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Die Startup- und Scaleup-Strategie der Bundesregierung soll Deutschlands größtes Innovationsproblem lösen, den Mangel an Wachstumskapital für erfolgreiche Startups. Mit einem Deutschlandfonds, neuen Anreizen für Venture Capital und rund 150 Maßnahmen will die Bundesregierung verhindern, dass vielversprechende Unternehmen ihre Skalierung künftig im Ausland finanzieren müssen. Doch zwischen politischem Anspruch und tatsächlicher Umsetzung liegen noch erhebliche Hürden.
Das Wichtigste in Kürze:
- Das Bundeskabinett hat am 22. Juli 2026 die Startup- und Scaleup-Strategie mit rund 150 Maßnahmen beschlossen.
- Kernstück ist die Verbesserung der Startup-Finanzierung durch den Deutschlandfonds, KfW Capital und zusätzliche private Investitionen.
- Erstmals rücken auch Scaleups, DeepTech- und DefenceTech-Unternehmen stärker in den Mittelpunkt der staatlichen Förderung.
Es ist ein Satz, der Ehrgeiz signalisiert – und zugleich verrät, wo der Schuh drückt. „Wir legen das Fundament für die nächste Generation deutscher Weltmarktführer“, sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), als das Kabinett an diesem Dienstag die Startup- und Scaleup-Strategie beschloss. Man muss den Satz übersetzen: Deutschland gründet zwar munter, aber die Unternehmen, die es wirklich weit bringen könnten, wandern zu oft ab, sobald es ernst wird mit dem Wachstum. Genau dieses Nadelöhr – die Finanzierung der Skalierungsphase – rückt die Regierung jetzt ins Zentrum.
Das ist bemerkenswert, weil die nackten Zahlen zunächst nach Erfolg aussehen. Im ersten Halbjahr 2026 wurden 3.053 Startups neu gegründet, ein Rekord und 52 Prozent mehr als im Halbjahr zuvor. 522.000 Menschen arbeiteten 2024 in jungen Unternehmen, 36 Unicorns zählt das Land inzwischen. Die Gründungsmaschine läuft. Was stockt, ist der Übergang vom vielversprechenden Startup zum global wettbewerbsfähigen Scaleup.
Was bedeutet die Startup- und Scaleup-Strategie für Investoren?
- mehr institutionelles Kapital
- bessere Exit-Chancen
- größere Finanzierungsrunden
- Chancen für DeepTech- und DefenceTech-Unternehmen
- langfristig höheres IPO-Potenzial
Das eigentliche Problem heißt Wachstumskapital
Wer verstehen will, warum die Regierung so viel Energie in die Finanzierung steckt, muss auf eine unbequeme Kennziffer schauen. 2025 flossen rund 7,2 Milliarden Euro Wagniskapital in deutsche Startups – pro Kopf gerechnet knapp 90 Euro. Die USA und Großbritannien spielen in einer anderen Liga. Große Runden führen fast immer internationale Fonds an, und mit dem Kapital wandert häufig auch die Kontrolle über Technologie, Wertschöpfung und Arbeitsplätze ins Ausland.
Dass sich die Lage zuletzt sogar verschärft hat, zeigt das Startup-Barometer der Beratung EY: Zwar stieg das eingesammelte Risikokapital im ersten Halbjahr 2026 um 14 Prozent auf rund 5,3 Milliarden Euro. Doch die Zahl der Finanzierungsrunden sank im gleichen Zeitraum um elf Prozent. Übersetzt heißt das: Das Geld konzentriert sich auf wenige große, vermeintlich sichere Wetten – die spektakulären Mega-Deals jenseits der 50 Millionen Euro. Die Breite der Szene, die kleinen und mittleren Runden, trocknet aus. Es ist dieses Fundament, das die Strategie stabilisieren will.
„Deutschland hat kein Gründungs-, sondern ein Skalierungsproblem.“
Der Deutschlandfonds: viel Hebel, viel Erwartung
Das schwerste Geschütz trägt einen sperrigen Namen: Deutschlandfonds. Dahinter steht ein Konstrukt, das über staatliche Garantien privates Geld anlocken soll – bis zu 130 Milliarden Euro für Zukunfts- und Infrastrukturprojekte, so das Versprechen. Für Startups bündelt der Fonds gleich mehrere Instrumente. Der Zukunftsfonds wird über 2030 hinaus verstetigt und aufgestockt, mit klarem Fokus auf DeepTech, BioTech und – neu – DefenceTech.
Konkret wird die staatliche KfW Capital mit dem Programm Scale-up Direct künftig selbst als Co-Investor auftreten und gemeinsam mit privaten Geldgebern direkt in wachstumsstarke Unternehmen einsteigen. Der High-Tech Gründerfonds, dessen aktuelle Generation fast 500 Millionen Euro umfasst, wird weiter gestärkt und zur zentralen Beteiligungsplattform ausgebaut; die nächste Auflage soll 2027 starten. Und der milliardenschwere Wachstumsfonds Deutschland bekommt mit dem Wachstumsfonds II einen Nachfolger. In der Summe ergibt das ein dichtes Netz staatlicher und teilstaatlicher Kapitalquellen – vom ersten Wagnis bis zur industriellen Erstanlage.
Zu den wichtigsten Bausteinen gehören:
- Verstetigung des Zukunftsfonds
- Ausbau von KfW Capital
- Scale-up Direct als direkter Co-Investor
- Stärkung des High-Tech Gründerfonds
- Wachstumsfonds Deutschland II
- gezielte Finanzierung von DeepTech- und DefenceTech-Unternehmen
Key Figures des Startup-Ökosystems
Quelle: Startup- und Scaleup-Strategie der Bundesregierung
Der klügste Hebel liegt beim privaten Geld
Interessant wird die Strategie dort, wo sie nicht nur Steuergeld verspricht, sondern an die großen, bislang zögerlichen Kapitaltöpfe rührt. Der ambitionierteste Ansatz: Die Bundesregierung will den Einsatz von Wagniskapital in der kapitalgedeckten Altersvorsorge erleichtern. Bei breiter Streuung, so das Argument, kann es Renten rentabler machen – und nebenbei Milliarden für den VC-Markt freisetzen. Anfang 2026 wurde die dritte Säule bereits geöffnet, nun sollen die Empfehlungen der Rentenkommission folgen.
Dazu kommt der Versuch, Stiftungen das Investieren in Spin-offs zu erleichtern, und die WIN-Initiative, die private Zusagen auf 25 Milliarden Euro mehr als verdoppeln soll. Fast unauffällig, aber potenziell wirkungsvoll ist die Reform von Solvency II: Sinkt die Kapitalanforderung für Versicherer bei „langfristigen Aktieninvestitionen“ von 49 auf 22 Prozent, könnte auch Risikokapital plötzlich attraktiv werden – und ein träger Riese wie die Versicherungswirtschaft Bewegung in den Markt bringen.
Neben staatlichen Mitteln soll vor allem privates Kapital stärker mobilisiert werden. Geplant sind unter anderem:
- Venture Capital in der kapitalgedeckten Altersvorsorge
- bessere Investitionsmöglichkeiten für Stiftungen
- Ausbau der WIN-Initiative auf 25 Milliarden Euro
- Entlastungen für Versicherungen durch Solvency II
➡️ Gerade institutionelle Investoren gelten als entscheidender Hebel, um den deutschen Venture-Capital-Markt langfristig zu stärken.
Ohne Exit kein Kreislauf
Kapital hineinzupumpen nützt wenig, wenn es nicht wieder herauskommt. 92 Prozent der deutschen Startups verkaufen sich am Ende an andere Unternehmen; Börsengänge bleiben die seltene Ausnahme. Das lähmt den gesamten Kreislauf, weil Investoren ihr Geld nicht zügig wieder anlegen können. Die Regierung dreht deshalb an mehreren steuerlichen Schrauben: Gewinne aus Anteilsverkäufen lassen sich künftig bis zu 2 Millionen Euro steuerneutral reinvestieren – zuvor waren es 500.000. Eine kürzere Haltefrist ist in Prüfung, der Carried Interest bleibt begünstigt, und ein „IPO-Ramp-On“ soll den Weg an die Börse entlasten.
Europa – und ein überfälliges Novum
Vieles lässt sich national gar nicht lösen. Der Draghi-Bericht hat Europas Kapitalschwäche schonungslos benannt, und so zieht sich die EU-Ebene durch das Papier: die Neuauflage der European Tech Champions Initiative, 1,6 Milliarden Euro über den Europäischen Investitionsfonds, das Werben für eine echte Spar- und Investitionsunion und eine einheitliche Rechtsform für junge Firmen, das „28. Regime“.
Am meisten Aufmerksamkeit dürfte aber ein anderer Punkt bekommen: Erstmals nimmt die Regierung Startups aus der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie ausdrücklich in die Förderung. Ein eigenes Direktbeteiligungsvehikel soll ihren hohen Kapitalbedarf decken. Wie sehr sich der Wind gedreht hat, zeigt eine einzige Zahl: Rund die Hälfte des europäischen Verteidigungs-Wagniskapitals floss im vergangenen Jahr nach Deutschland. Was vor wenigen Jahren als heikel galt, ist heute Standortpolitik.

Startup- und Scaleup- Strategie der Bundesregierung
Startups und Scaleups sind wichtige Innovationstreiber und stärken die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Mit der neuen Startup- und Scaleup-Strategie will die Bundesregierung ihre Entwicklung von der Gründung bis zur internationalen Expansion fördern. Die gemeinsam mit der Startup-Community erarbeitete Strategie umfasst mehr als 150 Maßnahmen zur Verbesserung der Finanzierungs- und Wachstumsbedingungen.
Zustimmung mit Vorbehalt
Die Reaktionen fielen freundlich aus – und doch mit hörbarem Unterton. „Aus dem Papier muss schnell Realität werden“, mahnte Helmut Schönenberger vom Startup-Verband. Angesichts der Krise in der klassischen Industrie müsse man sich „viel stärker für Neues öffnen“. Selbst aus dem Maschinenraum der alten Wirtschaft kam Applaus: VDA-Präsidentin Hildegard Müller nannte die Zusammenarbeit von Mittelstand und Startups einen zentralen Erfolgsfaktor für die Transformation ihrer Branche.
Der Vorbehalt ist berechtigt. Denn wer das 150 Maßnahmen umfassende Papier genau liest, stößt auffällig oft auf Worte wie „prüfen“, „wir setzen uns ein“ oder „unter dem Vorbehalt verfügbarer Haushaltsmittel“. Die wirksamsten Hebel – Wagniskapital in der Rente, die Steuerreformen, das 28. Regime – sind noch Prüfaufträge oder hängen an zähen EU-Verhandlungen. Zwischen einer Ankündigung im Juli 2026 und einem tatsächlich abrufbaren Finanzierungsangebot können Jahre liegen.
„Wir haben bereits zum Beginn der Legislaturperiode eine Weiterentwicklung der Startup-Strategie aus dem Jahr 2022 gefordert. Dass sie nun endlich vorliegt, ist ein wichtiges Zeichen und unterstreicht die Bedeutung von Startups und Scaleups für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Entscheidend ist jetzt, was daraus folgt: Aus dem Papier muss schnell Realität werden. Denn angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage und hohen Jobverlusten in den klassischen Industrien, müssen wir uns viel stärker für Neues öffnen. Wir haben herausragende Gründerinnen und Gründer, die mit starken Ideen und großen Ambitionen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und mit Unternehmertum die Zukunft zu gestalten. Für sie müssen wir echte Wachstumsperspektiven schaffen,”
Prof. Dr. Helmut Schönenberger, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Startup-Verbandes.
Der Lackmustest kommt schneller, als es scheint
Fair bleibt festzuhalten: Die Diagnose stimmt, und das Instrumentarium ist so umfassend wie lange keines. Die Strategie ist zudem im Dialog mit der Szene entstanden – 300 Stellungnahmen, zehn Workshops – und soll von jährlichen Fortschrittsberichten begleitet werden. Das schafft Verbindlichkeit, an der man die Regierung messen kann.
Der erste ernsthafte Härtetest steht schon im Herbst an. Am 19. und 20. Oktober lädt die Bundesregierung zum „Invest in Germany Summit“ nach Berlin. Dann wird sich zeigen, ob internationale Investoren dem Land mehr zutrauen als eine gut gemeinte Absichtserklärung – oder ob aus den Milliarden auf dem Papier auch Milliarden im Markt werden. Für Deutschlands Gründerinnen und Gründer wäre schon viel gewonnen, wenn das Tempo hielte, was der Ehrgeiz verspricht.
Ob die Startup- und Scaleup-Strategie den deutschen Innovationsstandort nachhaltig stärkt, hängt nun davon ab, wie schnell die angekündigten Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden. Gelingt dies, könnte Deutschland im internationalen Wettbewerb um Startups und Scaleups deutlich an Attraktivität gewinnen.
FAQ Startup- und Scaleup-Strategie der Bundesregierung
Was ist die Startup- und Scaleup-Strategie der Bundesregierung?
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Ein am 22. Juli 2026 vom Bundeskabinett beschlossenes Programm mit rund 150 Maßnahmen in acht Handlungsfeldern. Ziele sind, Gründungen zu erleichtern, Wachstum zu beschleunigen und innovative Unternehmen samt ihrer Wertschöpfung in Deutschland zu halten.
Wie soll die Finanzierung von Scaleups verbessert werden?
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Über den Deutschlandfonds (bis zu 130 Milliarden Euro Hebel), den verstetigten Zukunftsfonds, Scale-up Direct, den ausgebauten High-Tech Gründerfonds und den Wachstumsfonds II – ergänzt durch die Mobilisierung privaten Kapitals, etwa Wagniskapital in der Altersvorsorge und die WIN-Initiative mit einem Ziel von 25 Milliarden Euro.
Was ist neu an der Strategie 2026?
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Zwei Schwerpunkte: Erstmals steht die Wachstums- und Skalierungsphase systematisch im Mittelpunkt – und erstmals erhalten Startups aus der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie gleichberechtigten Zugang zur staatlichen Förderung.
Ab wann greifen die Maßnahmen?
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Die Umsetzung soll noch in dieser Legislaturperiode erfolgen und wird von jährlichen Fortschrittsberichten begleitet. Allerdings stehen viele Maßnahmen unter Finanzierungsvorbehalt oder sind vorerst Prüfaufträge – bis aus Ankündigungen abrufbare Finanzierungsangebote werden, können Monate bis Jahre vergehen.
Was ist ein Scaleup?
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Ein Scaleup ist ein Startup, das die Gründungsphase erfolgreich hinter sich gelassen hat und nun stark wächst. Typischerweise verfügt es bereits über ein funktionierendes Geschäftsmodell und sucht größere Finanzierungsrunden, um international zu expandieren.
Warum haben deutsche Scaleups Schwierigkeiten bei der Finanzierung?
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Deutschland verfügt über eine lebendige Gründerszene, jedoch fehlen im internationalen Vergleich große Wagniskapitalfonds für Finanzierungsrunden im zweistelligen oder dreistelligen Millionenbereich. Viele Unternehmen sind deshalb auf internationale Investoren angewiesen oder verlagern ihren Unternehmenssitz ins Ausland.
Was ist der Deutschlandfonds?
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Der Deutschlandfonds ist ein neues Finanzierungsinstrument der Bundesregierung. Mithilfe staatlicher Garantien und öffentlichen Kapitals sollen private Investitionen von bis zu 130 Milliarden Euro für Zukunftstechnologien, Infrastruktur und innovative Unternehmen mobilisiert werden.
Welche Branchen profitieren besonders von der Startup- und Scaleup-Strategie?
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Im Fokus stehen insbesondere DeepTech-, KI-, Biotechnologie-, ClimateTech- und erstmals auch DefenceTech-Unternehmen. Ziel ist es, technologisch führende Unternehmen langfristig in Deutschland aufzubauen.
Welche Rolle spielt KfW Capital?
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KfW Capital soll künftig über Programme wie „Scale-up Direct“ gemeinsam mit privaten Investoren direkt in wachstumsstarke Technologieunternehmen investieren und so größere Finanzierungsrunden ermöglichen.
Was bedeutet die WIN-Initiative?
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Die WIN-Initiative (Wachstums- und Innovationskapital für Deutschland) soll institutionelle Investoren wie Versicherungen, Banken und Pensionskassen stärker für Venture Capital gewinnen. Das Ziel liegt bei privaten Kapitalzusagen von rund 25 Milliarden Euro.
Warum sind Börsengänge (IPOs) für Startups so wichtig?
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Ein Börsengang ermöglicht Investoren den Ausstieg aus ihrer Beteiligung und verschafft Unternehmen zusätzliches Wachstumskapital. Mehr erfolgreiche IPOs stärken den gesamten Venture-Capital-Kreislauf und erleichtern die Finanzierung neuer Startups.
Welche Bedeutung hat die Strategie für internationale Investoren?
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Die Bundesregierung möchte Deutschland als attraktiveren Investitionsstandort positionieren. Größere Fonds, steuerliche Verbesserungen und vereinfachte Finanzierungsstrukturen sollen mehr internationales Wachstumskapital nach Deutschland lenken.
Welche Kritik gibt es an der Startup- und Scaleup-Strategie?
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Verbände begrüßen die Richtung der Strategie, weisen jedoch darauf hin, dass viele Maßnahmen zunächst Prüfaufträge oder politische Absichtserklärungen sind. Entscheidend wird sein, wie schnell die angekündigten Finanzierungsinstrumente und Gesetzesänderungen tatsächlich umgesetzt werden.
Wie unterscheidet sich die Startup- und Scaleup-Strategie von der Startup-Strategie 2022?
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Während die Startup-Strategie von 2022 vor allem die Gründungsbedingungen verbesserte, legt die Strategie 2026 ihren Schwerpunkt auf die Finanzierung der Wachstumsphase. Ziel ist es, mehr deutsche Technologieunternehmen bis zur internationalen Marktführerschaft zu begleiten und ihre Abwanderung ins Ausland zu verhindern.








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