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Circus SE aktuell im Q1 2026, das bislang stärkste Quartal in der Geschichte des Unternehmens. Der Münchner KI-Robotik-Anbieter erreicht erstmals 92 % Systemverfügbarkeit, gewinnt neue NATO-Kunden und übernimmt den belgischen Food-Robotik-Spezialisten Alberts. Damit steht das Unternehmen vor dem Übergang vom Entwicklungsbetrieb zur industriellen Skalierung. Was hinter den Zahlen steckt – und warum sie für Markt, Kunden und Investoren entscheidend sind.
Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
- 92 % Uptime im April 2026: Circus‘ CA1-Roboter überbieten die geforderte Mindestverfügbarkeit von 85 % deutlich – der operative Beweis, dass die Technologie industrietauglich ist, und der Startschuss für die Skalierung.
- Militär als schnellstes Wachstumssegment: Bundeswehr, Litauen und Ukraine sind Kunden; über 10 NATO-Staaten in aktiven Gesprächen. Der militärische Outdoor-Roboter CAM hat seinen Prototyp-Test bestanden und generiert 2026 erste Umsätze – zwei Jahre früher als geplant.
- Übernahme von Alberts: Das belgische Startup bringt eine Tiefkühl-Lieferkette in sechs Ländern, eine 1-m²-Geräteplattform sowie komplementäre Blending- und Steaming-Technologie in den Circus-Verbund ein.
Circus aktuell: Die wichtigste Zahl des Q1-Updates – 92 % Uptime
Zu Beginn des ersten Quartals 2026 lag die Systemverfügbarkeit noch bei rund 70 Prozent; aktuell meldet Circus 92 Prozent über alle aktiven Systeme – deutlich über der Kundenvorgabe von 85 Prozent. Das ist die zentrale Aussage des gestrigen Quarterly-Update-Calls der Circus SE, in dem CEO Nikolas Bullwinkel Interessierte und Investoren über die aktuellen Entwicklungen informierte.
„Diesen Monat erreichen wir über alle Systeme hinweg 92 Prozent Verfügbarkeit. Das gibt uns das Vertrauen zu skalieren“, sagt Nikolas Bullwinkel, CEO Circus SE im Update-Call zu den Entwicklungen im ersten Quartal.
➡️ Die Kennzahl ist weit mehr als nur eine operative Größe. Sie markiert den Übergang von Circus SE aus der Startup-Phase.
Einordnung: Was die 92 % konkret bedeuten:
- Die Technologie funktioniert im echten Betrieb. Bis Ende 2025 war Circus ein R&D-Unternehmen mit Prototypen. 92 % Uptime über mehrere aktive Standorte ist der erste belastbare Beweis, dass das System industrietauglich ist – nicht im Labor, sondern in Kantinen, Kasernen und Supermärkten mit echten Kunden.
- Das Unternehmen kann Verträge einlösen. Bullwinkel sagt explizit, dass die Festigkeit des Auftragsbuchs direkt von Lieferfähigkeit und Systemstabilität abhängt. Solange die Uptime nicht stimmte, waren Bestellungen bedingte Versprechen. Mit 92 % werden sie zu realisierbaren Aufträgen.
- Die Produktionsausweitung ist jetzt solide machbar. Mehr Einheiten zu bauen, während die Systeme noch unzuverlässig laufen, wäre der Hypergrowth-Fehler, den Bullwinkel explizit vermeiden will.
Nikolas Bullwinkel: „Der Auftragsbestand hängt von zwei Faktoren ab: Können wir liefern? Und wie stabil ist das System? So einfach ist das.“
Offen kommuniziert Circus auch über frühe Störquellen. Ein verbrannter Nudeltopf in den ersten Betriebswochen wurde intern zur Fallstudie für Lieferketten-Qualitätskontrolle. Die Ursache lag nicht in der Steuerungssoftware, sondern in Qualitätsschwankungen bei flüssigen Soßen eines Zulieferers.
Autonomes Kochen als Antwort auf den Arbeitskräftemangel
Circus SE verfolgt eine klare Marktthese: Die Lebensmittelverarbeitung gehört zu den größten und gleichzeitig am wenigsten automatisierten Industrien der Welt. Fachkräftemangel, steigende Lohnkosten und inkonsistente Qualität treiben die Nachfrage nach robotergestützten Lösungen.
CEO Bullwinkel bringt den Anspruch auf eine einfache Formel: „Erschwinglichkeit, Verfügbarkeit und gleichbleibende Qualität – wer diese Elemente in vollständige Autonomie überführen kann, schafft echten Mehrwert.“
Die Industrie selbst beschreibt er als strukturell unverändert. Trotz Fast-Food-Skalierung fehle es bei komplexeren, ausgewogeneren Rezepten an industriell tragfähigen Lösungen. „Die Lebensmittelverarbeitung hat sich global über Hunderte von Jahren kaum verändert. Wir kochen im Grunde noch wie in der Steinzeit.“
Der adressierbare Markt sei besonders attraktiv, weil er physisch ist: Während die großen Tech-Unicorns der vergangenen Dekade im digitalen Segment entstanden, liege das nächste Kapitel in Dienstleistungen, die mehr als 90 Prozent des BIP moderner Volkswirtschaften ausmachen.
Circus aktuell: Militär als schnellstes Wachstumssegment
Der Verteidigungsbereich entwickelt sich aktuell zum dynamischsten Wachstumsfeld von Circus SE. Nach dem Bundeswehr-Vertragsabschluss im November 2025 gelang die Vollintegration noch im ersten Quartal 2026. Parallel dazu gewann Circus den Tender für die litauischen Streitkräfte; Deployments in der Ukraine laufen.
Commercial Director Felix Butterwegge, live von einem Bundeswehrstandort im norddeutschen Duvenstedt zugeschaltet: „Das System ist autonom, arbeitet rund um die Uhr und lässt sich in bestehende Infrastruktur einbinden. Kein Umbau, kein zusätzliches Personal.“
Mehr als zehn NATO-Mitgliedstaaten befinden sich in ernsthaften Gesprächen, darunter Polen, Italien und weitere osteuropäische Länder. Nikolas Bullwinkel: „Das oberste Ziel jeder Streitkraft ist es, das vorhandene Personal für wirklich missionskritische Aufgaben einzusetzen. Und Mahlzeiten zubereiten gehört nicht dazu.“
Für das laufende Jahr 2026 wurden die Umsatzerwartungen im Verteidigungssegment deshalb nach oben revidiert. Viele Streitkräfte greifen zunächst zum CA1 für die Kasernenverpflegung – ohne auf das speziell für den Feldgebrauch entwickelte CAM warten zu wollen.

Der CA-M: kugelsicherer Feldkoch für den Outdoor-Einsatz
Neben dem CA1 treibt Circus SE die Entwicklung eines zweiten, grundlegend anderen Militärprodukts voran, des CA-M – intern auch schlicht „M“ genannt. Während der CA1 für feste Infrastrukturen konzipiert ist, zielt der CA-M auf den robusten Außeneinsatz in Feldlagern und Katastrophenschutzeinsätzen.
Die Anforderungen unterscheiden sich grundlegend. Das auffälligste Merkmal ist, dass der CA-M bis zu einem gewissen Grad kugelsicher sein soll. Bullwinkel: „Beim CAM geht es nicht darum, den schnellsten Prototyp zu liefern. Es geht darum, eine skalierbare Lösung zu entwickeln, die im Feldeinsatz standhält.“
CA-M auf einen Blick:
- Einsatzgebiet: Militärischer Außeneinsatz, Katastrophenschutz
- Besonderheit: Bis zu einem gewissen Grad kugelsicher
- Entwicklungsstand: Prototype Zero erfolgreich getestet (Q1 2026)
- Aktuelle Phase: Design to Manufacturing
- Fertigungspartner: Celestica + neue Defence-Partner (in Verhandlung)
- Erste Umsätze: 2026 (ursprünglich: 2027)
Der sogenannte „Prototype Zero“ hat im vergangenen Quartal seine Funktionstests erfolgreich abgeschlossen. Circus befindet sich aktuell im Design-to-Manufacturing-Prozess – das System wird von Grund auf für hochvolumige Serienproduktion ausgelegt.
Für die Fertigung verhandelt Circus parallel mit neuen, auf den Verteidigungssektor spezialisierten Produktionspartnern neben dem bestehenden Partner Celestica. Strategisch ergänzen sich CA1 und CA-M dabei direkt. Während viele Streitkräfte den CA1 sofort für ihre Kasernen anfragen, soll der CAM langfristig die Versorgung im Feldlager übernehmen.
Circus aktuell: Kapazität für bis zu 1.000 Einheiten jährlich
Circus SE forciert den Ausbau seiner Produktionskapazitäten. Im ersten Quartal 2026 wurde die Fläche der asiatischen Fertigungsstätte um 60 Prozent erweitert; die Mittel aus der 30-Millionen-Finanzierungsrunde fließen gezielt in die Skalierung der Produktion.
Aktueller Stand:
- +60 % Produktionsfläche
- 4 aktive Montagelinien (Ausbau auf 8 vorbereitet)
- Ziel: bis zu 1.000 Einheiten pro Jahr
➡️ Den Markthochlauf organisiert CEO Nikolas Bullwinkel bewusst in Etappen – kein aggressives Hypergrowth, sondern eine kontrollierte, belastbare Skalierung.
Konkrete Einblicke liefert Produktionsleiter Haomiao Fang, Head of Production, Circus SE, der live aus dem Werk zugeschaltet war. Derzeit laufen vier CA1-Systeme parallel über die Montagelinie, eine Erweiterung auf acht Stationen ist bereits vorbereitet.
Haomiao Fang: „Schon bei rund acht Einheiten pro Monat kommen wir auf mehr als 100 Systeme jährlich. Perspektivisch sind auch 1.000 Einheiten pro Jahr ohne Weiteres darstellbar – das entspricht einem erheblichen Produktionsvolumen.“
Parallel dazu soll die Fertigungszeit pro CA1 von aktuell vier Wochen auf etwa eine Woche reduziert werden. Im Einschichtbetrieb entspräche das einer Jahresleistung von rund 380 Einheiten; durch Mehrschichtbetrieb und zusätzliche, bereits gesicherte Hallenflächen ließe sich die Kapazität perspektivisch auf bis zu 1.000 Systeme steigern – und das ohne wesentliche strukturelle Anpassungen.

Alberts-Übernahme: Das belgische Tiefkühl-Komplement
Die strategisch bedeutsamste Ankündigung des Quartals ist die Übernahme von Alberts, einem 2015 gegründeten Food-Robotik-Unternehmen aus Wijnegem bei Antwerpen. Alberts entwickelt und betreibt autonome Versorgungssysteme, die auf einem Quadratmeter Stellfläche Smoothies, Suppen und Pasta-Gerichte auf Basis von Tiefkühlzutaten zubereiten.
Zu den bestehenden Kunden zählen namhafte Unternehmen wie Danone, Decathlon, Sodexo sowie eine große Kinokette. Gründer Glenn Mathijssen beschreibt den Entwicklungsauftrag, dem Alberts seit seiner Gründung folgt: „Wie kann man frisches Essen in höchster Qualität in unter zwei Minuten zubereiten – vollständig autonom und auf kleinstem Raum? Das war immer unser Fokus.“
Die Tiefkühlbasis eliminiert zeitkritische Lieferungen und Lebensmittelverschwendung – mit direktem Effekt auf den ROI: „Unser bester Kunde hatte die Maschine bereits nach drei Monaten bereits amortisiert.“
Alberts betreibt seine patentierten Systeme aktuell in sechs Ländern – Belgien, Niederlande, Luxemburg, Frankreich, Rumänien und Polen. Großbritannien und die Ukraine sollen noch in diesem Jahr folgen.
Circus SE erhält damit unmittelbaren Zugang zu einer etablierten Tiefkühl-Lieferkette über mehrere Märkte sowie zu Blending- und Steaming-Technologie, die die topfbasierte CA1-Plattform komplementiert. Die Technologie soll vollständig in das Robotik-Produktportfolio von Circus integriert werden.
Alberts NV – Eckdaten der Übernahme
- Sitz: Wijnegem, Belgien (bei Antwerpen)
- Gegründet: 2015
- Produkte: Smoothies, Suppen, Pasta-Gerichte
- Stellfläche: 1 m²
- Aktive Märkte: Benelux, Frankreich, Rumänien, Polen
- Kunden (Auswahl): Danone, Decathlon, Sodexo
- Kaufpreis: Offen; Begleichung in Circus-Aktien
- Lockup-Periode: 30 Monate
- Closing: Q2 2026 (geplant)
- Umsatzwirkung: Positiv noch in 2026 erwartet
- Management: Verbleibt im Unternehmen
Zur Kaufpreisstruktur: Ein konkreter Betrag steht noch nicht fest. Die Transaktion wird in Circus-Aktien beglichen, die einer Lockup-Periode von 30 Monaten unterliegen. Die endgültige Höhe hängt von der Kursentwicklung sowie dem Abschluss einer Due Diligence ab. Das Closing ist für das zweite Quartal 2026 geplant.
➡️ Nikolas Bullwinkel erwartet, dass die Akquisition sich noch im laufenden Jahr positiv auf den Gesamtumsatz auswirkt.
Circus Pod, KI-Brille und Visual Intelligence als SaaS
Parallel zum Hardware-Ausbau entwickelt Circus Produkte, die die Plattform vom Gerätehersteller zum Software- und Service-Anbieter weiterentwickeln sollen.
Das „Circus Pod“-System – Zutatenpakete nach Nespresso-Vorbild – soll den täglichen Betriebsaufwand von 90 auf 15 bis 20 Minuten senken.
Auf der KI-Seite demonstrierte AI-Director Niklas von Weihe die Partnerschaft mit Meta. Betreiber werden mit Ray-Ban-Smart-Glasses ausgerüstet, die in Echtzeit Bedienanleitungen einblenden.
Neue Bausteine
- Circus Pods: Zutaten-System zur Reduktion des Betriebsaufwands
- Visual Intelligence: KI-gestützte Assistenz (auch als SaaS geplant)
- Smart Glasses Integration: Echtzeit-Anleitungen für Betreiber
Die dahinterliegende Visual Intelligence Technologie plant Circus zudem als eigenständiges SaaS-Produkt für Drittküchen zu vermarkten. Ziel ist ein vollständiges Ökosystem für autonome Lebensmittelversorgung.

Finanzierung: Leasing, Anleihe und 30-Millionen-Runde
Circus setzt weiterhin stark auf flexible Finanzierungsmodelle. Das Leasingmodell – entwickelt mit MM Fowleasing (Landesbank Württemberg) und Siemens Financial Services – ermöglicht Kundenzugang ab 4.000 Euro monatlich, ohne Vorabinvestition. Nikolas Bullwinkel: „Wir sind dadurch im Vertriebszyklus locker 60 bis 70 Prozent schneller. Und ein erheblicher Teil des Neugeschäfts läuft bereits über Leasing – das ist für uns ideal.“
Finanzierungs-Modelle im Überblick
- Leasing ab ca. 4.000 € monatlich
- Kein CapEx für Kunden notwendig
- Bond-Programm bis 50 Mio. €
Ergänzend hat Circus eine Bond-Struktur aufgebaut. Die erste Anleihe im niedrigen siebenstelligen Bereich wurde platziert; ein weiteres Programm über bis zu 50 Millionen Euro mit Finexity ist vereinbart. Die Ende 2025 geschlossene Wachstumsrunde von 30 Millionen Euro fließt in Produktion, Systemstabilität und den Verteidigungsbereich.
Nikolas Bullwinkel bleibt nach eigenen Angaben größter Einzelaktionär des Unternehmens und hat zuletzt rund 600.000 Euro zusätzlich investiert – ein Signal, das er als persönliches Bekenntnis zur langfristigen Wachstumsstrategie explizit benennt.
Fazit: Warum Circus jetzt relevant wird
Circus adressiert ein strukturelles Problem:
- Fachkräftemangel
- Steigende Kosten
- Ineffiziente Prozesse in der Lebensmittelproduktion
Mit funktionierender Technologie und wachsender Nachfrage entsteht ein potenziell skalierbares Geschäftsmodell.
Die Produktpalette wächst: CA-1 für die Betriebsverpflegung in festen Strukturen, CA-M für den militärischen Außen- und Katastrophenschutzeinsatz, Alberts für platzsparende Standorte, Circus Pods für eine vereinfachte Lieferkette, Visual Intelligence als SaaS.
Nikolas Bullwinkel: „Kunden kommen zuerst mit einem Problem zu uns: Ich habe kein Personal, die Qualität stimmt nicht, die Servicezeiten sind schlecht. Und wir finden das passende technische Setup dafür.“
Das Q1 2026 markiert aktuell einen Wendepunkt für Circus: Die aktuelle Technologie funktioniert im realen Einsatz, die Nachfrage steigt und die Skalierung beginnt. Die Kombination aus Hardware, Software und Service könnte Circus langfristig als Plattform im Food-Automation-Markt positionieren.
Häufige Fragen (FAQ) zu aktuellen Entwicklungen bei Circus SE
Was ist bei Circus aktuell neu im Q1. 2026?
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Im ersten Quartal 2026 meldet Circus drei wesentliche Entwicklungen: Die Systemverfügbarkeit der CA-1-Roboter stieg auf 92 % und übertrifft damit die Kundenvorgabe von 85 % deutlich. Das Unternehmen übernahm das belgische Startup Alberts und erweitert damit sein Produktportfolio um eine kompakte Tiefkühlplattform. Zudem schloss der militärische Outdoor-Roboter CA-M seinen Prototype-Zero-Test erfolgreich ab und soll bereits 2026 erste Umsätze generieren.
Was ist der Unterschied zwischen CA-1 und CA-M?
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Der CA1 ist das Flaggschiff-Kochsystem für feste Infrastrukturen: Betriebskantinen, Supermärkte, Kasernen. Der CAM hingegen ist für den robusten Außeneinsatz konzipiert – Feldlager und Katastrophenschutzeinsätze – und soll bis zu einem gewissen Grad kugelsicher sein. Beide Produkte adressieren denselben militärischen Kunden, aber grundlegend unterschiedliche Einsatzszenarien.
Wann kommt der CA-M auf den Markt?
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Der CAM hat im ersten Quartal 2026 seinen „Prototype Zero“ Funktionstest erfolgreich abgeschlossen und befindet sich nun im Design-to-Manufacturing-Prozess. Ursprünglich waren erste Umsätze erst für 2027 geplant; aufgrund hoher Nachfrage und schneller Entwicklungsfortschritte rechnet Circus nun bereits im laufenden Jahr 2026 mit ersten Einnahmen.
Was ist der CA-1 und wie funktioniert er?
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Der CA1 ist ein vollautonomes Kochsystem auf rund sieben Quadratmetern – ohne Küchenpersonal, 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche. Es integriert sich in bestehende Gebäudeinfrastruktur ohne bauliche Umbaumaßnahmen. Einsatzfelder reichen von Betriebskantinen und Supermärkten über Militärkasernen bis hin zu Krankenhäusern, Flughäfen und Tankstellen.
Warum setzt das Militär auf Kochroboter von Circus SE?
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Streitkräfte binden einen erheblichen Teil ihrer Personalressourcen in Logistik und Verpflegung – Aufgaben, die Soldaten von missionskritischen Tätigkeiten abhalten. Autonome Systeme wie CA1 und CAM sollen dieses Personal freisetzen. Hinzu kommt ein strukturelles Zeitproblem: Klassische Kantinen haben feste Öffnungszeiten, die mit variablen Trainings- und Übungsplänen nicht kompatibel sind.
Was bringt die Übernahme von Alberts für Circus SE?
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Alberts ergänzt das Portfolio um eine kompakte Geräteplattform (ca. 1 m²), die auf Tiefkühlprodukten basiert und Smoothies, Suppen und Pasta-Gerichte zubereitet. Circus erhält Zugang zu einer Lieferkette in sechs europäischen Ländern sowie zu Blending- und Steaming-Technologie, die die topfbasierte CA1-Plattform komplementiert.
Wie können Unternehmen den Kochroboter von Circus finanzieren?
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Neben dem Direktkauf bietet Circus ein Leasingmodell an: ab rund 4.000 Euro monatlich über fünf bis sieben Jahre, ohne Vorabinvestition. Partner sind MM Fowleasing (Landesbank Württemberg) und Siemens Financial Services, mit bis zu zehn Millionen Euro Finanzierungsrahmen pro Kunde.
Wie hoch ist die Produktionskapazität für den Circus Kochroboter?
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Die Fabrik in Asien wurde im ersten Quartal 2026 um 60 Prozent vergrößert. Mit acht parallelen Stationen und Mehrschichtbetrieb sind bis zu 1.000 Einheiten jährlich möglich – ohne signifikante Zusatzinvestitionen. Die flexible Struktur ermöglicht zudem, künftig auch CA-M- und Alberts-Einheiten auf denselben Linien zu fertigen.







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