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Mit Publity 2.0 startet Thomas Olek eine Neuausrichtung seines Immobiliengeschäfts. Nach Jahren der Expansion und Turbulenzen konzentriert sich der Unternehmer nun auf institutionelles Asset-Management. Publity Global soll dabei als spezialisierte Plattform für notleidende Büroimmobilien in Deutschland und den USA fungieren. Im Mittelpunkt steht ein erfahrungsbasierter Ansatz, der Stabilität und Substanz über schnelles Wachstum stellt.
Thomas Olek richtet Publity Immobiliengeschäft neu aus – Publity 2.0
Thomas Olek gehört zu den Unternehmern der deutschen Immobilienbranche, die mehrere Marktzyklen aus eigener Erfahrung kennen. Nach Jahren intensiver Expansion, tiefgreifender Marktverwerfungen und struktureller Einschnitte richtet der Manager und Investor sein Immobiliengeschäft nun neu aus. Von Miami aus steuert Olek künftig die Aktivitäten der Publity Global Inc., einer US-Gesellschaft aus seinem unternehmerischen Umfeld.
Der Fokus liegt dabei nicht auf einem klassischen Comeback, sondern auf einer strategischen Neujustierung. Publity Global positioniert sich als Asset-Manager für institutionelle Investoren mit einem klaren Schwerpunkt auf notleidende Finanzierungen größerer Büroimmobilien in Deutschland und den USA. Olek verfolgt dabei einen Ansatz, der bewusst auf operative Substanz statt öffentlicher Sichtbarkeit setzt.
Publity 2.0 – Konzentration auf institutionelles Asset-Management
Publity Global versteht sich nicht als Anbieter für Privatanleger, sondern als Managementplattform für internationale Kapitalgeber. Im Zentrum stehen Büroobjekte mit Buchwerten zwischen 50 und 200 Millionen Euro, häufig aus Portfolios von Banken oder Finanzinvestoren, die sich von einzelnen Engagements trennen wollen.
Finanziert werden die Transaktionen über Eigenkapital institutioneller Partner, teils mit deutlichen Abschlägen auf bestehende Finanzierungsstrukturen. Ziel ist es, die Objekte operativ zu stabilisieren, neu zu vermieten und anschließend an langfristig orientierte Investoren weiterzugeben. Aktuell betreut Publity Global Immobilien und Finanzierungen mit einem Volumen von rund 300 Millionen Euro. Mittelfristig strebt Olek ein betreutes Volumen von bis zu einer Milliarde Euro an.
Erfahrung aus mehreren Marktphasen
Olek blickt auf mehr als zwei Jahrzehnte in der Immobilien- und Finanzbranche zurück. Er begann als Spezialist für notleidende Kredite und baute Publity schrittweise zu einem Asset-Manager für Büroimmobilien aus. Der Weg war dabei nicht frei von Rückschlägen. Insolvenzen, Wertberichtigungen und strategische Fehleinschätzungen prägten ebenso die vergangenen Jahre wie erfolgreiche Transaktionen und institutionelle Mandate.
Olek ordnet diese Phase nüchtern ein. Immobilienmärkte seien zyklisch, Übertreibungen in beide Richtungen keine Seltenheit. Entscheidend sei nicht die Fehlerfreiheit, sondern die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, Strukturen anzupassen und Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln. Gerade diese Erfahrung sei heute ein zentraler Bestandteil seines unternehmerischen Ansatzes.
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Unternehmerisches Eigenengagement
Besonderes Gewicht legt Olek auf sein persönliches finanzielles Engagement. In den vergangenen Jahren investierte er nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag in Aktien seines damaligen Unternehmens und übernahm damit bewusst unternehmerisches Risiko. Für ihn sei dies Ausdruck von Verantwortung gegenüber dem Markt gewesen – weniger eine Renditeentscheidung als ein stabilisierender Schritt in einer angespannten Phase.
Diese Haltung prägt auch die aktuelle Ausrichtung. Publity Global agiert als Teil einer Family-Office-Struktur, in der Kapitaldisziplin, Risikosteuerung und langfristige Perspektiven im Vordergrund stehen. Wachstum um jeden Preis gehört nicht zum Konzept.
Publity 2.0 – Büroimmobilien bleiben Teil der Strategie
Trotz struktureller Veränderungen im Arbeitsmarkt hält Olek an Büroimmobilien als Assetklasse fest. Für ihn liegt das Risiko nicht in der Nutzung selbst, sondern in mangelnder Qualität, falscher Lage oder unzureichendem Management. Flexible Konzepte, ESG-Fähigkeit und aktives Asset-Management seien heute entscheidender als reine Flächenkennzahlen.
Auch an der Marke Publity hält Olek fest. Der Name sei im Markt etabliert und stehe für eine bestimmte Expertise. Ein kompletter Neuanfang unter anderem Label sei aus seiner Sicht weder notwendig noch glaubwürdig.
Transatlantische Aufstellung
Operativ ist Publity Global international organisiert. Während Olek selbst in Miami arbeitet, bleibt das deutsche Team in Frankfurt angesiedelt. Diese transatlantische Struktur sieht er als Vorteil, insbesondere im Austausch mit internationalen Kapitalgebern und Private-Equity-Häusern.
Mit Publity Global verfolgt Thomas Olek keinen lauten Neustart, sondern eine kalkulierte Weiterentwicklung seines unternehmerischen Modells. Der Fokus liegt auf selektiven Transaktionen, institutionellen Partnern und operativer Erfahrung – ein Ansatz, der weniger auf kurzfristige Aufmerksamkeit als auf langfristige Stabilität zielt.
Publity 2.0 beschreibt die strategische Neuausrichtung von Thomas Oleks Immobiliengeschäft. Der Fokus liegt nun auf institutionellem Asset-Management und dem professionellen Umgang mit notleidenden Büroimmobilien in Deutschland und den USA.
Thomas Olek leitet Publity Global Inc. von Miami aus. Er steuert die transatlantischen Aktivitäten, entwickelt Investitionsstrategien und nutzt seine jahrzehntelange Erfahrung, um institutionelle Partner für komplexe Immobilienfinanzierungen zu gewinnen.
Während die Publity AG im deutschen Markt breit aktiv war, konzentriert sich Publity Global auf ein fokussiertes Geschäftsmodell: den Ankauf, die Restrukturierung und Repositionierung größerer Büroimmobilien für institutionelle Investoren.
Publity Global richtet sich ausschließlich an institutionelle Investoren, Banken und Family Offices. Privatanleger werden nicht angesprochen, da die Projekte ein hohes Volumen und komplexe Finanzierungsstrukturen aufweisen.









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