Der Strukturwandel in der Softwareentwicklung hat sich in den vergangenen Jahren deutlich beschleunigt – Künstliche Intelligenz wirkt dabei eher als Verstärker denn als Auslöser. Für Anbieter bedeutet das: Wer nicht schnell und passgenau auf Kundenanforderungen reagiert, verliert an Relevanz. Maximilian Schmidt, Geschäftsführer der CPI Technologies GmbH, erläutert, warum eigene Softwareangebote für Unternehmen zunehmend zum strategischen Erfolgsfaktor werden, welche Lösungsansätze CPI Technologies verfolgt und weshalb er bei überzeugenden Projekten auch als Investor auftritt.

 

Business Leaders: Warum sollte ein Unternehmen gerade jetzt eigene Softwareprodukte entwickeln?

Maximilian Schmidt: Dienstleistung wird immer vergleichbarer. Wenn Unternehmen nicht für Differenzierung sorgen, dann wird es sehr wahrscheinlich die Konkurrenz tun. Ein erfolgsversprechender Weg ist eine eigene Softwarelösung. Kunden werden sich an Software-gestützte Lösungen gewöhnen, die effizienter, günstiger und bindender sind. Standarddienstleistungen ohne technologisches Rückgrat werden es zunehmend schwer haben. Die Zeit für Software ist jetzt.

 

„Standarddienstleistungen ohne technologisches Rückgrat werden es zunehmend schwer haben. Die Zeit für Software ist jetzt.“

 

Business Leaders: Was kann CPI-Technologie für diese Unternehmen tun?

Maximilian Schmidt: Wir haben uns auf solche Aufgaben spezialisiert. Ich habe früh erkannt, dass klassische Dienstleistungsmodelle – so profitabel sie kurzfristig auch sein mögen – strukturelle Grenzen haben. Skalierung ist teuer, personalintensiv und führt irgendwann zu abnehmenden Erträgen. Software durchbricht genau diese Grenze.

Deshalb können wir Unternehmen heute die Entwicklung einer eigenen Software-Business-Line anbieten, also einer eigenen „Software as a Service“ (SaaS) Anwendung. Wir haben diesen Weg nicht nur selbst erfolgreich bestritten, sondern inzwischen bereits über 50 etablierte B2B-Dienstleister aus dem DACH-Raum – von Coaching und Consulting bis hin zu IT und Agenturen – dabei begleitet.

 

Business Leaders: Skalierung ist teuer, personalintensiv und führt irgendwann zu abnehmenden Erträgen. Würden Sie dem zustimmen?

Maximilian Schmidt: Jein, Software-Entwicklung ist mitunter immer noch eine der teuersten Dienstleistungen im B2B Bereich. Jedoch hat die KI mit Tools wie Claude Code, Codex usw. hier einen großen Wandel verursacht: Was früher, gerade in Planungs- und Prototypingphasen Wochen und Monate gedauert hat, lässt sich heutzutage in wenigen Tagen oder Stunden umsetzen. Wer sich diese Neuerungen zu eigen macht, wird das Rennen gewinnen.

 

Business Leaders: Sie sprechen in diesem Zusammenhang auch von der gläsernen Decke des Dienstleistungssektors. Was sind die typischen Herausforderungen, mit denen Dienstleistungsunternehmen konfrontiert werden?

Maximilian Schmidt: Es gibt im Wesentlichen drei Szenarien. Erstens stößt das Geschäftsmodell an seine Skalierungsgrenzen, da zusätzlicher Personal- oder Marketingaufwand kaum noch Margensteigerungen bringt. Zweitens suchen erfolgreiche Unternehmer nach renditestarken Investitionen, finden jedoch in klassischen Anlageformen meist nur einen Inflationsausgleich. Drittens folgt beim geplanten Unternehmensverkauf oft Ernüchterung, weil niedrige EBITDA-Multiples zu vergleichsweise geringen Firmenbewertungen führen.

 

Business Leaders: Und Software ändert diese Dynamik?

Maximilian Schmidt: Absolut. Bei Software sprechen wir nicht von einem Faktor von 2 bis 3, sondern von 8 bis 10 beim EBIT-Multiple. Das macht beim Unternehmenswert einen gigantischen Unterschied.

 

Business Leaders: Hört sich gut an, klingt aber im ersten Schritt nach einem großen Investment. Wie sieht der Prozess konkret aus, wenn ich keine einzige Zeile Code schreiben kann?

Maximilian Schmidt: CPI Technologies begleitet seine Kunden mit einem klar strukturierten End-to-End-Ansatz innerhalb von 2 bis 12 Monaten auf dem Weg zur eigenen Software-Business-Line. Der Prozess gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Phasen: Zunächst wird geprüft, ob eine Idee tatsächlich marktfähig ist, um wirtschaftliche Fehlinvestitionen und Reputationsrisiken zu vermeiden.

Darauf aufbauend entwickelt das Unternehmen ein detailliertes Value Concept inklusive klickbarem Prototyp, der bereits vor der eigentlichen Entwicklung einen realistischen Eindruck der späteren Software vermittelt.

In der abschließenden Phase übernimmt das Expertenteam die technische Umsetzung und unterstützt gemeinsam mit Marketing-Spezialisten die Markteinführung durch einen gezielten Go-to-Market-Plan.

 

„Bei einer eigenen SaaS-Lösung fließt das eingesetzte Kapital unmittelbar in den Aufbau von Firmenwert.“

 

Business Leaders: Offen gefragt. Mit welchem finanziellen Aufwand müssen Unternehmen rechnen?

Maximilian Schmidt: Man muss realistisch sein. Wer nicht bereit ist, über einen Zeitraum von 2 bis 12 Monaten einen sechsstelligen Betrag – beginnend bei rund 100.000 Euro – zu investieren, für den ist dieses Modell nicht geeignet. Der Unterschied zu klassischen Geldanlagen ist jedoch entscheidend: Ein Aktieninvestment bringt im besten Fall eine einstellige Rendite, erhöht aber weder den Unternehmenswert noch schafft es ein skalierbares Produkt. Bei einer eigenen SaaS-Lösung fließt das eingesetzte Kapital unmittelbar in den Aufbau von Firmenwert.

 

Webseite der CPI Technologies GmbH

 

Business Leaders: Und wie sieht es mit der technologischen Abhängigkeit aus?

Maximilian Schmidt: Die gibt es bei uns nicht. Der komplette Source Code gehört jederzeit dem Kunden. Auf Wunsch unterstützen wir sogar beim Aufbau eines eigenen CTOs und internen Entwicklerteams, damit die Software langfristig vollständig unabhängig weiterentwickelt werden kann. CPI Technologies ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Frankfurt – wir stehen für Qualität, Transparenz und keine Abhängigkeit von Billiganbietern aus Fernost.

 

Business Leaders: Können Standardsoftwarelösungen eine preiswertere Alternative sein?

Maximilian Schmidt: In den meisten Fällen nicht. Lösungen von der Stange schaffen selten echte Wettbewerbsvorteile. Eigene Software hingegen gehört zu den profitabelsten Geschäftsmodellen überhaupt: Nach der initialen Entwicklungsphase sind die laufenden Kosten gering, während die Umsätze hoch skalierbar bleiben. Die schlanke Infrastruktur ermöglicht Margen, die im klassischen Dienstleistungsgeschäft kaum zu erreichen sind.

 

Business Leaders: Sie sind nicht nur Geschäftsführer von CPI Technologies, sondern engagieren sich auch als Investor. Welche Rolle spielt dieses Engagement für Sie?

Maximilian Schmidt: Ich verstehe mich nicht als klassischer Finanzinvestor, sondern als unternehmerischer Partner. Ich beteilige mich gezielt an ausgewählten Technologie- und Softwareprojekten, bei denen ich neben Kapital auch strategisches und technisches Know-how einbringen kann.

Besonders interessant sind für mich skalierbare digitale Geschäftsmodelle, bei denen Software einen klaren Mehrwert schafft. In solchen Fällen unterstütze ich Unternehmen nicht nur finanziell, sondern auch beim Aufbau der technologischen Struktur, der Produktentwicklung und der Skalierung. Dieser Ansatz passt zu meinem Verständnis von Software als strategischem Asset, das langfristig Firmenwert schafft – für Gründer ebenso wie für Investoren.

 

 

Business Leaders: Was würden Sie Unternehmern raten, die jetzt eine eigene Softwarelösung zu entwickeln?

Maximilian Schmidt: Wenn Sie bereit sind, Ihre SaaS-Idee in die Tat umzusetzen, dann sollten sie den Kontakt zu uns suchen. Ich erläutere das genaue Vorgehen gerne in einem ersten persönlichen Gespräch. Wenn alles passt, dann sage ich: Lassen Sie uns zusammen diese Projekt umsetzen.

Wie ich schon anfangs erwähnte: Die Zeit für Software ist jetzt – warten sie nicht, bis Ihre Konkurrenz den ersten Schritt macht.