Brexit: Großbritannien stöhnt unter den Folgen. Leere Regale, volle Mülltonnen, Mangel an Sprit, steigende Strom– und Gaspreise. In Gemeinden funktioniert zum Teil die Müllabfuhr nicht mehr. Die Royal Mail hat für mehrere Regionen eine Verzögerung bei der Post-Zustellung angekündigt.

„Bitte haben Sie Geduld mit uns. Wir erleben eine hohe Nachfrage“ heißt es seit Sommer 2021 in vielen britischen Supermärkten © Tagesschau 22. Juli 2021
„Bitte haben Sie Geduld mit uns. Wir erleben eine hohe Nachfrage“, heißt es seit Sommer 2021 in vielen britischen Supermärkten als Folge des Brexits © Tagesschau 22. Juli 2021

Das britische Verkehrsministerium hat in der Nacht zum 26. September 2021 angekündigt, von Oktober 2021 an und bis Heiligabend 10.500 befristete Arbeitsvisa vergeben zu wollen. Mit den Visa soll es 5.000 LKW-Fahrern und 5.500 Facharbeitern für die Geflügelverarbeitung aus dem Ausland ermöglicht werden, in Großbritannien zu arbeiten. Die Regierung versucht so, das Weihnachtsfest zu retten.

Pustekuchen mit „Ernte die Ernte. Das Beste aus Großbritannien“. James Withers, CEO der Scotland Food & Drink twitterte am 27. August 2021: „Thema Arbeitskräftemangel. Die Situation ist äußerst ernst. Und wenn die Regierung nichts unternimmt, wird sie sich sehr bald noch verschlimmern. Einige britische Lebensmittelversorgungsketten sind jetzt am Rande der Belastungsgrenze. Und, ja, Weihnachten ist in Gefahr." © Twitter James Withers 27. August 2021
Pustekuchen mit „Ernte die Ernte. Das Beste aus Großbritannien“. James Withers, CEO der Scotland Food & Drink, twitterte am 27. August 2021: „Thema Arbeitskräftemangel. Die Situation ist äußerst ernst. Und wenn die Regierung nichts unternimmt, wird sie sich sehr bald noch verschlimmern. Einige britische Lebensmittelversorgungsketten sind jetzt am Rande der Belastungsgrenze. Und, ja, Weihnachten ist in Gefahr.“ © Twitter James Withers 27. August 2021

„Boris hat die schlechten Schlagzeilen völlig satt und möchte, dass es gelöst wird, er schert sich nicht mehr um Visaregeln“, zitierte die Financial Times einen „Verbündeten“ von Premierminister Boris Johnsons (57, Conservative Party).

Premierminister Boris Johnson (57, links) mit seinem Verkehrsminister Grant Shapps (53), beide von der Conservative Party © Twitter Grand Shapps 9. Juni 2021
Der Brexit bringt ihnen schlechte Schlagzeilen: Premierminister Boris Johnson (57, links) mit seinem Verkehrsminister Grant Shapps (53), beide von der Conservative Party © Twitter Grand Shapps 9. Juni 2021

Brexit: Keine Metzger, Schweißer, Köche und Elektroingenieure

Allerdings warnte der Industrieverband CBI die Regierung davor, zu glauben, dass die Krise mithilfe einiger Tausend ausländischer Fahrer gelöst sei, zumal zahlreiche Branchen über Fachkräftemangel klagen. „Wir haben keine ausgebildeten Metzger, wir haben keine ausgebildeten Schweißer, wir haben keine Köche, wir haben keine Elektroingenieure, daher herrscht in der gesamten Wirtschaft Arbeitskräftemangel“, sagte CBI-Chef Tony Danker der BBC.

Großbritannien habe lange von billigen Arbeitskräften zumeist aus Osteuropa profitiert, sagte Verkehrsminister Grant Shapps am 24. September 2021 dem Sender Sky News.

100.000 Fahrer fehlen

Der britischen Transportbranche fehlen etwa 100.000 Fahrer. Der Mangel an Fahrern ist darauf zurückzuführen, dass etwa 25.000 Trucker nach dem Brexit auf den europäischen Kontinent zurückgekehrt sind. Das Coronavirus behindert die Ausbildung neuer Fahrer. Wegen des Lockdowns in der Virus-Pandemie hätten 40.000 Interessenten keine Prüfungen abgenommen werden können.

Brexit mit fatalen Folgen

„Wir befürchten, dass sich das Bild der leeren Regale bis Weihnachten noch verzehnfachen wird und es dann zu Panikkäufen kommt.“ Mit diesen Worten soll Andrew Woolfenden, Manager der Lebensmittelkette Tesco, laut Guardian die Regierung in London gewarnt haben. Hunderte Lkw-Fahrer würden allein seinem Unternehmen trotz der Aussicht auf eine zusätzliche Prämie fehlen.

Versorgung „auf Messers Schneide“

Die Lebensmittelversorgung des Landes stehe „auf Messers Schneide“, schrieb die Chefin des Bauernverbandes National Farmers‘ Union, Minette Batters, in einem offenen Brief vom 21. September 2021 an den Premierminister, der von den 12 Branchenorganisationen unterzeichnet wurde. Man brauche Notfallvisa, um ausländische Arbeitskräfte rekrutieren zu dürfen. „Ohne das werden wir mehr leere Regale haben, und Verbraucher werden Panikkäufe tätigen, um durch den Winter zu kommen“, forderte auch Batters.

Kein Truthahn zu Weihnachten?

Die geflügelverarbeitende Industrie hatte bereits im August 2021 vor Lieferengpässen von Truthähnen gewarnt.  Bei vielen britischen Familien ist das Essen eines Truthahns eine Tradition, die auf König Heinrich VIII. zurückgeht, der im 16. Jahrhundert seine Vorliebe für das Geflügeltier entdeckt hatte. Seitdem ist der christmas turkey für viele im Vereinigten Königreich zu Weihnachten nicht mehr wegzudenken.

No Fuel

Am 23. September 2021  hatte der Ölkonzern BP erklärt, einige seiner 1.200 britischen Tankstellen schließen zu müssen, da es an Truckern für den Transport von Benzin und Diesel mangele. An Tankstellen in London und in Kent bildeten sich am 24. September 2021 Schlangen vor den Zapfsäulen, weil Autofahrer Engpässe befürchteten.

Die britische Regierung hatte bis vor kurzem noch Visaausnahmen für Ausländer abgelehnt. Den Ausschlag für die Kehrtwende der Regierung brachten offensichtlich Bilder von langen Schlangen an Tankstellen.

Verkehrsminister Grant Shapps sagte, die kommende Ausnahmegenehmigung solle „sicherstellen, dass die Vorbereitungen für die Weihnachtszeit im Plan bleiben“.

Lagerfeuer mit Fingerhut löschen?

Vertreter der Logistikbranche sowie der Nahrungsmittelindustrie begrüßten die Regierungspläne. Zugleich machten sie deutlich, dass die insgesamt 10.500 Fachkräfte nicht ausreichten. Allein die Supermärkte benötigten mindestens 15.000 Lkw-Fahrer, damit die Geschäfte vor Weihnachten mit voller Kapazität arbeiten und Störungen oder Lieferprobleme vermieden werden, sagte Andrew Opie vom Einzelhandelsverband British Retail Consortium. Auch die Präsidentin der Britischen Handelskammer, Ruby McGregor-Smith, kritisierte, die Maßnahmen reichten bei weitem nicht aus. „Das ist, als ob man ein Lagerfeuer mit einem Fingerhut Wasser löschen will“, sagte sie.

Maßnahmepaket der Regierung

Helfen soll vielmehr ein Maßnahmenpaket. So ist vorgesehen, dass Fahrlehrer der Armee dabei helfen, den enormen Rückstau an Fahrprüfungen aufzuarbeiten, der auch durch die Corona-Pandemie entstanden ist. Zudem werden rund eine Million Briefe an ehemalige Lastwagenfahrer verschickt, um sie von einer Rückkehr in den Beruf zu überzeugen. Geworben werden soll mit höheren Löhnen, fixen Arbeitszeiten und besseren Arbeitsbedingungen. Auch kostenlose Umschulungen werden angeboten. Insgesamt sollen 50.000 Fahrprüfungen pro Jahr zusätzlich möglich werden.

Während Wirtschaftsvertreter einräumen, dass der Brexit ein Grund für die angespannte Lage ist, weist die Regierung einen Zusammenhang zurück. Die Pandemie habe die Situation verschärft, sagte Minister Shapps. Zuvor habe es in Großbritannien allerdings bereits Probleme gegeben. Shapps nannte eine alternde Belegschaft, niedrige Löhne und schlechte Bedingungen auf Autohöfen.

Kurzfristig könnten internationale Fahrer helfen, auch wenn es wohl zu spät sei, um damit für eine störungsfreie Logistik des Weihnachtsgeschäfts der Einzelhändler zu sorgen, erklärte ein Vertreter der Branche. Langfristig brauche man aber höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.

Britischen Strom-Versorgern droht die Pleitewelle

Außerdem haben die rasant steigenden Energiepreise in Großbritannien für eine Krise gesorgt, die durch den Brexit noch verschärft wird. Die Regierung von Boris Johnson ist dazu gezwungen, einzugreifen – mit teuren Mitteln.

Derzeit kommen auf Millionen britischer Haushalte stark gestiegene Strom- und Gasrechnungen zu. Die meisten kleineren Energieanbieter des Landes könnten schon in Kürze kollabieren. Wegen der hohen Energiepreise wird derzeit auch industriell gefertigtes CO2 knapp, auf das zahlreiche Wirtschaftszweige angewiesen sind. Der Brexit scheint das Problem zu verschärfen.

In Großbritannien hat eine Verkettung von Umständen und folgenschweren Entscheidungen der Vergangenheit dafür gesorgt, dass die rasant steigenden Energiepreise dem Land eine echte Krise beschert haben.

So erzeugt der Energiesektor des Landes mehr als die Hälfte des Stroms mit Gaskraftwerken. Die Nachfrage ist in diesem Jahr zusätzlich gestiegen, weil wegen eines ungewohnt windarmen Sommers die Produktion von Windenergie geringer ausfiel als erwartet. Mehrere der veralteten Atomkraftwerke des Landes mussten in den vergangenen Wochen zeitweise vom Netz gehen, nachdem Schwierigkeiten aufgetreten waren. Und zusätzlich gab es vergangene Woche einen Brand innerhalb der Infrastruktur, die das britische Stromnetz mit dem französischen verbindet. Das trieb derzeit die Strompreise zusätzlich in die Höhe.

Gaspreise steigen – Sozialversicherung wird gekürzt

Die Gaspreise steigen rasant, die Megawattstunde kostet an der Börse mehr als fünf Mal so viel wie vor einem Jahr.

Nicht nur für den Bereich der Lebensmittel ist das ein Problem: Kwarteng räumte ein, dass vor allem ärmeren Familien ein harter Winter bevorstehe. Der Anstieg der Gaspreise fällt mit einer Kürzung der Sozialversicherungsleistung zusammen, die die Regierung wegen der Coronapandemie erhöht hatte. Kwarteng und die Aufsichtsbehörde Ofgem kündigten an, die Preisobergrenze für Energiekosten solle anders als geplant vorerst nicht erhöht werden.

Da mehr als drei Viertel aller britischen Haushalte mit Gas heizen, ist die Nachfrage ohnehin über die Wintermonate sehr hoch. Was die Gaspreise derzeit zusätzlich treibt: Großbritannien ist heute Netto-Energieimporteur, verfügt aber seit der Schließung eines großen Gasspeichers in der Nordsee 2017 selbst nur über geringe Speicherkapazitäten. Viele europäische Staaten legen in den Sommermonaten, wenn Gas billig ist, zehn bis 20 Prozent ihres jährlichen Bedarfs in Speichern an. In Großbritannien sind es weniger als zwei Prozent. Auch deswegen wirken sich Preisschwankungen verstärkt aus.

Mit Brexit auch Ausstieg aus Market-Coupling

Zudem hat Großbritannien mit dem Brexit zum Jahreswechsel auch den europäischen Energiebinnenmarkt verlassen und nimmt nicht mehr am so genannten Market-Coupling teil, das den Preis von grenzübergreifend gehandeltem Strom innerhalb Europas harmonisieren soll. London wollte sich so die Möglichkeit offenhalten, von günstigeren Strompreisen zu profitieren. Britische Energieanbieter sind dadurch jedoch auch stärkeren Preissprüngen ausgesetzt – was die Preise in Großbritannien derzeit zusätzlich in die Höhe treibt.

Fragmentierung der Strom- und Gasanbieter wird zum Problem

Eine weitere britische Besonderheit dürfte die Situation für zahlreiche Strom- und Gaskunden in diesem Winter verschärfen: die starke Fragmentierung von Anbietern. Dutzende von ihnen könnten die Krise nicht überleben. 2014 hat die Regulierungsbehörde Ofgem den Marktzugang in den Gas- und Strommarkt des Landes vereinfacht. Kleine Energieanbieter sollten den Markt aufmischen und so die Dominanz der sechs großen Energiekonzerne brechen. Das hat dazu geführt, dass sich derzeit mehr als 70 Energieanbieter auf dem britischen Markt tummeln.

Um die Energiekunden vor verdeckten Kosten und möglichen schwarzen Schafen innerhalb der Branche zu schützen, führte die Behörde zugleich jedoch auch einen Preisdeckel ein, der zwei Mal im Jahr neu ausgerichtet wird. Wegen der stark gestiegenen Preise hob die Ofgem diese Obergrenze zuletzt im August um zwölf Prozent an. Für viele kleinere Anbieter – von denen sich viele nicht ausreichend gegen steigende Preise abgesichert haben – dürfte das jedoch zu wenig sein, um die rasant steigenden Kosten aufzufangen. Die Folge: Es droht eine Pleitewelle. Die Stromkunden der pleitegehenden Firmen müssten dann neue Anbieter finden, bei denen sie deutlich schlechtere Konditionen erhalten dürften. Hunderttausende von Briten könnten dadurch in diesem Winter in die Energiearmut rutschen.

Kettenreaktion

Die steigenden Energiepreise haben zudem eine regelrechte Kettenreaktion in Gang gesetzt, die nun für Engpässe in zahlreichen Industrien sorgen könnte:

Denn der Großteil des in Großbritannien industriell eingesetzten CO2s stammt aus zwei Düngemittelfabriken in Nordengland, die das Gas als Nebenprodukt herstellen. CO₂ fällt bei der Düngemittelproduktion an. Düngemittelhersteller wurden aber zuletzt von den enorm gestiegenen Energiepreisen getroffen. Vor allem Erdgas ist deutlich teurer geworden. Der wichtige Hersteller CF Industries legte deshalb vorerst zwei Fabriken in Großbritannien still. Wirtschaftsminister Kwasi Kwarteng kündigte an, er verhandle mit dem US-Unternehmen über vorübergehende finanzielle Hilfen.

CO2-Aufschrei

Das hat in all jenen Teilen der Industrie für einen Aufschrei gesorgt, die auf CO2 angewiesen sind. Seit Kurzem belastet zusätzlich ein Mangel an CO₂ die Versorgung. Das Gas wird dazu benötigt, Verpackung vakuumsicher zu versiegeln. Vor allem die Produktion von Hühner- und Schweinefleisch sowie von Backwaren sei betroffen, hatte Ian Wright, Chef des Lebensmittel- und Getränkeherstellerverbands FDF, zu Wochenbeginn dem Sender BBC gesagt. So benötigen fleischverarbeitende Betriebe CO2 für die Betäubung bei Schlachtungen und die Verpackung und Lagerung von Fleisch. Auch Getränkehersteller und die Verpackungsindustrie sind auf CO2 angewiesen, ebenso Atomkraftwerke und Krankenhäuser, die CO2 für Operationen und Untersuchungen benötigen.

Es handle sich um eine echte Krise, sagte Wright. Die Lieferketten zur Versorgung von Supermärkten und Gastronomie stünden so stark unter Druck wie seit 40 Jahren nicht mehr.

Export von Lebensmitteln in EU eingebrochen

Für die britische Lebensmittelindustrie kommen die Engpässe zu einem besonders schlechten Zeitpunkt. Denn die Branche kämpft derzeit mit einem schweren Mangel an Arbeitskräften und Lkw-Fahrern, den der Brexit ebenfalls verschärft hat. Der Export britischer Lebensmittel in die EU ist seit Jahresbeginn ebenfalls stark eingebrochen. Der Chef des Verbandes der Fleischerzeuger BMPA, Nick Allen, sagte dazu, die Branche befinde sich „zweifellos in einer Krise“. „Die Regierung muss einschreiten und wirklich etwas unternehmen.“ Ian Wright, Geschäftsführer der Food and Drink Federation, warnte, dass bereits „in etwa zehn Tagen“ viele Produkte aus britischen Supermarktregalen verschwinden könnten.

US-CO2-Produzent wird nun aus Steuermitteln gestützt

Offenbar hat London die zunehmend drängenderen Aufrufe von Teilen der Wirtschaft erhört: Am 21. September 2021 erklärte das Wirtschaftsministerium, die Regierung habe sich mit der US-Firma CF Industries – die beide CO2 produzierenden Werke in Nordengland betreibt – auf ein Abkommen geeinigt, damit diese wieder ihre Produktion aufnehmen könnten. Was genau London dem US-Unternehmen angeboten hat, ist unbekannt. George Eustice, Minister für Umwelt, Lebensmittel und ländliche Angelegenheiten, räumte am Mittwoch in Radiointerviews ein, dass die Regierung dem Unternehmen „viele Millionen Pfund“ zahlen werde.

Darauf angesprochen, warum die britischen Steuerzahler die Rettung eines amerikanischen Unternehmens finanzieren sollten, antwortete Eustice: „Würden wir das nicht, gäbe es ein Risiko für die Versorgungsketten bei Lebensmitteln. Das ist kein Risiko, das die Regierung eingehen möchte.“

Fünf Energieanbieter bereits pleite

Niemand hat einfache Verhandlungen zur EU-Klimapolitik erwartet. Die jüngsten Entwicklungen am Gas- und Strommarkt erschweren eine Einigung unter den EU-Mitgliedsstaaten allerdings noch einmal erheblich.

An einer Lösung für den angeschlagenen Energiesektor arbeitet die Regierung offenbar noch. Bislang sind bereits fünf Energieanbieter wegen der hohen Energiepreise in den Konkurs gegangen, mindestens vier weitere könnten in den kommenden Tagen folgen. Erst am Wochenende bemühte sich Bulb, der sechstgrößte Energieanbieter des Landes, um einen Bailout seitens der Regierung.

Energieminister Kwasi Kwarteng gab sich dennoch kämpferisch. Er verteidigte das bestehende Marktmodell und schloss sich der Regierungslinie an, wonach es sich bei den Preisansteigen um ein „weltweites“ Problem handele. (FM)