Klaus-Peter Schulenberg: Unternehmen, Vermögen, Nachfolge
Vom Konzertgeschäft zum Ticketing-Konzern: Stationen und Struktur
- Welche Rolle hat Schulenberg bei CTS Eventim heute?
- Wie groß ist Schulenbergs Anteil an CTS Eventim?
- Warum gilt 1979 als Startpunkt seiner Laufbahn?
- Womit verdient CTS Eventim sein Geld im Kern?
- Welche KPS-Gesellschaften existieren neben dem Eventim-Konzern noch?
- Was sagt die KGaA-Struktur über Kontrolle aus?
- Klaus-Peter Schulenberg ist CEO und Großaktionär von CTS Eventim. Weil operative Führung und maßgeblicher Anteil bei ihm zusammenlaufen, gilt er als zentrale Figur für Kontrolle und strategische Weichenstellungen.
- Seine Biografie folgt einem Muster: erst Livegeschäft und Künstlerbetreuung, dann Ticketing und Plattformen. Aus dieser Kombination entstand ein integriertes Modell aus Vermarktung und Veranstaltung.
- CTS Eventim verdient sein Geld im Kern mit Ticketing und Live Entertainment, ergänzt durch eigene Spielstätten und Beteiligungen. Damit steckt der Konzern in fast jeder Stufe der Wertschöpfung.
- Vermögensangaben schwanken, weil sie bei Unternehmern dieser Art stark am Aktienkurs hängen. Dividenden, Kursbewegungen und Beteiligungsquote beeinflussen die Schätzung direkt.
- Über Schulenbergs Privatleben ist deutlich weniger belastbar als über seine Unternehmensrollen. Für die öffentliche Einordnung zählen daher vor allem Funktionen, Beteiligungen und die offene Nachfolgefrage.
- Warum die Person Schulenberg für Eventim zentral ist
- Wer ist Klaus-Peter Schulenberg?
- Schulenberg und Eventim: vom Künstlermanager zum Konzernchef
- Was macht CTS Eventim heute?
- Das KPS-Firmengeflecht jenseits von Eventim
- Wie hoch ist das Vermögen von Klaus-Peter Schulenberg?
- Lebensgefährtin, Alter und Nachfolge: was über den Menschen Schulenberg bekannt ist
- Fazit: Was die bekannten Fakten über Schulenberg zeigen
Warum die Person Schulenberg für Eventim zentral ist
Wer nach Klaus-Peter Schulenberg sucht, sucht selten nur eine Biografie. Meist geht es um Einfluss, Kontrolle und die Frage, wie eng eine börsennotierte Struktur an einer Person hängt. Bei CTS Eventim treffen drei Ebenen aufeinander: Gründerrolle, operative Führung und ein großer Aktienanteil.
Damit wird auch klar, warum Details wie Konzernstruktur, Nebenfirmen oder Vermögensschätzungen nicht isoliert stehen. Sie beschreiben denselben Mechanismus: Eigentum schafft Gestaltungsmacht, und Gestaltungsmacht schafft wiederum Wert, der sich am Kapitalmarkt abbildet.
- Einordnung: Wer Schulenberg ist und welche Rollen er hält.
- Werdegang: Wie aus Konzertgeschäft ein Konzernmodell wurde.
- Konzern heute: Womit CTS Eventim Geld verdient und wächst.
- Beteiligungen: Welche KPS-Firmen neben Eventim existieren.
- Vermögen: Wie Börsenwerte zustande kommen und schwanken.
- Privates: Was öffentlich belegbar ist und was offen bleibt.
Wer ist Klaus-Peter Schulenberg?
Für eine sachliche Einordnung von Klaus-Peter Schulenberg sind drei Punkte entscheidend: Rechtsform, Führungsfunktion und Beteiligungsrolle. CTS Eventim ist eine Kommanditgesellschaft auf Aktien: Die operative Leitung liegt bei der persönlich haftenden Gesellschafterin, Aktionäre haben auf die Führung weniger direkten Einfluss als in einer klassischen Aktiengesellschaft. Außerdem ist KPS das Kürzel für Klaus-Peter Schulenberg, wie es auf kps.de verwendet wird.
Klaus-Peter Schulenberg ist CEO und Großaktionär der CTS Eventim AG & Co. KGaA. Seine Rolle ist vor allem durch die Kombination aus operativer Führung und maßgeblichem Aktienanteil geprägt. Öffentlich wird er außerdem mit Leitungsfunktionen in weiteren KPS-Gesellschaften geführt.
Sein öffentliches Profil ergibt sich vor allem aus der Doppelrolle als Manager und Anteilseigner. Für die Einordnung hilft es, Managemententscheidung und Eigentümerinteresse getrennt zu betrachten.
- Funktion: CEO bei CTS Eventim im operativen Tagesgeschäft.
- Rolle als Gründer: Gründung des KPS Concertbüro 1979.
- Eigentümerposition: Großaktionär mit maßgeblichem Stimmgewicht.
- Konzernformat: KGaA-Struktur, die Kontrolle und Kapitalmarkt verbindet.
- Mehrfachmandate: Führungsrollen in mehreren verbundenen Firmen.
Schulenberg und Eventim: vom Künstlermanager zum Konzernchef
Aus dem Kurzporträt folgt die entscheidende Anschlussfrage: Wie führt ein Weg aus dem Livegeschäft in ein Ticketing- und Entertainmentmodell, das groß genug für den Kapitalmarkt ist? Bei Schulenberg beginnt die Erzählung mit Veranstaltungspraxis.
1979 gründete Klaus-Peter Schulenberg das KPS Concertbüro, das Konzerte, Musicals und Shows unter anderem in Hamburg und Bremen veranstaltet. CTS wurde 1989 gegründet; Mitte der 1990er-Jahre erfolgte der Einstieg über die Schulenberg-Firmengruppe. Der nächste Meilenstein war der Börsengang im Jahr 2000. Als Wachstumssignal wird häufig die Ticketmenge genannt: Der Tagesspiegel schrieb, dass CTS Eventim 2009 mehr als 80 Millionen Tickets verkaufte.
Der nächste Schritt ist strukturell: Ticketing ist in diesem Modell Zugang zum Kunden sowie Daten- und Distributionsbasis. Aus dieser Entwicklung wurde CTS Eventim als integrierter Konzern geformt, in dem Ticketverkauf und Livegeschäft zusammenlaufen.
- Start 1979: Gründung des KPS Concertbüro als Basis.
- CTS 1989: Einstieg über Firmengruppe Mitte der 1990er.
- Börsengang 2000: Schritt in den Kapitalmarkt.
- Wachstum 2009: Mehr als 80 Millionen Tickets.
- Marktstellung: manager magazin nennt zweitgrößten Eventkonzern.
Was macht CTS Eventim heute?
Wer den Werdegang kennt, kann die Gegenwart besser lesen: CTS Eventim verbindet Ticketing und Live Entertainment in einem Konzernmodell. Der Konzern kombiniert mehrere Geschäftsfelder, die sich gegenseitig füttern, und nutzt Marken wie Ticketcorner für den Schweizer Markt.
CTS Eventim wurde 1989 gegründet und hatte laut Geschäftsbericht 2025 5.329 Mitarbeitende inklusive Aushilfen.
Ticketing
Verkauft Tickets über eigene Systeme und Partnerseiten.
Live Entertainment
Veranstaltet Konzerte, Festivals und Shows als Promoter.
Spielstätten
Betreibt und beteiligt sich an Arenen und Hallen.
Plattformen
Ticketcorner ist Joint Venture mit Ringier im Schweizer Markt.
Das Handelsblatt berichtete, dass CTS Eventim 2023 allein auf 2,4 Milliarden Euro Umsatz kam. Die Welt schrieb, dass der Umsatz von 2018 bis 2025 um 148 Prozent auf rund 3,1 Milliarden Euro stieg.
Das KPS-Firmengeflecht jenseits von Eventim
Wenn ein Gründer zugleich Großaktionär ist, taucht häufig ein zweites Bild auf: ein Firmenumfeld, das nicht identisch mit dem Konzern ist. Bei Schulenberg werden neben Eventim mehrere KPS-Gesellschaften geführt, die unterschiedliche Zwecke abdecken.
Für Leser hilft das aus zwei Gründen. Erstens zeigt es, welche Themen außerhalb des Konzerns bearbeitet werden, etwa Vermögensverwaltung oder Immobilien. Zweitens hilft es, Begriffe in Meldungen einzuordnen, wenn dort nicht CTS Eventim, sondern eine KPS-Gesellschaft genannt ist.
- KPS Radio: Management- und Servicegesellschaft im Medienumfeld.
- KPS Real Estate: Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen.
- Cubid Vermögensverwaltung: Vermögensverwaltung und Asset-Management-Dienste.
- KPS Global Asset Management: Wirtschaftliche Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen.
- KPS Programme GmbH: Veranstaltungsmanagement; bestehend seit Januar 1977.
Wie hoch ist das Vermögen von Klaus-Peter Schulenberg?
Nach Konzern und Firmenumfeld wird meist nach der Zahl gefragt. Gemeint ist dabei häufig der Börsenwert des CTS-Eventim-Aktienpakets – und nicht automatisch das gesamte Vermögen. Weil der Wert aus Beteiligungsquote und Aktienkurs entsteht, sind Datumsangaben hier wichtiger als eine scheinbar exakte Aussage ohne Stichtag.
Zum Stichtag 30.09.2026 wurde der Börsenwert dieses Aktienpakets mit rund 2,25 Mrd. US-Dollar beziffert. Grundlage sind 37.404.000 Aktien, was einer Beteiligung von 38,96 Prozent entspricht; rechnerisch ergibt sich der Paketwert aus 37,404 Mio. Aktien × ca. 60 US-Dollar je Aktie. Das ist eine Bewertung der Aktienposition – nicht zwingend das Gesamtvermögen einschließlich weiterer Vermögenswerte.
Für die Einordnung gehört auch die Ausschüttungspolitik dazu. Nach einem Rekordjahr 2023 wurde die höchste Dividende der Firmengeschichte angekündigt, und im Umfeld dieser Nachricht gewann die Aktie um über 3,4 Prozent. Solche Bewegungen zeigen, wie direkt der Marktwert an Nachrichten hängt.
- Basis: Großteil des Vermögens hängt an Eventim-Aktien.
- Stichtag: Schätzungen sind ohne Datum wenig aussagekräftig.
- Kursabhängigkeit: Marktwert schwankt mit dem Aktienkurs.
- Dividendenlogik: Ausschüttungen beeinflussen Ertrag und Bewertung.
- Konzentration: Hoher Anteil bedeutet hohes Einzelwert-Risiko.
Lebensgefährtin, Alter und Nachfolge: was über den Menschen Schulenberg bekannt ist
Nach Vermögen und Einfluss rückt oft die private Seite in den Vordergrund. Genau dort wird die Datenlage dünner, weil Schulenberg Privatsphäre pflegt und öffentliche Informationen selektiv sind. Seriös bleibt hier nur, was sich tatsächlich belastbar aus Aussagen und bekannten Fakten ableiten lässt.
Im manager magazin wurde Schulenberg im Alter von 74 Jahren so wiedergegeben, dass ihm die Arbeit weiterhin sehr viel Spaß macht und er weitermacht, solange er für das Unternehmen einen Mehrwert schafft. Für die Nachfolge bei einem Gründer-CEO mit großem Aktienanteil bleibt damit vor allem eine Beobachtung: Es gibt eine offene Schnittstelle zwischen Person und Struktur.
- Alter: Im manager-magazin-Bericht als 74-jährig beschrieben.
- Haltung: Weitermachen, solange Spaß und Mehrwert bleiben.
- Lebensgefährtin: Zu privaten Beziehungen wenige harte Angaben.
- Nachfolge: Öffentliche Klarheit zur Übergabe bleibt begrenzt.
- Schlüsselperson: Einfluss bündelt sich bei Führung und Eigentum.
Fazit: Was die bekannten Fakten über Schulenberg zeigen
Die bekannten Fakten deuten auf eine stark personalisierte Kontrolle hin: Schulenberg führt als CEO, und die Vermögensschätzung basiert auf einer Beteiligung von 38,96 Prozent an der KGaA-Struktur von CTS Eventim. Gleichzeitig zeigt das berichtete Umsatzwachstum auf rund 3,1 Milliarden Euro, wie stark Ticketing und Livegeschäft in einem integrierten Modell zusammenwirken.
Für die Einordnung heißt das: Vermögenszahlen sind stichtagsbezogene Momentaufnahmen, und die Nachfolge bleibt ein strukturelles Thema, solange ein Weiterarbeitswille öffentlich betont wird. Entscheidend ist damit, wie der Konzern die Übergabe in einer personengeprägten Struktur organisiert.
Häufig gestellte Fragen
Was macht CTS Eventim?
CTS Eventim ist in Ticketing und Live-Entertainment aktiv. Der Konzern verkauft Tickets über eigene Systeme und Marken, organisiert Veranstaltungen und ist teils an Spielstätten beteiligt, wodurch mehrere Wertschöpfungsstufen verbunden werden.
Wie reich ist Klaus-Peter Schulenberg?
Zum 30.09.2026 wurde der Börsenwert seines CTS-Eventim-Aktienpakets mit rund 2,25 Mrd. US-Dollar beziffert. Das ist der Wert der Aktienposition (nicht zwingend das gesamte Vermögen) und schwankt mit dem Aktienkurs.
Wann wurde Eventim gegründet?
CTS Eventim wird in Unternehmensdarstellungen auf 1989 datiert. Der Weg zum heutigen Konzern ist allerdings länger: Schulenbergs Konzertgeschäft begann 1979 und lieferte das Live-Fundament für das spätere Ticketing.
Wie viele Mitarbeiter hat Eventim?
Im Geschäftsbericht 2025 werden 5.329 Mitarbeitende genannt; gezählt wird die aktive Belegschaft inklusive Aushilfen. 2024 waren es 5.164, davor 4.060.
Welche Rolle spielt Ticketcorner im Eventim-Konzern?
Ticketcorner ist eine Ticketing-Marke im Schweizer Markt und stärkt dort Vertrieb und Kundenzugang. Solche Plattformen bündeln Verkauf und Reichweite, statt nur über eine zentrale Marke zu wachsen.
Welche Firmen gehören zum KPS-Umfeld außerhalb von Eventim?
Neben CTS Eventim werden KPS Radio, KPS Real Estate sowie Gesellschaften zur Vermögensverwaltung wie Cubid Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG und KPS Global Asset Management geführt. Sie decken Medien-, Immobilien- und Verwaltungsthemen ab.
Was ist über Schulenbergs Nachfolge bei Eventim bekannt?
Konkrete, detaillierte Nachfolgeregelungen sind in allgemeinen Profilen bislang kaum ausformuliert. Im manager magazin wurde Schulenberg im Alter von 74 Jahren so wiedergegeben, dass ihm die Aufgabe sehr viel Spaß macht und er weitermacht, solange er für das Unternehmen einen Mehrwert schafft.







