Am 24. Juli 2025 versammelten sich die Aktionärinnen und Aktionäre der DN Deutsche Nachhaltigkeit AG in Frankfurt am Main zur ordentlichen Hauptversammlung – mit einem eindeutigen Ergebnis. Über 99,86 % stimmten allen Tagesordnungspunkten zu und gaben damit grünes Licht für die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagenen Maßnahmen.

Hauptversammlung der Deutsche Nachhaltigkeit AG in Kürze: 

  • Über 99,86 % Zustimmung zu allen Beschlussvorlagen, was das hohe Vertrauen der Aktionärinnen und Aktionäre in die bisherige Unternehmensführung und Strategie widerspiegelt.

 

  • Beschluss der Umfirmierung von „DN Deutsche Nachhaltigkeit AG“ in „DN Group AG“ als strategischer Schritt zur Schärfung des Markenprofils und Erweiterung des Portfolios.

 

  • Personalwechsel im Aufsichtsrat: Rücktritt von Boris Staab, Neuwahl von Detlef Wolfgang Schmidt, um neue Impulse und Expertise im Gremium zu verankern.

 

Im Zentrum der Versammlung stand die geplante Umfirmierung. Künftig wird die Gesellschaft unter dem Namen DN Group AG firmieren. Mit diesem Schritt unterstreicht das Unternehmen seinen strategischen Anspruch, als Impact-Investor in wachstumsstarken Zukunftsbranchen aufzutreten – von Künstlicher Intelligenz über Mobilität bis hin zur Kreislaufwirtschaft.

 

Neubesetzung im Aufsichtsrat und Erweiterung im Vorstand

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Neubesetzung im Aufsichtsrat: Boris Staab legte sein Mandat als stellvertretender Vorsitzender aus persönlichen Gründen nieder. An seine Stelle wurde Detlef Wolfgang Schmidt gewählt, ein unabhängiger Unternehmensberater mit Sitz in der Schweiz. Die Versammlung würdigte Staabs Engagement und hieß das neue Aufsichtsratsmitglied einstimmig willkommen.

Erst vor wenigen Wochen hatte die DN Deutsche Nachhaltigkeit AG ihr Vorstandsteam erweitert. Dr. Andreas Rickert verstärkt ab sofort als Chief Impact Officer das Führungsteam des Unternehmens. Rickert ist in der deutschen und internationalen Impact Szene bekannt, unter anderem durch die Gründung von Phineo und als Vorsitzender der Bundesinitiative Impact Investing. Ole Nixdorff, CEO der DN Deutsche Nachhaltigkeit AG, betont, dass Rickerts umfangreiche Expertise und Netzwerk die Wachstumsstrategie des Unternehmens entscheidend vorantreiben werden.

Mit der Entscheidung zum neuen Namen und der personellen Verstärkung im Aufsichtsrat setzt die DN Group AG klare Impulse für ihre weitere Entwicklung. Die sehr hohe Zustimmungsquote signalisiert das Vertrauen der Aktionärinnen und Aktionäre in die Geschäftsführung und die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens. Vor dem Hintergrund steigender Herausforderungen für ESG‑Unternehmen könnte die Umstrukturierung den Weg für neue Projekte und Kapitalmaßnahmen ebnen.

 

DN Deutsche Nachhaltigkeit AG verzeichnet starkes Wachstum im Geschäftsjahr 2024

Mit einer beeindruckenden Geschäftsentwicklung schließt die DN Deutsche Nachhaltigkeit AG das Jahr 2024 ab. Das Unternehmen konnte sein EBIT deutlich um 38 % auf 21,7 Millionen Euro steigern, während das Nachsteuerergebnis mit 20,2 Millionen Euro ebenfalls einen leichten Anstieg verzeichnete. Die solide Finanzposition spiegelt sich in einem Eigenkapital von rund 285 Millionen Euro zum Jahresende wider. Mit einer Bilanzsumme von 310,8 Millionen Euro erreicht das Unternehmen eine beachtliche Eigenkapitalquote von 91,7 %.

„2024 war ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr für unser Unternehmen. Wir konnten sowohl unser Beteiligungsportfolio strategisch erweitern als auch unsere Position im Impact-Investment-Sektor deutlich festigen“, erklärt Ole Nixdorff, Vorstandsvorsitzender der DN Deutsche Nachhaltigkeit AG.

 

Ole Nixdorff, Deutsche Nachhaltigkeit AG

 

Standardisierte Nachhaltigkeitsprüfung: Deutsche Nachhaltigkeit führt eigenen Impact-Investment-Prozess ein

Die DN Deutsche Nachhaltigkeit AG setzt zudem neue Maßstäbe im Bereich wirkungsorientierter Investments. Das börsennotierte Unternehmen hat in enger Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Netzwerk THE SEVENTEEN, der CBS International Business School sowie dem Center for Advanced Sustainable Management (CASM) ein standardisiertes Prüfverfahren entwickelt, das Umwelt- und Sozialkriterien mit regulatorischen Anforderungen der EU verbindet.

Herzstück des neuen Verfahrens ist ein mehrstufiges Scoring-Modell, das auf den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen sowie 40 eigens definierten ESG-Kriterien basiert. „Nachhaltigkeit braucht Messbarkeit und Vergleichbarkeit“, erklärt CEO Ole Nixdorff zur Motivation hinter der Initiative.

Künftig kommen nur noch Unternehmen mit nachweislich hohem gesellschaftlichen und ökologischen Mehrwert ins Portfolio. Alle bestehenden Beteiligungen haben bereits eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse nach ESRS-Kriterien durchlaufen – mit durchweg positiven Ergebnissen. Der vierstufige Prozess umfasst neben der Impact-Bewertung auch die wirtschaftliche Prüfung und kontinuierliche Begleitung der Portfoliounternehmen.

 

Erster „Initialer Impact Bericht“ veröffentlicht

Die DN Deutsche Nachhaltigkeit AG hat dazu mit ihrem ersten „Initialen Impact Bericht“ einen greifbaren Meilenstein in der transparenten Messung und Steuerung ihrer Nachhaltigkeitswirkung gesetzt. Er zeigt, wie der Frankfurter Impact‑Investor seine Beteiligungen systematisch durch den vierstufigen Venture Impact Assessment‑Prozess (VIA) prüft und begleitet – von der ersten ESG‑Prüfung („Screening“) über die fachliche Impact‑Due‑Diligence bis zum Reporting.

Im Fokus standen vier Portfoliounternehmen:

  • First Move! AG aus der Schweiz, Pionierin einer patentierten Park- und Ladeinfrastruktur, die Flächeneffizienz und Elektromobilität kombiniert.
  • More Impact AG aus Frankfurt, eine Holding für medizintechnologische Patente (Inhalator, nadelloses Injektionsgerät), die sich noch in der Prototypenphase befindet.
  • EasyMotion Tec AG aus Liechtenstein, bereits etablierter Anbieter von Fitness- und Gesundheitsgeräten mit 3,8 Mio. € Umsatz 2023.
  • SW Save The Water Holding AG, ein Start‑up mit wasserfreier Seifenrezeptur für Regionen ohne sauberes Wasser (Markteinführung geplant 2025).

Alle vier Beteiligungen überschritten in der Impact‑Bewertung die Mindestschwelle von 25 Punkten – mit Scores zwischen 32,5 (First Move! AG) und 51 (SW Save The Water AG) auf einer Skala bis 100. Damit qualifizieren sie sich nach DN‑Standards für Investments mit positivem ESG‑Impact.

Darüber hinaus wurde in einer „doppelten Wesentlichkeitsanalyse“ sowohl die finanziellen Risiken als auch die tatsächlichen Umwelt‑ und Sozialwirkungen jeder Beteiligung identifiziert. Auf dieser Basis wurden für jedes Unternehmen passgenaue Ziele und Maßnahmen definiert.  Dazu gehören etwa klimafreundliche Ladeinfrastruktur und ressourceneffiziente Konstruktion bei First Move! AG oder emissionsfreie Prototypen bei More Impact AG. Außerdem circular‑Economy‑Strategien bei EasyMotion Tec AG sowie Wasser‑ und Gemeinschaftsschutzprojekte bei SW Save The Water AG.

 

Weiterentwicklung des eigenen Nachhaltigkeitsmanagements

Zugleich entwickelt die DN AG ihr eigenes Nachhaltigkeitsmanagement weiter. Sie orientiert sich freiwillig an den EU‑Reporting‑Standards (CSRD/ESRS), führt interne Wesentlichkeitsanalysen durch und implementiert Maßnahmen in den Bereichen Governance, Menschenrechte, Umwelt- und Klimaschutz sowie Mitarbeitersensibilisierung.

Mit ihrem Report will die DN AG Anlegerinnen und Anlegern erstmals eine belastbare, unabhängige Grundlage liefern, um die Nachhaltigkeitsqualität ihres Portfolios zu beurteilen. Zugleich setzt sie ein Zeichen, dass Impact‑Investing bei einem klassischen Finanzmarktteilnehmer nicht nur Lippenbekenntnis, sondern operatives Kerngeschäft sein kann.

 

 

DN Deutsche Nachhaltigkeit verstärkt Präsenz bei führenden Impact-Konferenzen

Zudem baut die Deutsche Nachhaltigkeit AG ihre Sichtbarkeit in der internationalen Impact-Investment-Szene weiter aus. Das Unternehmen wird gleich bei zwei hochrangigen Branchenevents als Speaker und Sponsor auftreten.

Beim renommierten European Forum Alpbach (EFA) vom 16. bis 29. August erhält die Deutsche Nachhaltigkeit eine eigene Bühne, um ihr Geschäftsmodell und die aktuelle Unternehmensstrategie zu präsentieren. Das diesjährige Forum unter dem Motto „Recharge Europe“ bringt hochkarätige Gäste zusammen. Darunter Christian Stocker, Bundeskanzler von Österreich, Armin Laschet, Mitglied des Deutschen Bundestags, und Peter Bosek, CEO der Erste Group. Im Fokus stehen technologische Neuerungen, Klimaschutz, Innovation, Demokratie und Sicherheit.

Zusätzlich engagiert sich die Deutsche Nachhaltigkeit als Sponsor beim International Impact Forum (IIF) am 10. September in Wien, wo das Unternehmen ebenfalls als Speaker vertreten sein wird. Die Veranstaltung versammelt führende Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Impact-Investing zu diskutieren.

Mit dem Auftritt bei beiden Schlüsselveranstaltungen der globalen Impact-Community festigt die Deutsche Nachhaltigkeit ihre Rolle als wichtiger Akteur der Branche und unterstreicht ihr Engagement für die Weiterentwicklung nachhaltiger Investmentstrategien.

 

Deutsche Nachhaltigkeit AG Scoredex