dass wir uns für die Industrie entscheiden. Mit großzügigen Fördergeldern will Habeck wichtige Industriezweige in Deutschland unterstützen, in der Hoffung, dass diese Unternehmen in Deutschland bleiben und weiter investieren.

Magdeburg Intel:  Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, plant die Bundesregierung, eine Investition in Höhe von 10 Milliarden Euro für den Ausbau einer Fabrik von Intel in Magdeburg zu bewilligen.

Dresden Chipfabrik: Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company („TSMC“) soll dem Bericht zufolge bei der Gründung einer geplanten 10 Milliarden Euro teuren Produktionsstätte im Großraum Dresden mit 50 Prozent bezuschusst werden und 5 Milliarden Euro an Fördergeldern erhalten.

Wolfen – Meyer Burger: Der Solarzellen-Hersteller Meyer Burger will das Werk in Thalheim bei Bitterfeld-Wolfen zunächst nicht weiter ausbauen. Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT verlagert das Unternehmen seine geplanten Investitionen in die USA. Im Bundesstaat Colorado soll bis zum Jahr 2032 eine Solarzellen-Fabrik für rund 1,4 Milliarden Euro entstehen. Die Entscheidung fiel auf Grund von Steuervorteilen in den USA – Der Inflation Reduction Act ist sehr besorgniserregend. Die möglichen Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft sind sehr groß“.

Indien auf starkem Wachstumskurs
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Wirtschaftskrise wegen hoher Energiepreise

Der Sprecher der Tagesthemen Helge Fuhst spricht das Thema „Energie“ an: „Bleiben wir mal bei dem Strom. So schön klimaneutral grüner Wasserstoff klingt, dafür werden ja Unmengen an Strom benötigt. Bis 2030 etwa hundertmal mehr als heute. Wo soll der plötzlich herkommen? Der Ausbau der Erneuerbaren dauert ja auch noch viele Jahre. Darauf kann man ja auch nicht warten“. Der Wirtschaftsminister Habeck antwortet: „Nein, der Ausbau der Erneuerbaren zieht aber richtig an und hundertmal mehr ist auch nicht richtig. Wir haben das ja alles in den Plänen mit drin, wie viel Strom wir brauchen, sowohl für die Immobile wie für Wärmepumpen wie für die Wasserstoffproduktion. Es brauche ungefähr 10.000 neue Anlagen. Das ist im Grunde die Aufgabe. Sie ist anstrengend, die Flächen müssen gefunden werden„.

Wälder abholzen – Ackerflächen stilllegen für Erneuerbare Energien

Einige Bürgerinitiativen und Freie Wähler kämpfen seit zwei Jahren gegen die Abholzung eines 370 Hektar großen Mischwald. Hier soll ein gigantischer Solarpark errichtet werden. Tier- und Pflanzenschützer sowie Landwirte machen gegen die Pläne mobil, hinter denen ein Agrarkonzern steht. Der Konzern  Lindhorst will auf der Fläche, die jetzt abgeholzt werden soll, und eine Größe von umgerechnet 518 Fussballfelder hat, einen Solarpark und Windräder bauen.

Die Konjunkturprognose des IWF für 2023

Außer Deutschland wird nur für Saudi-Arabien ein negatives Wachstum vorausgesagt. Allerdings erreicht Sadi-Arabien immer noch ein positives Ergebnis von +1,9 Prozent. Deutschland bleibt insgesamt weiter negativ.

Prognose 2023 – in Prozent

  • Indien = +6,1
  • China = +5,2
  • Schwellenländer = +4,0
  • Welt = +3,0
  • Mexico = +2,6
  • Spanien = +2,5
  • Brasilien = +2,1
  • Saudi-Arabien = +1,9
  • USA = +1,8
  • Russland = +1,5
  • Industrieländer = +1,5
  • Japan = +1,4
  • Italien = +1,1
  • Euro-Zone = +0,9
  • Frankreich = +0,8
  • Großbrittanien = +0,4
  • Südafrika = +0,3
  • Deutschland = -0,3

Dr. Thomas Obst vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) sagte vor kurzem in einem Gespräch mit BILD: „In unserer aktuellen Prognose gehen wir nicht von einer Rezession in 2023 aus, sondern einem Wachstum von 0,75 Prozent“.

Experten schlagen Alarm – Made in Germany gibt es bald nicht mehr!

Investor Carsten Maschmeyer äußerte sich per Twitter angesichts neuer Schock-Zahlen: „Made in Germany gibt es bald nicht mehr“. Deutschland im Abwärts-Trend. Deutschland, als einziges großes Industrie-Land „glänzt“ mit einer weiter schrumpfenden Wirtschaftsleistung. Julia Klöckner, wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sagte im Gespräch mit der BILD: „Woche für Woche erreichen uns immer neue Hiobsbotschaften zur Wirtschaftslage in Deutschland. Schlechte Stimmung, Produktionsrückgänge, Kapitalflucht, Rezession, Wohlstandsverluste. Die De-Industrialisierung ist in vollem Gange, die Ampel aber erst einmal in der Sommerpause“. 

Wirtschaftskrise – Ifo-Geschäftsklimaindex – Wettbewerbsnachteile durch Energiekosten

Eine Verschlechterung der Stimmung in der deutschen Wirtschaft zeigt auch der aktuelle Ifo-Geschäftsklimaindex. Das IFO Institut befragt regelmäßig für das Barometer 9000 deutsche Unternehmensmanager. Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft ist besorgniserregend. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist bereits das dritte Mal in Folge gefallen. Das Ifo sagt, es handelt sich nicht nur um den dritten Rückgang in Folge, sondern auch um den schlechtesten Wert seit acht Monaten. Ifo-Präsident Clemens Fuest: „Die Lage der deutschen Wirtschaft verdüstert sich„.

(AH)