Mit exklusiver Gebietslizenz, einem diversifizierten Holdinggerüst und einer BaFin-konformen digitalen Unternehmensbeteiligung rollt die Lehmann Hotel und Gaststätten Holding GmbH Taco Bell in Bayern aus – und öffnet den Investment-Case erstmals für Privatanleger.

 

Das Wichtigste in Kürze:

 

  • Exklusivlizenz für eine globale Topmarke – Die Lehmann Holding hält die einzige Taco-Bell-Gebietslizenz für Bayern – ein Alleinstellungsmerkmal, das direkte Konkurrenten in der Region strukturell ausschließt.

 

  • Bewiesene Skalierungsfähigkeit statt Startup-Versprechen – Mit vier Mmaah-Standorten in unter vier Jahren und einem Gruppenumsatz von rund 20 Mio. Euro hat Christian Lehmann bereits geliefert – operative Glaubwürdigkeit, die reine Konzeptpapiere nicht ersetzen können.

 

  • Privatanleger-Zugang zu institutionellem Beteiligungsformat – Das BaFin-konforme Security-Token-Angebot ermöglicht Einstieg ab 1.050 Euro mit einer Zielrendite von 11 –14 % p.a. – ein Format, das bislang institutionellen Investoren vorbehalten war.

 

Kommt Taco Bell nach Bayern?

Ja. Taco Bell expandiert nach Bayern und setzt dabei auf einen exklusiven Franchise-Partner. Die Lehmann Holding besitzt die Gebietslizenz für den Freistaat und plant den Aufbau von bis zu 15 Standorten bis 2031. Erste Standort für Filialen in München (Riem und Freiham) stehen bereits fest. 

 

Der Investment-Case: Was steckt dahinter?

Der deutsche Markt für Systemgastronomie gehört zu den härtesten in Europa. McDonald’s, Burger King und eine Vielzahl nationaler Konzepte kämpfen um jeden Quadratmeter Frequenzlage. Genau in dieses Umfeld tritt Christian Lehmann mit einem doppelten Mandat, als exklusiver Taco-Bell-Franchisenehmer für Bayern und als Emittent eines tokenisierten Beteiligungsinstruments, das Privatanleger erstmals direkt an einem Fast-Food-Rollout teilhaben lässt.

Das Konzept lebt von drei Pfeilern, einer nachgewiesenen operativen Kompetenz im Franchise-Betrieb, einer strukturell stabilisierten Holdingbasis und dem selten gewordenen Erstzugang zu einer globalen Marke, die Deutschland bislang weitgehend ausgelassen hat.

 

Die Marke: Taco Bell kommt nach Deutschland

Taco Bell gehört zum Gastronomiekonzern Yum! Brands und zählt mit mehr als 8.000 Standorten weltweit zur fünftgrößten Systemgastronomie-Marke. In Deutschland blieb die Kette lange eine Randerscheinung. Jetzt treibt das Unternehmen Yum! Brands den bundesweiten Ausbau mit einem Netz mehrerer regionaler Franchise-Partner voran. Das Ziel sind mindestens 100 Standorte in Deutschland.

Ein Blick nach Spanien zeigt, welches Potenzial dahintersteckt. Nachdem Taco Bell dort 2022 seine 100. Filiale eröffnete, wuchs das Netz um über 50 weitere Standorte. Für Bayern – mit München, Nürnberg und Augsburg als bevölkerungsreiche Kernstädte – ist die Ausgangslage vergleichbar attraktiv. Ian Cranna, General Manager Taco Bell Europe, kommentierte die Partnerwahl mit dem Hinweis, dass der Markteintritt in Deutschland auf erstklassigen Franchisepartnern beruhe. 

 

Taco Bell Bayern
Taco Bell expandiert nach Bayern und setzt dabei auf einen exklusiven Franchise-Partner: Die Lehmann Holding hält die Gebietslizenz für den Freistaat und plant bis 2031 den Aufbau von bis zu 15 Standorten. Erste Filialen sind bereits in München (Riem und Freiham) vorgesehen.

 

Der Unternehmer: Wer ist Christian Lehmann?

Der Münchner Unternehmer Christian Lehmann hat sich einen Ruf als serieller Gastronomieoptimierer aufgebaut. Als ausgebildeter Hotelfachmann und Koch, ergänzt durch ein betriebswirtschaftliches Studium, leitete er vor seiner Selbstständigkeit den VIP-Bereich der Allianz Arena. Seit 2011 führt er die Lehmann Hotel und Gaststätten Holding GmbH.

Seine Holding erwirtschaftet einen Gruppenumsatz von rund 20 Millionen Euro und ruht auf mehreren strukturell unterschiedlichen Säulen:

  • Hotellerie & klassisches Catering
  • Betriebsgastronomie und Kantinen
  • Klinik- und Schulverpflegung (öffentliche Auftraggeber, langfristige Verträge)
  • Quick-Service-Franchising (Mmaah, Taco Bell Bayern)

Der Einbau institutioneller Einnahmen aus öffentlichen Aufträgen ist kein Zufall. Er dämpft Konjunkturrisiken und stützt die Liquiditätsbasis für das volatilere Franchise-Geschäft. Die Holding beschäftigt zudem eigene Handwerker, was die Eröffnungszeiten neuer Standorte verkürzt und externe Dienstleisterkosten reduziert – ein konkreter Skalierungsvorteil.

 

Der Proof of Concept: Mmaah als Testlabor

Wer Systemgastronomie finanziert, will wissen, ob der Unternehmer liefern kann. Die Antwort liefert Mmaah. Die koreanische Fast-Food-Marke betreibt Lehmann seit 2021 in Bayern – mittlerweile vier Standorte in unter vier Jahren. Die Kette verzeichnet ein jährliches Wachstum von rund 30 Prozent. Bis 2028 ist der Ausbau auf acht Einheiten geplant.

Operativ wurde bei Mmaah erprobt, was Taco Bell braucht: Ghost-Kitchen-Betrieb, Delivery-Integration, effiziente Flächenauslastung und standardisierte Schulungsprozesse. Das reduziert die Ausführungsrisiken beim deutlich größeren Taco-Bell-Rollout.

 

Warum der Rollout realistisch ist

Bevor Taco Bell Bayern startet, hat Lehmann bereits ein anderes Konzept erfolgreich skaliert: die koreanische Fast-Food-Marke Mmaah.

  • 4 Standorte in unter 4 Jahren
  • ca. 30 % jährliches Wachstum
  • Ausbau auf 8 Standorte geplant

Dabei wurden wichtige Prozesse getestet:

  • Delivery-Integration
  • Ghost Kitchens
  • standardisierte Abläufe
  • effiziente Flächennutzung

➡️  Diese Erfahrungen reduzieren das Risiko beim Taco-Bell-Rollout erheblich.

 

Expansionsplan Taco Bell Bayern

 

  Zeitraum  Ziel
Phase 1 ab 2026 Erste Standorte in Toplagen
Phase 2 2027–2028 Ausbau weiterer Filialen
Phase 3 bis 2031 Bis zu 15 Standorte in Bayern

 

Kann man in Taco Bell Bayern investieren?

➡️ Ja. Die Expansion wird über ein sogenanntes tokenisiertes Genussrecht finanziert. Dieses Modell ermöglicht es erstmals auch Privatanlegern, sich am Ausbau zu beteiligen.

 

Das Instrument: Tokenisiertes Genussrecht statt klassischer Beteiligung

Die Finanzierung erfolgt über ein tokenisiertes, qualifiziert nachrangiges Genussrecht statt einer klassischen Beteiligung. Über die regulierte Intokia-Plattform wird ein Security-Token mit der ISIN DE000A41ZH94 emittiert.

Anleger erhalten eine erfolgsabhängige Grundverzinsung von 7,5 % p. a. sowie eine zusätzliche Gewinnbeteiligung von bis zu 20 % des Jahresüberschusses. Das angestrebte Gesamtrenditeziel liegt bei 11 bis 14 % p. a., ist jedoch nicht garantiert.

Das eingesammelte Kapital wird aufgeteilt: 40 % für den Aufbau von Taco Bell, 25 % für die Expansion der Marke Mmaah, der Rest stärkt das übrige Portfolio der Holding. Investiert wird damit nicht in einzelne Standorte, sondern in die Gesamtperformance der Unternehmensgruppe.

Die Mindestanlage beträgt 1.000 Euro plus 5 % Agio (insgesamt 1.050 Euro). Die Laufzeit liegt bei zehn Jahren, mit einer Mindesthaltefrist von fünf Jahren.

 

Taco Bell Bayern Investment

 

Was ist ein tokenisiertes Genussrecht?

Ein tokenisiertes Genussrecht ist eine digitale Form der Unternehmensbeteiligung ohne Stimmrecht. Anleger profitieren von Gewinnen, tragen aber auch unternehmerisches Risiko.

➡️ Wichtig: Die Verzinsung ist nicht garantiert und hängt vom wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmensgruppe ab.

 

Chancen und Risiken: Wichtige Aspekte für Anleger

Der Investment-Case weist einige strukturelle Stärken auf. Besonders das Franchise-Modell von Taco Bell reduziert operative Einzelrisiken: Produktentwicklung, Markenstrategie und Marketing liegen beim Mutterkonzern Yum! Brands. Lehmann fokussiert sich damit auf die operative Umsetzung und lokale Expansion – ein Ansatz, den er bereits mit Mmaah erfolgreich erprobt hat.

Zusätzlich wirkt die Holding-Struktur risikodämpfend. Während die Anlaufphase neuer Taco-Bell-Standorte zunächst verlustreich sein kann, sorgen stabile Einnahmen aus Klinik- und Schulkantinen sowie langfristige öffentliche Aufträge für eine gewisse Grundstabilität im Gesamtportfolio.

Auf der Risikoseite bestehen mehrere zentrale Punkte:

  • Marktrisiko: Der deutsche Systemgastronomiemarkt ist stark umkämpft, und lokale Geschmackspräferenzen könnten das mexikanisch geprägte Konzept begrenzen.
  • Umsetzungsrisiko: Die parallele Expansion erfordert schnelle Standortakquise, Genehmigungen und Personalaufbau.
  • Ertragsrisiko: Da es sich um ein gewinnabhängiges Genussrecht handelt, entfallen Ausschüttungen bei fehlenden Gewinnen vollständig.
  • Nachrangrisiko: Im Insolvenzfall stehen Anleger hinter allen nicht nachrangigen Gläubigern und können bis zum Totalverlust betroffen sein.
  • Liquiditätsrisiko: Die Security Tokens sind nicht börsengehandelt, wodurch ein vorzeitiger Verkauf nur eingeschränkt möglich ist.

 

Einordnung: Was macht diesen Case interessant?

Direkte Investments in Fast-Food-Expansionen waren bislang institutionellen Investoren und Großfranchisenehmern vorbehalten. Das tokenisierte Genussrecht demokratisiert den Zugang – bei gleichzeitig sehr begrenzter Handelbarkeit und bestehendem Ausfallrisiko.

Was den Case von reinen Crowdinvesting-Projekten unterscheidet: Lehmann bringt eine nachweisbare operative Track-Record mit (Mmaah), eine echte Konzernstruktur mit stabilisierenden Einnahmequellen und eine vertraglich gesicherte Exklusivlizenz einer globalen Topmarke.

➡️ Die Kombination ist selten.

Wer in Systemgastronomie investieren möchte und bereit ist, das Nachrangrisiko sowie die zehnjährige Bindungsdauer zu akzeptieren, findet hier einen Zugang, der strukturell gut durchdacht ist – und dessen Investment-Case auf mehr als einer Wachstumsstory ruht.

 

Fazit zum Investment Case Taco Bell Bayern

Die Lehmann Hotel und Gaststätten Holding GmbH verfolgt mit der Taco-Bell-Expansion in Bayern eine klare Wachstumsstrategie, die auf bewährter operativer Erfahrung, diversifizierten Einnahmequellen und erstklassigen Markenpartnern aufbaut. Das Security-Token-Angebot öffnet den Investment-Case für eine breitere Anlegerbasis – mit attraktiver Zielrendite, aber auch unternehmerischen Risiko.

➡️ Jetzt alle Details zum Investment prüfen und das Wertpapier-Informationsblatt (WIB) vollständig einsehen.

Dieser Beitrag dient ausschließlich zur Information und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Alle Angaben basieren auf öffentlich zugänglichen Quellen. Der Verfasser hält keine Position in den beschriebenen Wertpapieren. Vor einer Investitionsentscheidung ist das WIB vollständig zu lesen.

 

FAQ: Häufige Fragen zum Investment

Was ist ein tokenisiertes Genussrecht?

Ein Genussrecht ist eine schuldrechtliche Beteiligung an einem Unternehmen ohne Stimmrecht. Bei diesem Angebot wird es als Security Token auf einer regulierten Plattform (Intokia/Van Sterling Capital Ltd.) digital abgebildet und kann über die Blockchain übertragen werden. Das ändert nichts an den wirtschaftlichen Risiken des Instruments.

Ist die Ausschüttung von 7,5 % p.a. garantiert?

Nein. Die Grundverzinsung von 7,5 % p.a. ist explizit gewinnabhängig. Sie wird nur ausgeschüttet, wenn die Lehmann Holding einen entsprechenden Jahresüberschuss erwirtschaftet. In Verlustjahren entfällt die Ausschüttung vollständig, ohne dass ein Nachholungsanspruch entsteht.

Was passiert mit meinem Kapital im Insolvenzfall?

Das Genussrecht ist qualifiziert nachrangig. Im Insolvenz- oder Liquidationsfall werden Genussrechtsinhaber erst bedient, nachdem alle nicht nachrangigen Gläubiger vollständig befriedigt wurden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich.

Kann ich die Tokens vor Laufzeitende verkaufen?

Ein geregelter Sekundärmarkt existiert derzeit nicht. Die Security Tokens sind nicht börslich gehandelt. Ein vorzeitiger Verkauf ist nur eingeschränkt möglich und hängt von der Bereitschaft eines Käufers ab. Anleger sollten mit einer Kapitalbindung von mindestens fünf Jahren (Mindesthaltedauer) bis zu zehn Jahren (Laufzeitende) rechnen.

Wer reguliert das Angebot?

Die Intokia-Plattform wird von Van Sterling Capital Limited betrieben, einer bei der MFSA (Malta Financial Services Authority) unter der Lizenznummer VANS-IF-9616 regulierten Investmentfirma. Die BaFin hat die Veröffentlichung des Wertpapier-Informationsblatts (WIB) gestattet – eine inhaltliche Prüfung des Angebots hat durch die BaFin ausdrücklich nicht stattgefunden.

Ab welchem Betrag kann ich einsteigen?

Die Mindestzeichnung beträgt 1.000 Euro Nennbetrag zuzüglich 5 % Agio, also insgesamt 1.050 Euro. Der maximal investierbare Betrag richtet sich nach der individuellen Anlagekapazitätsprüfung der Van Sterling Capital Ltd.