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Susmata AG erweitert Materialplattform – Der Markt für biobasierte Materialien entwickelt sich dynamisch. Während viele Unternehmen einzelne nachhaltige Werkstoffe vorstellen, verfolgt die Susmata AG inzwischen einen umfassenderen Ansatz. Mit der Materialplattform VSP+ (Vegan Plant-Based Plus) und der angekündigten Kunststoffalternative NOTPLAST arbeitet das Unternehmen daran, pflanzliche Reststoffe für industrielle Anwendungen nutzbar zu machen.
„Nachhaltigkeit bedeutet für uns nicht Verzicht, sondern die Entwicklung leistungsfähiger Materialien aus bislang ungenutzten pflanzlichen Ressourcen.“
– Susmata AG, Unternehmenskommunikation
Nach ersten Präsentationen auf internationalen Fachmessen richtet sich der Fokus zunehmend auf Bereiche wie Automotive, Verpackung, Konsumgüter und Interior Design. Damit entwickelt sich NOTPLAST von einer Produktankündigung zu einem Baustein einer langfristig angelegten Materialstrategie.
Susmata – NOTPLAST im Überblick
- Biobasierte Materialentwicklung
- Nutzung pflanzlicher Reststoffe
- Alternative zu Kunststoffen
- Industrielle Skalierung im Fokus
- Automotive als Wachstumsmarkt
- Teil der VSP+-Plattform
Susmata NOTPLAST: Biobasierter Kunststoff revolutioniert 2026 den Markt
Die Präsentation auf der LINEAPELLE-Messe in Mailand unterstreicht die Skalierbarkeit für Branchen wie Mode, Automobil und Verpackung, ergänzt durch die vegane Lederalternative WASTEA. CEO Erdem Dogan positioniert Susmata als Leader der Materialrevolution, mit Fokus auf industrielle Standards und Nachhaltigkeit.
„Wir zeigen industriefähige Materialien, die Serienstandards erfüllen.“
Susmata AG begeistert auf der LINEAPELLE: Vegane Lederalternative WASTEA trifft globale Entscheider
Die Fachmesse für Leder, Materialien und Komponenten aus über 40 Ländern dient als globales Trendbarometer für Mode, Automotive und Interieur – ideal für Susmatas Fokus auf Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit.
Susmata NOTPLAST: Das Produkt im Detail
Susmata NOTPLAST ist der spezifische biobasierte Kunststoffersatz, der fossile Polymere vollständig ablöst. Vollständig aus pflanzlichen Abfällen hergestellt, ist es zu 100 Prozent biologisch abbaubar und frei von Mikroplastik.
Die patentierte Technologieplattform ermöglicht eine präzise Verarbeitung, etwa von Teeabfällen der Klasse 4 in Kooperation mit dem türkischen Produzenten Çaykur. Dadurch entsteht ein Material, das nicht nur hitzebeständig und mechanisch robust ist, sondern auch signifikant ressourcenschonender produziert wird – mit bis zu 80 Prozent geringerem CO₂-Fußabdruck im Vergleich zu konventionellen Kunststoffen.
Geplant für den Markteintritt im Sommer 2026, zielt NOTPLAST auf Anwendungen in der Verpackungsindustrie, im Automobilbau und in Konsumgütern ab, wo Nachhaltigkeit und Leistungsfähigkeit gefragt sind.
Susmata NOTPLAST: Eigenschaften und Technologie
| Eigenschaft | Vorteil vs. Fossile | Details |
|---|---|---|
| Abbaubarkeit | Vollständig biologisch | Kein Mikroplastik |
| Ressourcen | 80% weniger CO₂ | Weniger Wasser/Abfall |
| Skalierbarkeit | Reinraum-Produktion | OEM-tauglich |
| Rohstoff | Pflanzenabfälle | Nachhaltig gesichert |
Susmata AG: Wachstum durch Innovation und Börsengang
Susmata AG, gegründet um 2022, hat sich rasch als Spezialist für biobasierte Werkstoffe etabliert. Das Unternehmen wandelt pflanzliche Abfallprodukte wie Teeblätter, Rosen- oder Kaffeeabfälle in hochwertige Materialien um.
Im November 2025 gelang ein Meilenstein: Unterstützt von der Deutschen Nachhaltigkeit AG erhöhte Susmata sein Sachkapital um 80 Millionen Euro und ging an der Düsseldorfer Börse notiert (ISIN: DE000A3E5A18).
Die Produktion erfolgt in der Türkei unter Reinraumbedingungen, was höchste Qualität und Reproduzierbarkeit gewährleistet – ein entscheidender Vorteil für globale OEM-Kunden in Automotive und Premiummode.
Update August 2026: Susmata baut die Materialplattform weiter aus
Während sich die bisherige Kommunikation vor allem auf einzelne Materialentwicklungen wie NOTPLAST oder die vegane Lederalternative WASTEA konzentrierte, stellt die Susmata AG ihre Innovationen inzwischen stärker unter der gemeinsamen Plattform VSP+ (Vegan Plant-Based Plus) zusammen.
Neben NOTPLAST gehören heute weitere Entwicklungen wie WASTEA, BIOSTYRO sowie weitere Materialien auf Basis von Tee-, Kaffee-, Rosen- oder Lavendelresten zum Portfolio. Ziel ist es, unterschiedliche industrielle Anwendungen mit biobasierten Werkstoffen abzudecken und pflanzliche Reststoffe einer hochwertigen Weiterverarbeitung zuzuführen.
Die strategische Ausrichtung zeigt, dass Susmata nicht ausschließlich einzelne Produkte entwickelt, sondern langfristig als Anbieter nachhaltiger Materiallösungen für verschiedene Industriezweige auftreten möchte.
LINEAPELLE-Präsentation: Strategischer Auftritt in Mailand
Im Januar 2026 präsentierte Susmata auf der weltweit führenden LINEAPELLE-Messe in Mailand seine Innovationspalette vor über 40 Ländern vertretenen Entscheidern aus Mode, Möbel und Automotive.
Neben NOTPLAST stand WASTEA im Rampenlicht: Eine vegane Lederalternative mit 40 bis 95 Prozent Biobasisanteil, PVC-frei, antibakteriell, wasserabweisend und hitzebeständig. Besucher konnten das Material „zum Anfassen“ erleben und seine Eignung für Serienproduktion testen.
Die Berichterstattung in Fachmedien wie Vegconomist hob die Partnerschaft mit Çaykur und den Trend zu kreislauffähigen Materialien hervor, die durch EU-Regulierungen wie den Green Deal angetrieben werden.
Das Highlight war WASTEA, eine vegane Lederalternative mit 40–95% Biobasisanteil aus Teeabfällen (Klasse 4). PVC-frei, leicht, hitzebeständig, wasserabweisend und antibakteriell spart es bis zu 80% CO₂ gegenüber Leder und eignet sich für Premiumgüter sowie Automotive-OEMs. Exklusive Partnerschaft mit dem türkischen Teeproduzenten Çaykur sichert langfristige Rohstoffversorgung – ein Schlüsselvorteil für industrielle Skalierung.
Die Präsentation auf der LINEAPELLE war zugleich ein wichtiger Schritt, um die Materialentwicklungen einem internationalen Fachpublikum vorzustellen. Im weiteren Jahresverlauf richtete Susmata den Blick verstärkt auf industrielle Anwendungen außerhalb der klassischen Modebranche. Dazu zählen insbesondere Einsatzmöglichkeiten in der Automobilindustrie sowie im Bereich nachhaltiger Innenraum- und Oberflächenmaterialien. Damit erweitert das Unternehmen die potenziellen Anwendungsfelder seiner Werkstoffplattform kontinuierlich.
Marktpotenzial von Susmata NOTPLAST
Der globale Markt für Biokunststoffe startet 2026 bei rund 19,45 Milliarden US-Dollar und wächst mit einer CAGR von 16,3 Prozent auf 76,78 Milliarden bis 2035 – ein Szenario, in dem Susmata NOTPLAST hervorragend positioniert ist. Ähnlich boomt der Bereich veganes Leder auf etwa 90 Milliarden US-Dollar 2026, mit starkem Nachfrage aus Schuhen, Taschen und Autoinnenräumen. Durch Patente, ESG-Score von +48 Punkten und Skalierbarkeit könnte NOTPLAST schnell 1 bis 5 Prozent Marktanteile in Nischen erobern.
Susmata etabliert sich als Akteur der „Materialrevolution“, mit Fokus auf globale Entscheider.
| Material | Biobasis | Schlüsselvorteile | Anwendung |
|---|---|---|---|
| WASTEA | 40–95% | 80% CO₂-Reduktion, antibakteriell | Mode, Auto, Interieur |
| NOTPLAST | 100% pflanzlich | Plastikfrei, abbaubar | Kunststoffersatz 2026 |
| Weitere | Rosen/Kaffee/Lavendel | Hitzebeständig | Premiumgüter |
Berichte aus Vegconomist und OpenPR unterstreichen den strategischen Erfolg des Auftritts.
Industrielle Skalierung wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor
Die Entwicklung innovativer Materialien ist nur der erste Schritt. Für den langfristigen Markterfolg entscheidet vor allem, ob neue Werkstoffe unter industriellen Bedingungen reproduzierbar gefertigt, zertifiziert und wirtschaftlich eingesetzt werden können.
Genau hier richtet die Susmata AG ihren Fokus zunehmend auf die Skalierung ihrer Produktion sowie die Zusammenarbeit mit Industriepartnern. Für Branchen wie Automotive, Verpackung oder Konsumgüter stehen neben Nachhaltigkeit insbesondere Qualitätsstandards, Lieferfähigkeit und Prozesssicherheit im Mittelpunkt. Ob sich NOTPLAST langfristig als Alternative zu fossilen Kunststoffen etablieren kann, wird daher maßgeblich von der erfolgreichen Industrialisierung abhängen.
Chancen, Risiken und Zukunftsperspektiven
EU-Vorgaben gegen Mikroplastik und hohe CO₂-Emissionen treiben die Nachfrage nach Lösungen wie Susmata NOTPLAST. Partnerschaften mit Automobilherstellern und Rohstoffsicherheit minimieren Risiken wie Produktionskosten.
Als Ergänzung folgt BIOSTYRO als nachhaltige Styropor-Alternative. Susmata etabliert sich so als Gamechanger in der Kreislaufwirtschaft.
Parallel dazu gewinnen regulatorische Entwicklungen in Europa weiter an Bedeutung. Anforderungen an Recyclingfähigkeit, CO₂-Reduktion und den Einsatz nachwachsender Rohstoffe erhöhen den Innovationsdruck in zahlreichen Industriezweigen. Unternehmen, die biobasierte Materialien in industrieller Qualität anbieten können, profitieren grundsätzlich von diesem strukturellen Wandel. Gleichzeitig bleiben Faktoren wie Produktionskapazitäten, Zertifizierungen und die Akzeptanz durch industrielle Abnehmer entscheidend für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg.
Wer sich ausführlicher über die Susmata AG informieren möchte, findet ergänzende Hintergrundberichte:
- Business-Leaders: Susmata AG: Materialien aus Pflanzenabfällen, Geschäftsmodell, Markt und strategische Einordnung
- SCOREDEX: Susmata AG – Materialien für eine bessere Welt
- Squarevest: SUSMATA AG Erfahrungen und Rezensionen: Wie überzeugend sind Materialien aus Pflanzenabfällen?
Plastikfrei, abbaubar aus Abfällen, 80% CO₂-Reduktion.
Sommer 2026, nach LINEAPELLE-Test.
Düsseldorf, DE000A3E5A18.
VSP+ ist die Materialplattform der Susmata AG, unter der verschiedene biobasierte Werkstoffentwicklungen wie NOTPLAST oder WASTEA zusammengefasst werden.
Nach Unternehmensangaben soll NOTPLAST insbesondere in den Bereichen Verpackung, Automotive, Konsumgüter und weiteren industriellen Anwendungen eingesetzt werden.
Neben der Materialentwicklung entscheiden Produktionskapazitäten, Qualitätsstandards, Zertifizierungen und Lieferfähigkeit darüber, ob sich neue Werkstoffe langfristig am Markt etablieren können.
Quellenverzeichnis (Stand: August 2026)
Unternehmensquellen
- Susmata AG – Unternehmenswebsite
- Susmata AG – Pressemitteilungen und Unternehmensinformationen
- Deutsche Nachhaltigkeit AG – Informationen zum Börsengang und zur Kapitalmaßnahme
Fachmedien
- Vegconomist – Berichterstattung über WASTEA, LINEAPELLE und Materialentwicklungen
- OpenPR – Unternehmensmeldungen der Susmata AG
- Automotive Interiors Expo Europe – Ausstellerinformationen und Messeauftritt der Susmata AG
Marktdaten
- Fortune Business Insights – Markt für Biokunststoffe
- Grand View Research – Marktanalysen zu Bioplastics
- Precedence Research – Prognosen für biobasierte Materialien
- MarketsandMarkets – Marktstudien zu nachhaltigen Werkstoffen
Rechtliche und regulatorische Grundlagen
- Europäische Kommission – European Green Deal
- Europäische Chemikalienagentur (ECHA)
- Europäisches Parlament – Maßnahmen zur Verringerung von Kunststoffabfällen
Redaktioneller Hinweis: Dieser Beitrag dient der wirtschaftsjournalistischen Einordnung der Materialentwicklungen der Susmata AG auf Grundlage öffentlich zugänglicher Unternehmensinformationen, Fachmedien und Marktstudien. Aussagen zu zukünftigen Marktentwicklungen, geplanten Produkteinführungen oder wirtschaftlichen Perspektiven stellen – soweit entsprechend gekennzeichnet – Erwartungen oder Planungen dar und sind keine Garantie für den tatsächlichen Eintritt dieser Entwicklungen.









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