Ein Sparplan ist eines der vertrautesten Finanzprodukte überhaupt. Monat für Monat fließt ein fester Betrag in ein Konto oder eine Anlage, ohne dass Anleger ständig neue Entscheidungen treffen müssen. Das Prinzip ist einfach und gerade deshalb so erfolgreich.

Technisch hat sich dahinter allerdings erstaunlich wenig verändert. Viele Prozesse laufen noch immer über Banken, Broker, Verwahrer und Zahlungsdienstleister. Das Schweizer FinTech Brick Towers AG arbeitet an einem anderen Modell. Mit urble entwickelt das Unternehmen eine Sparanwendung, die Bitcoin, digitale Vermögenswerte und Self-Custody mit dem klassischen Gedanken des regelmäßigen Sparens verbindet.

Im Mittelpunkt steht damit nicht die Frage, wie man noch schneller Kryptowährungen handeln kann. Brick Towers beschäftigt sich vielmehr damit, wie ein Bitcoin Sparplan aussehen kann, wenn Nutzer ihre digitalen Vermögenswerte selbst kontrollieren und Sparziele von Anfang an digital organisiert werden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Brick Towers AG wurde 2023 in Zug gegründet und verbindet Erfahrung aus Banking, Asset Management, Softwareentwicklung und Blockchain.

  • Mit urble entwickelt das Unternehmen eine Self-Custody-Sparanwendung für Bitcoin und weitere digitale Vermögenswerte.

  • Aktuell stehen vor allem Bitcoin-Sparen und CHF-Sparen über ZCHF zur Verfügung. Weitere digitale Sparmöglichkeiten sind angekündigt.

  • Brick Towers entwickelt außerdem Lösungen rund um Smart Contracts, DeFi, Zero-Knowledge-Technologie und Blockchain-Infrastruktur.

  • Langfristig soll aus der Technologie hinter urble mehr entstehen als eine einzelne Spar-App.

Warum sich Brick Towers ausgerechnet mit Sparen beschäftigt

In der FinTech-Branche geht es häufig um Geschwindigkeit. Zahlungen werden beschleunigt, Wertpapierorders günstiger, Kontoeröffnungen einfacher. Sparen funktioniert heute anders. Wer über Jahre oder Jahrzehnte ein Vermögen aufbauen will, braucht vor allem eine verständliche Struktur und ein Produkt, das dauerhaft funktioniert.

Menschen sparen für ihre Kinder, für eine größere Anschaffung, für finanzielle Sicherheit oder einfach für „später“. Dieses Verhalten ändert sich nicht, nur weil im Hintergrund eine Blockchain eingesetzt wird. Brick Towers möchte deshalb nicht das Verhalten der Sparer verändern, sondern die Technik dahinter.

Die Anwendung soll sich für den Nutzer möglichst vertraut anfühlen. Ob im Hintergrund Smart Contracts oder Blockchain-Infrastruktur arbeiten, muss im Alltag keine große Rolle spielen. Entscheidend ist, dass Sparziele einfach eingerichtet und digitale Vermögenswerte nachvollziehbar verwaltet werden können.

Finanzwissen trifft Blockchain-Technologie

Hinter Brick Towers stehen Ralph Hofacker, Christian Dick, Sergey Kisel und Imants Firsts. Die vier Gründer kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Finanz- und Technologiewelt und bringen Erfahrungen aus Banking, Asset Management, Softwareentwicklung, Blockchain und IT-Sicherheit mit.

Ein gemeinsamer beruflicher Bezugspunkt war das Schweizer FinTech Leonteq. Dort arbeiteten Teile des späteren Gründerteams bereits an Finanzprodukten und langfristigen Sparlösungen. Ralph Hofacker ist Wirtschaftsmathematiker und beschäftigte sich unter anderem mit Finanzmarktfragen und digitalen Vorsorgemodellen. Christian Dick sammelte Erfahrung im Banking und Asset Management und untersuchte früh die Möglichkeiten tokenisierter Vermögenswerte.

CTO Sergey Kisel und CISO Imants Firsts ergänzen diese Finanzmarktperspektive um Softwarearchitektur, Smart Contracts, Cloud-Infrastruktur und Security. Auf diese Weise entstand ein Unternehmen, das klassische Finanzprodukte nicht einfach digital nachbauen möchte, sondern ihre technische Basis neu organisiert.

Mehr zum Unternehmen bietet die offizielle Website von Brick Towers.

urble macht aus dem Bitcoin Sparplan ein persönliches Sparziel

Mit urble wird die Idee für Verbraucher sichtbar. Ein klassischer Bitcoin Sparplan funktioniert meist nach einem festen Muster: Betrag festlegen, Rhythmus wählen und regelmäßig Bitcoin kaufen.

urble ergänzt dieses Modell um konkrete Sparziele. Nutzer können beispielsweise einen Zielbetrag oder ein Zieldatum bestimmen oder ohne festen Endtermin regelmäßig sparen. Dadurch steht nicht nur der Kauf von Bitcoin im Vordergrund, sondern der Zweck, für den Vermögen aufgebaut wird.

So kann ein Sparziel für ein Kind, eine größere Ausgabe oder einen langfristigen Vermögensaufbau eingerichtet werden. Aus einem regelmäßigen Bitcoin-Kauf wird damit ein strukturierter Sparprozess.

Die verschiedenen Modelle erläutert urble auf der Seite Bitcoin sparen mit urble.

Bitcoin Sparplan statt Krypto-Trading: langfristig Bitcoin sparen

Das Interesse an regelmäßigen Bitcoin-Käufen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Aus einem Nischenthema ist ein eigenes Segment geworden, das inzwischen von großen Finanzportalen regelmäßig verglichen wird.

Finanzfluss vergleicht aktuell mehr als 20 Anbieter von Bitcoin-Sparplänen. Das zeigt, wie breit das Angebot mittlerweile geworden ist.

urble will in diesem Markt nicht über möglichst viele Handelsfunktionen auffallen. Der Schwerpunkt liegt auf langfristigem Sparen. Nutzer sollen nicht ständig auf Kursbewegungen reagieren müssen, sondern einen festen Rhythmus mit einem konkreten Sparziel verbinden können.

Für Menschen, die Bitcoin sparen möchten, ohne aus dem Sparen ein tägliches Trading-Thema zu machen, ist das ein anderer Zugang als bei klassischen Kryptobörsen.

Was unterscheidet urble von einem klassischen Bitcoin Sparplan?

Viele Bitcoin-Sparpläne konzentrieren sich auf einen einzigen Vorgang: In regelmäßigen Abständen wird ein festgelegter Betrag in Bitcoin investiert. Die gekauften Bitcoin bleiben anschließend häufig zunächst beim jeweiligen Anbieter oder müssen manuell auf eine eigene Wallet übertragen werden.

urble verbindet den automatisierten Sparprozess mit individuellen Sparzielen und Self-Custody. Nutzer können verschiedene Sparbereiche einrichten und beispielsweise einen Zielbetrag oder ein gewünschtes Datum hinterlegen.

Dadurch entstehen drei miteinander verbundene Funktionen: regelmäßiges Bitcoin-Sparen, persönliche Sparziele und die Kontrolle über die eigene Wallet. Für Nutzer, die gezielt nach einem Bitcoin Sparplan mit eigener Wallet suchen, ist gerade diese Kombination interessant.

Bitcoin Sparplan mit Self-Custody: Was bei urble anders ist

Self-Custody gehört zum technischen Kern von urble. Bei einer zentralen Kryptobörse liegen digitale Vermögenswerte in der Regel in der technischen Verwahrung des Plattformbetreibers. Bei einem Self-Custody-Modell bleibt die kryptografische Kontrolle beim Nutzer.

Brick Towers und urble betonen, keinen Zugriff auf die Bitcoin oder die privaten Schlüssel ihrer Nutzer zu haben. Das Unternehmen stellt also die technische Infrastruktur bereit, ohne selbst als klassischer Verwahrer der digitalen Vermögenswerte aufzutreten.

Damit verändert sich die Beziehung zwischen Nutzer und Plattform. Der Anbieter verwaltet nicht das Vermögen, sondern stellt Werkzeuge bereit, mit denen Nutzer ihre digitalen Assets selbst organisieren können.

Wie Brick Towers diese Rollen trennt und welche externen Dienstleister eingebunden werden, erläutern die Nutzungsbedingungen von urble. Dort wird auch klargestellt, dass Brick Towers selbst kein E-Geld herausgibt und Fiat-On- und Off-Ramp-Leistungen von unabhängigen Finanzdienstleistern erbracht werden.

CHF-Sparen erweitert das Konzept über Bitcoin hinaus

urble soll nicht dauerhaft auf Bitcoin beschränkt bleiben. Bereits heute bietet die Plattform neben dem Bitcoin-Sparen auch eine CHF-orientierte Sparmöglichkeit über ZCHF beziehungsweise Frankencoin an.

Dabei werden Schweizer Franken über externe Dienstleister in ZCHF umgewandelt. Die digitalen Vermögenswerte können anschließend über die selbstverwahrte urble Wallet in entsprechende DeFi-Strukturen eingebracht werden.

Die daraus entstehenden Erträge sind variabel und nicht mit der Verzinsung eines klassischen Sparkontos gleichzusetzen. ZCHF ist ein digitaler Vermögenswert und keine klassische Bankeinlage.

Für Brick Towers ist dieses Produkt dennoch wichtig, weil es zeigt, dass urble mehr als eine Bitcoin-Anwendung sein soll. Während Bitcoin als langfristig ausgerichteter digitaler Vermögenswert eingesetzt wird, ermöglicht ZCHF eine stärker am Schweizer Franken orientierte Sparstrategie.

Wie das funktioniert, erklärt urble unter CHF sparen mit ZCHF.

Weitere digitale Vermögenswerte stehen auf der Roadmap

Auf der aktuellen urble-Website werden weitere Sparmöglichkeiten angekündigt. Dazu gehören unter anderem Ethereum, Cardano, Staking und tokenisierte Vermögenswerte. Diese Angebote sind noch nicht mit den bereits verfügbaren Bitcoin- und CHF-Lösungen gleichzusetzen. Sie zeigen aber, in welche Richtung Brick Towers seine Plattform weiterentwickeln möchte.

Sollten Aktien, Anleihen oder Fonds künftig stärker tokenisiert werden, könnte dieselbe technische Infrastruktur auch dafür genutzt werden. Die Blockchain wäre dann nicht mehr das eigentliche Produkt, sondern die Basis, über die unterschiedliche digitale Anlageformen organisiert werden.

Die aktuelle Produktübersicht findet sich auf urble.io.

Vom Sparplan zum programmierbaren Finanzprodukt

Interessant wird das Modell vor allem dort, wo Sparprodukte nicht mehr nur automatisiert, sondern programmierbar werden. Smart Contracts können Regeln technisch abbilden, die heute häufig über Verträge, Konten oder manuelle Prozesse organisiert werden.

Ein Sparmodell könnte beispielsweise festlegen, wer einzahlen darf, wann bestimmte Vermögenswerte verfügbar werden oder unter welchen Bedingungen ein Zugriff möglich ist. Familien könnten gemeinsam für ein Kind sparen, während einzelne Regeln von Anfang an technisch hinterlegt werden.

Solche Modelle befinden sich noch in einer frühen Entwicklungsphase. Sie zeigen aber, warum Brick Towers das Thema Sparen nicht nur als App-Funktion versteht, sondern als mögliche neue Form von Finanzinfrastruktur.

Warum Datenschutz für digitale Finanzprodukte wichtiger wird

Öffentliche Blockchains haben einen Vorteil, der gleichzeitig zum Problem werden kann: Transaktionen sind nachvollziehbar. Für private Finanzanwendungen ist vollständige Transparenz jedoch nicht immer erwünscht.

Brick Towers arbeitet deshalb mit Zero-Knowledge-Technologie und dem Blockchain-Netzwerk Midnight. Dabei geht es darum, bestimmte Informationen oder Berechtigungen nachweisen zu können, ohne sämtliche zugrunde liegenden Daten offenzulegen.

Brick Towers gehört inzwischen zu den sichtbaren Entwicklern im Midnight-Ökosystem. Midnight führt das Unternehmen offiziell als Full-Stack-Development-Studio für Finanzanwendungen und private Distributed Systems. Auch urble wird dort als Anwendung aufgeführt. Darüber hinaus konnte das Entwicklerteam mehrere Hackathon-Erfolge im Midnight-Umfeld erzielen.

Mehr dazu zeigt der offizielle Midnight Ecosystem Catalog.

Für Finanzanwendungen ist diese Entwicklung relevant. Nutzer möchten ihre Vermögenswerte kontrollieren, gleichzeitig müssen bestimmte Informationen in vielen Fällen gegenüber Dienstleistern oder Geschäftspartnern nachgewiesen werden. Zero-Knowledge-Technologie könnte helfen, diese beiden Anforderungen miteinander zu verbinden.

Wenn Blockchain an der Supermarktkasse verschwindet

Wie weit digitale Vermögenswerte bereits in alltägliche Prozesse eingebunden werden können, zeigt ein Projekt rund um urble und den Schweizer Einzelhandel.

In teilnehmenden SPAR-Filialen können Nutzer digitale Vermögenswerte über ihre Wallet zum Bezahlen einsetzen. Der Kunde bezahlt aus seiner Self-Custody-Wallet, während der Händler Schweizer Franken erhält.

Für den Händler spielt die Blockchain im täglichen Ablauf damit kaum eine Rolle. Darin liegt ein interessanter Punkt: Neue Finanztechnologie wird nicht dadurch massentauglich, dass Nutzer möglichst viel davon sehen, sondern dadurch, dass sie zuverlässig im Hintergrund funktioniert.

Weitere Informationen zum Ablauf bietet urble unter Mit urble in SPAR-Filialen bezahlen.

Brick Towers denkt über die Consumer-App hinaus

urble ist derzeit das sichtbarste Produkt von Brick Towers. Das Unternehmen arbeitet daneben an Lösungen rund um Blockchain, Smart Contracts, Staking, DeFi und digitale Vermögenswerte.

Daraus ergibt sich ein möglicher B2B-Markt. Banken, Versicherungen, Vermögensverwalter und andere FinTech-Unternehmen beschäftigen sich zunehmend mit digitalen Assets. Gleichzeitig ist der Aufbau eigener Blockchain-Infrastruktur teuer und technisch anspruchsvoll.

Spezialisierte Anbieter könnten deshalb künftig Teile dieser Infrastruktur bereitstellen. Brick Towers positioniert sich für genau diesen Bereich und könnte seine Technologie langfristig auch für andere Finanzunternehmen nutzbar machen. Das ist für die Skalierung relevant. Eine App wächst über einzelne Nutzer. Infrastruktur kann dagegen in mehrere Produkte und Plattformen eingebunden werden.

Brick Towers startet in die nächste Wachstumsphase

Brick Towers wurde erst 2023 gegründet und befindet sich noch in einer frühen Unternehmensphase. Die bislang veröffentlichten Nutzerzahlen sollten deshalb nicht mit denen etablierter Banken oder Broker verglichen werden.

Im Sommer 2026 hatten sich nach den bislang veröffentlichten Angaben rund 370 Nutzer bei urble registriert und zusammen etwa 100.000 Schweizer Franken angespart. Das Produkt war bis dahin weitgehend ohne größere Marketingaktivitäten gewachsen.

Jetzt geht es darum, aus einem funktionierenden Produkt ein skalierbares Geschäftsmodell zu entwickeln. Dafür braucht Brick Towers mehr Reichweite, wiederkehrende Nutzung und zusätzliche Partnerschaften. Gleichzeitig wächst die Bedeutung institutioneller Kontakte und neuer Vertriebskanäle.

Gerade diese Phase ist für junge FinTech-Unternehmen entscheidend. Technologie allein reicht nicht. Sie muss im Markt dauerhaft genutzt werden.

Warum Zug als Standort gut zum Unternehmen passt

Brick Towers hat seinen Sitz in Zug, einem der bekanntesten europäischen Standorte für Blockchain- und Digital-Asset-Unternehmen. Gleichzeitig ist die Schweiz traditionell eng mit Banking, Asset Management und Vermögensverwaltung verbunden. Für Brick Towers bietet dieser Standort deshalb eine passende Umgebung. Das Unternehmen bewegt sich genau zwischen klassischer Finanzwirtschaft und neuer digitaler Infrastruktur.

Auch der Markt entwickelt sich in diese Richtung. Banken beschäftigen sich intensiver mit digitalen Assets, Blockchain-Unternehmen mit Regulierung und institutionellen Anforderungen. Gleichzeitig wird die Tokenisierung klassischer Vermögenswerte zunehmend konkret. Brick Towers arbeitet an dieser Schnittstelle und versucht, Erfahrungen aus beiden Welten zusammenzuführen.

Brick Towers AG im Überblick

Merkmal Angaben
Unternehmen Brick Towers AG
Sitz Zug, Schweiz
Gründung 2023
Rechtsform Aktiengesellschaft
Produkt urble
Gründerteam Ralph Hofacker, Christian Dick, Sergey Kisel, Imants Firsts
Aktuelle Sparoptionen Bitcoin sowie CHF-Sparen über ZCHF
Geplante Erweiterungen unter anderem ETH, ADA, Staking und tokenisierte Assets
Technologien Blockchain, Self-Custody, Smart Contracts, DeFi und Zero Knowledge
Zielgruppen Privatkunden sowie perspektivisch institutionelle und B2B-Partner
Ökosysteme unter anderem Cardano und Midnight
Positionierung Technologie für digitale und programmierbare Sparprodukte

Die größere Chance liegt hinter dem Bitcoin Sparplan

Der Erfolg von Brick Towers wird langfristig nicht nur daran zu messen sein, wie viele Menschen über urble Bitcoin sparen. Spannender ist die Frage, ob sich die dafür entwickelte Technik auch für weitere Finanzprodukte einsetzen lässt.

Self-Custody gibt Nutzern mehr Kontrolle über digitale Vermögenswerte. Smart Contracts können Abläufe automatisieren. Zero-Knowledge-Technologie könnte Datenschutz und Nachweisbarkeit miteinander verbinden. Tokenisierung wiederum erweitert die Zahl der Vermögenswerte, die sich über digitale Systeme abbilden lassen.

Aus diesen Bausteinen entsteht ein Modell, das über einen einzelnen Bitcoin Sparplan hinausgeht. urble ist aktuell die Anwendung, an der Brick Towers diese Idee im Markt testet.

Fazit: Brick Towers baut mehr als einen Bitcoin Sparplan

Auf den ersten Blick entwickelt Brick Towers mit urble einen modernen Bitcoin Sparplan mit Self-Custody. Dahinter steht jedoch ein breiteres Vorhaben. Das Unternehmen verbindet Erfahrungen aus Finanzwirtschaft, Asset Management und Softwareentwicklung mit Blockchain-Technologie und neuen Formen digitaler Vermögensverwaltung.

Bitcoin und ZCHF sind die ersten konkreten Sparmöglichkeiten. Weitere digitale Vermögenswerte sollen folgen. Gleichzeitig arbeitet Brick Towers an Smart-Contract-, Privacy- und Blockchain-Infrastruktur, die künftig auch für andere Finanzanwendungen interessant werden kann.

Der Ansatz ist dabei bemerkenswert bodenständig: Die Nutzer sollen sich nicht mit möglichst viel Blockchain-Technologie beschäftigen müssen. Sie sollen sparen können und dabei die Kontrolle über ihre digitalen Vermögenswerte behalten.

Wenn Brick Towers diese Einfachheit mit einer skalierbaren technischen Infrastruktur verbinden kann, könnte urble deutlich mehr werden als eine weitere Krypto-App. Der Bitcoin Sparplan wäre dann der Einstieg in ein breiteres Angebot digitaler Spar- und Finanzprodukte.

FAQ zu Brick Towers, urble und Bitcoin Sparplänen

Was ist Brick Towers?

Brick Towers AG ist ein 2023 gegründetes Schweizer FinTech mit Sitz in Zug. Das Unternehmen entwickelt digitale Finanz- und Blockchain-Infrastruktur. Das bekannteste Produkt ist derzeit die Self-Custody-Sparanwendung urble. Weitere Informationen bietet die Website von Brick Towers.

Wie funktioniert der Bitcoin Sparplan von urble?

Nutzer können bei urble einen Bitcoin-Sparbereich mit Zielbetrag, Zieldatum oder laufendem Sparen einrichten. Dadurch werden regelmäßige Bitcoin-Käufe mit einem konkreten Sparziel verbunden. Details finden sich unter Bitcoin sparen mit urble.

Was bedeutet Self-Custody beim Bitcoin Sparen?

Self-Custody bedeutet, dass Nutzer selbst die kryptografische Kontrolle über ihre digitalen Vermögenswerte behalten. Brick Towers beziehungsweise urble erklären, keinen Zugriff auf die Bitcoin oder privaten Schlüssel ihrer Nutzer zu besitzen.

Welche Sparmöglichkeiten bietet urble derzeit?

Aktuell stehen Bitcoin-Sparen und CHF-Sparen über ZCHF im Mittelpunkt. Weitere Angebote wie Ethereum, Cardano, Staking und tokenisierte Vermögenswerte sind angekündigt. Die aktuelle Übersicht gibt es auf urble.io.

Was will Brick Towers langfristig erreichen?

Brick Towers möchte seine Technologie über urble hinaus für weitere digitale Finanzprodukte einsetzen. Dazu gehören Self-Custody, Smart Contracts, Blockchain-Infrastruktur und Privacy-Technologien, die sowohl für private Nutzer als auch für institutionelle Anwendungen interessant sein können.

Quellenverzeichnis

Brick Towers AG – offizielle Unternehmenswebsite

urble – offizielle Website

urble – Bitcoin sparen

urble – Nutzungsbedingungen und Self-Custody

urble – CHF-Sparen mit ZCHF

urble – Bezahlen in SPAR-Filialen

Midnight – Ecosystem Catalog

Finanzfluss – Bitcoin Sparplan Vergleich