Die DN Group AG hat ihr Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von 23,1 Millionen Euro abgeschlossen – ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig verdeutlichen jüngste Portfolioentwicklungen, wie breit und strukturiert das Impact-Investing-Modell der Frankfurter Beteiligungsgesellschaft inzwischen aufgestellt ist, von zertifizierter wasserloser Hygiene bis zu grundlastoptimierter Windenergie.

 

DN Group steigert Gewinn – Überblick:

 

  • DN Group AG steigert Jahresüberschuss auf 23,1 Millionen Euro Die Frankfurter Beteiligungsgesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinnplus von 14 Prozent ab. Bilanzsumme und Eigenkapital wuchsen parallel deutlich – bei einer ungewöhnlich hohen Eigenkapitalquote von 84 Prozent.

 

  • Fünf neue Beteiligungen und strukturierter ESG-Prozess stärken das Portfolio Die DN Group AG erweiterte ihr Impact-Portfolio 2025 um fünf Unternehmen aus den Bereichen Hygiene, Materialinnovation, Mobilität, Medizintechnik und Biotechnologie. Grundlage jeder Investitionsentscheidung ist der hauseigene Venture Impact Assessment-Prozess auf Basis von 40 ESG-Kriterien.

 

  • Von wasserloser Seife bis Windenergie: Impact mit messbarer Wirkung Portfoliounternehmen wie Soapeya – mit Dermatest-Bestnote und positivem Feldeinsatz in Ghana – und WINDWISE – mit patentierter Hocheffizienz-Windtechnologie und 20-prozentiger DN-Group-Beteiligung – zeigen, dass der Impact-Anspruch der Deutschen Nachhaltigkeit über Marketingsprache hinausgeht.

 

Die DN Group AG hat ihren Gewinn im Geschäftsjahr 2025 deutlich gesteigert. Der DN Group Gewinn erhöhte sich um 14 Prozent auf 23,1 Millionen Euro. Gleichzeitig baute die Frankfurter Beteiligungsgesellschaft ihr Portfolio im Bereich Impact Investing weiter aus und investierte verstärkt in nachhaltige Technologie-, Energie- und Gesundheitsunternehmen.

Nach den testierten HGB-Zahlen liegt der Jahresüberschuss innerhalb der bereits im Februar kommunizierten Prognosespanne von 21,5 bis 25,0 Millionen Euro. Bereits 2024 hatte die DN Group einen Gewinn von 20,2 Millionen Euro erzielt.

 

DN Group steigert Gewinn und Bilanzsumme deutlich

Neben dem Gewinnwachstum entwickelte sich auch die Bilanzsumme der DN Group positiv. Sie stieg im Jahr 2025 von 310,8 Millionen Euro auf 460 Millionen Euro – ein Plus von knapp 48 Prozent.

Auch das Eigenkapital legte deutlich zu:

  • 2024: 285,0 Millionen Euro
  • 2025: 386,5 Millionen Euro

Die Eigenkapitalquote liegt damit bei hohen 84 Prozent. Für eine Beteiligungsgesellschaft gilt dieser Wert als überdurchschnittlich solide und deutet auf eine geringe Abhängigkeit von Fremdkapital hin.

CEO Ole Nixdorff erklärte zur Entwicklung:

„Trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds ist es uns gelungen, den Gewinn weiter zu steigern. Wir zeigen damit, dass ökologischer sowie sozialer Impact und wirtschaftliche Profitabilität Hand in Hand gehen können.“

 

Wie die DN Group mit Impact Investing wächst

Die DN Group investiert gezielt in Unternehmen mit ökologischem oder gesellschaftlichem Nutzen. Grundlage dafür ist seit 2025 der sogenannte Venture Impact Assessment-Prozess (VIA), den die Gesellschaft gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen p17 entwickelt hat.

Das Bewertungsverfahren kombiniert:

  • die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen,
  • rund 40 ESG-Kriterien,
  • sowie klassische wirtschaftliche Analysen.

Alle Portfoliounternehmen der DN Group haben diesen Prüfprozess nach Unternehmensangaben erfolgreich durchlaufen.

 

DN Group AG: Geschäftsmodell und Investmentstrategie

Die DN Group AG investiert als bankenunabhängiger Kapitalmarktakteur in wachstumsstarke Unternehmen aus Zukunftsbranchen – darunter Künstliche Intelligenz, Mobilität, zirkuläre Ökonomie, Ernährung, Gesundheit und Energie. Neben der Rolle als Eigenkapitalgeber begleitet die DN Group ihre Portfoliounternehmen aktiv bei Börsengängen und Kapitalmarkttransaktionen und verbindet sie mit internationalen institutionellen Investoren.

Das Besondere am Ansatz der Deutschen Nachhaltigkeit: Wirtschaftliche Renditeerwartungen und messbare ESG-Wirkung werden nicht als Gegensatz, sondern als sich gegenseitig verstärkende Faktoren behandelt. Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2025 sollen diesen Anspruch nun empirisch untermauern.

 

 

Strukturierter Investmentprozess: Der VIA als Prüfinstrument

Eine zentrale methodische Grundlage für das Portfoliowachstum bildet der 2025 eingeführte Venture Impact Assessment-Prozess (VIA), den die DN Group AG gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen p17 entwickelt hat. Das Verfahren verknüpft die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) mit einem Scoring-Modell auf Basis von rund 40 ESG-Kriterien, das sowohl ökologische als auch gesellschaftliche Wirkungen systematisch erfasst und quantifiziert.

Der VIA-Prozess fungiert als vorgeschaltetes Prüf- und Steuerungsinstrument für Investitionsentscheidungen und ergänzt die klassische wirtschaftliche Due Diligence. Unternehmen werden nicht nur hinsichtlich ihres positiven oder negativen Impacts bewertet, sondern auch nach der Stärke und Skalierbarkeit dieser Wirkung differenziert. Nach Unternehmensangaben haben sämtliche Portfoliounternehmen der DN Group diesen Prozess erfolgreich durchlaufen und dabei einen klar positiven Impact nachgewiesen.

 

Neue Beteiligungen erweitern das Impact-Portfolio

Im Laufe des Jahres 2025 hat die DN Group AG ihr Portfolio um fünf Unternehmen erweitert, die unterschiedliche Zukunftsthemen adressieren:

  • Save the Water / Soapeya entwickelt ein Handreinigungsmittel mit vollständiger hygienischer Wirksamkeit ohne Wasserverbrauch – adressiert insbesondere Regionen mit akuter Wasserknappheit.
  • Susmata produziert mit dem Produkt Wastea eine vegane Lederalternative aus Teeresten – plastikfrei, mit positivem CO₂-Fußabdruck, für Mode- und Automobilindustrie.
  • EcoMotion bietet eine patentgeschützte Parksystemtechnologie, die Flächen effizienter nutzt, Emissionen reduziert und Elektrofahrzeuge während des Parkens automatisch lädt.
  • TRIDI Solutions hat ein KI-basiertes Entscheidungssystem für Operationssäle entwickelt, das Chirurgen in Echtzeit mit datengestützten Handlungsempfehlungen unterstützt.
  • Algene entwickelt und skaliert Produkte auf Basis von Algenbiomasse als nachhaltige Alternative zu fossilen und tierischen Rohstoffen für Industrie und Konsumgüter.

 

Personelle Verstärkung: Dr. Andreas Rickert in den Vorstand berufen

Parallel zum Portfolioausbau wurde 2025 Dr. Andreas Rickert in den Vorstand der DN Group AG berufen. Der renommierte Nachhaltigkeitsexperte war unter anderem bei der Bertelsmann Stiftung und der Weltbank tätig, gründete die Phineo gAG und ist Vorsitzender des Bundesverbands Impact Investing. Seine Berufung gilt als strategisches Signal für die geplante internationale Weiterentwicklung des Impact-Investing-Ansatzes der Deutschen Nachhaltigkeit.

 

Portfoliobeispiel I: Soapeya erhält Dermatest-Bestnote „exzellent“

Wie der Impact-Anspruch der DN Group AG in der Praxis aussieht, zeigt die Beteiligung SW Save the Water GmbH mit ihrem Produkt Soapeya besonders anschaulich. Das unabhängige Prüfinstitut Dermatest – dessen Siegel ausschließlich Produkten mit nachgewiesener Hautverträglichkeit und Sicherheit vorbehalten ist – vergab die Bestnote „exzellent“.

In den Tests erzielte Soapeya eine Reinigungsleistung von 99,5 Prozent bei stark verschmutzten Händen, vergleichbar mit konventioneller Flüssigseife – jedoch vollständig ohne Wasserverbrauch und ohne synthetische Zusatzstoffe. Alle Inhaltsstoffe basieren auf nachwachsenden Rohstoffen und sind biologisch abbaubar. Über ein aufwendiges rRNA-Gensequenzierungsverfahren wurde zudem nachgewiesen, dass Soapeya das natürliche Hautmikrobiom nicht schädigt – im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Seifen und Desinfektionsmitteln, die die mikrobielle Diversität der Haut beeinträchtigen können. Das Produkt hat sich damit für das „Microbiome-Friendly“-Siegel qualifiziert.

 

Portfoliobeispiel II: Feldeinsatz in Ghana – Positive Ergebnisse aus der Praxis

Neben dem Laborurteil liegen erste Feldergebnisse aus einem realen Einsatz vor. Im Rahmen einer Hilfsmission von Plan International in Ghana wurde Soapeya von der ländlichen Bevölkerung getestet – mit durchgehend positivem Feedback. Besonders Frauen, die körperlich anstrengende Feldarbeit leisten, profitierten von der Möglichkeit zur effektiven Handhygiene ohne verfügbare Wasserquelle. Berichte aus dem Praxiseinsatz beschreiben darüber hinaus eine merkliche Verbesserung von Schwielen und Hautrissen bereits nach wenigen Tagen – ein Nebeneffekt, der auf die hautpflegenden Eigenschaften der Formulierung hindeutet.

In den kommenden Monaten ist der weitere Roll-out von Soapeya in nationalen und internationalen Märkten geplant. Nixdorff sieht darin den nächsten logischen Schritt: „Nun soll der positive ökologische und gesellschaftliche Impact durch ökonomischen Erfolg ergänzt werden.“

 

Portfoliobeispiel III: DN Group AG steigt bei WINDWISE ein

Mit der Beteiligung an der WINDWISE GmbH erweitert die DN Group AG ihr Portfolio gezielt um den Bereich erneuerbare Energien – und schließt damit eine strategische Lücke. Die 20-prozentige Beteiligung im Rahmen einer Kapitalerhöhung richtet sich auf ein Unternehmen, das Windenergieanlagen mit über 4.000 Volllaststunden pro Jahr anstrebt. Bei Onshore-Anlagen sind Werte zwischen 2.000 und 3.000 Stunden üblich – 4.000 Stunden werden bislang fast ausschließlich von Offshore-Installationen erreicht.

Möglich macht dies die firmeneigene, patentierte maxcap-Technologie, die auf eine möglichst konstante Stromproduktion auch bei schwachem Wind ausgelegt ist und damit ein grundlastähnliches Erzeugungsprofil erzielt. Ergänzend setzt WINDWISE auf dezentrale Standorte mit begrenzter Netzkapazität – und adressiert damit eines der drängendsten Strukturprobleme der Energiewende: die Integration volatiler erneuerbarer Energien in bestehende Netzinfrastrukturen. Neben eigenen Projekten lizenziert WINDWISE seine Technologie auch an andere Anbieter, was das Geschäftsmodell zusätzlich skalierbar macht.

Bis 2030 plant das Unternehmen den Bau von mehr als 100 Windenergieanlagen. Mittelfristig ist die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft vorgesehen, ein Prozess, den die DN Group AG als strategischer Investor und Kapitalmarktberater begleiten wird. Im VIA-Prozess erzielte WINDWISE ein ESG-Scoring von 44 Punkten und liegt damit 76 Prozent über dem definierten Investitionsschwellenwert von 25 Punkten, ein überdurchschnittliches Ergebnis innerhalb des Portfolios.

Nixdorff kommentiert die Transaktion als konsequente Portfolioerweiterung: „WINDWISE weist ein hochskalierbares Geschäftsmodell auf, das ökologische Notwendigkeit mit attraktiver Rentabilität verbindet. Unser Beteiligungsportfolio ist durch die jüngste Beteiligung noch diversifizierter aufgestellt und deckt nun auch den Bereich der erneuerbaren Energien ab.“

 

Ausblick: DN Group AG setzt Wachstumskurs fort

Für 2026 kündigt die DN Group AG weitere Investments in aussichtsreiche Impact-Unternehmen an. Ob sich die positive Gewinnentwicklung fortsetzt, dürfte wesentlich von der weiteren operativen Reife und Performance der jungen Beteiligungen abhängen. Mit einem strukturierten Prüfprozess, einem diversifizierten Portfolio über sechs Zukunftsbranchen, einer Eigenkapitalquote von 84 Prozent und einem erfahrenen Vorstandsteam scheint die strategische Basis für weiteres Wachstum jedenfalls solide gelegt.

 

FAQ zur DN Group

 

 
 
 

Was ist die DN Group AG?

Die DN Group AG ist eine börsennotierte Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main, die unter dem operativen Namen Deutsche Nachhaltigkeit firmiert. Das Unternehmen investiert in wachstumsstarke Impact-Unternehmen aus Zukunftsbranchen wie KI, Mobilität, Energie, Gesundheit und zirkulärer Ökonomie und begleitet diese bankenunabhängig bei Börsengängen und Kapitalmarkttransaktionen.

Wie hat sich die DN Group AG finanziell entwickelt?

Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die DN Group AG einen Jahresüberschuss von 23,1 Millionen Euro – ein Anstieg von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 20,2 Millionen Euro. Die Bilanzsumme wuchs von 310,8 auf 460 Millionen Euro, das Eigenkapital stieg auf 386,5 Millionen Euro bei einer Eigenkapitalquote von 84 Prozent.

Was ist der Venture Impact Assessment-Prozess (VIA)?

Der VIA ist ein von der DN Group AG gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen p17 entwickeltes Prüfverfahren, das potenzielle Beteiligungen anhand von rund 40 ESG-Kriterien bewertet. Die Grundlage bilden die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs). Der Prozess ist jeder Investitionsentscheidung vorgeschaltet und ergänzt die klassische wirtschaftliche Analyse um eine systematische Wirkungsmessung.

Was steckt hinter der Beteiligung an WINDWISE?

WINDWISE entwickelt Windenergieanlagen mit über 4.000 Volllaststunden pro Jahr – deutlich mehr als bei üblichen Onshore-Anlagen. Möglich macht dies die patentierte maxcap-Technologie, die auf konstante Stromproduktion auch bei schwachem Wind ausgelegt ist. Die DN Group AG hält 20 Prozent an dem Unternehmen und begleitet die geplante Umwandlung in eine Aktiengesellschaft als strategischer Investor und Kapitalmarktberater.

Was ist Soapeya und warum ist das Produkt relevant?

Soapeya ist eine wasserlose Seife des DN-Group-Portfoliounternehmens SW Save the Water GmbH. Das Produkt erzielte im unabhängigen Dermatest eine Reinigungsleistung von 99,5 Prozent und erhielt die Bestnote „exzellent“. Alle Inhaltsstoffe sind biologisch abbaubar, das Hautmikrobiom bleibt nachweislich intakt. Praxistests in Ghana im Rahmen eines Plan-International-Einsatzes bestätigten die Wirksamkeit unter Realbedingungen.

Wer leitet die DN Group AG?

CEO ist Ole Nixdorff. 2025 wurde zudem Dr. Andreas Rickert in den Vorstand berufen. Rickert war unter anderem bei der Bertelsmann Stiftung und der Weltbank tätig, gründete die Phineo gAG und ist Vorsitzender des Bundesverbands Impact Investing – eine Berufung, die als strategisches Signal für die internationale Weiterentwicklung des Unternehmens gewertet wird.