Namibia – Homeoffice mit Digitalnomaden-Visa. Viele Deutsche arbeiten bereits jetzt im Homeoffice. Aber auch hier machen sich aktuell besonders die gestiegenen Kosten für Energie bemerkbar, das Homeoffice wird deutlich teurer. Bereits ab ca. 50 Euro pro Tag könnten sie ihr Homeoffice nach Namibia verlegen. Die Energie im Land ist günstig und es besteht auch keine Blackout-Gefahr. Und auf das Heizen können sie ganz verzichten, denn auch im Winter wird es im südlichen Afrika um die 25 Grad.

Namibia - Homeoffice mit Digitalnomaden-Visa

Namibia – Homeoffice mit Digitalnomaden-Visa

Namibia – mit dem Digitalnomaden-Visa ins Homeoffice

Auf der Seite Namibia/Homeoffice wird beschrieben: Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, aus Ihrem Büro zu Hause ein „Homeoffice Afrika“ zu machen? Ab 50 EUR pro Tag für Übernachtung und Frühstück können Sie unter der Sonne Afrikas „ins Büro gehen“. Vormittags arbeiten – nachmittags Safari! In Land gibt es zahlreiche Nationalparks, wie Wildparks oder Naturreservate. Sie können Ihren Visumantrag einfach online ausfüllen. Der Antrag nimmt nur 5 Minuten in Anspruch. Sie können sowohl das Touristenvisum als auch das Geschäftsvisum für Namibia beantragen.

Düstere wirtschaftliche Ausssichten in Deutschland

IW-Direktor Michael Hüther erklärte in seiner Konjunkturprognose für den Winter: „Wir werden uns wohl oder übel an die horrenden Energiepreise gewöhnen müssen. Deutschland werde in die Rezession rutschen. Unternehmen werden weniger investieren und produzieren, ihre Erwartungen sind pessimistisch. Die Energieversorgung bleibe unsicher, die Lieferketten belastet und es drohten Produktionsausfälle. Ein Ende der Krise sei jedoch nicht absehbar“.

Digitalnomadenvisum – Homeoffice in Namibia

Digitalnomadenvisum - Homeoffice in Namibia

Hage Gottfried Geingob – dritter Präsident Namibias bietet den Deutschen die attraktive Alternative für das Homeoffice: Deutsche können mit einem sogenannten Digitalnomadenvisum für bis zu sechs Monate von Namibia aus im Homeoffice arbeiten. Voraussetzungen für eine Teilnahme sind ein Monatseinkommen von mindestens 35.495 namibischen Dollar (1.895 Euro), ein Führungszeugnis und ein Homeoffice-tauglicher Arbeitsplatz.

Nangula Uuandja – Vorsitzende des Namibian Investment Promotion and Development Board (NIPDB) sagte im Interview mit der Bildzeitung: „Unser Präsident möchte viele Deutsche willkommen heißen. Wir haben viel Platz“. Weiter informierte sie: „..für interessierte Energiepreisflüchtlinge würde es keine Obergrenze geben“.

Homeoffice Namibia - Vormittags arbeiten – nachmittags Safari

Homeoffice Namibia – Vormittags arbeiten – nachmittags Safari

Die Vorteile – Homeoffice in Namibia

Namibia verfügt über ein modernes Telekommunikationssystem. Das namibische Straßennetz ist gut ausgebaut und erschließt alle bewohnten Gebiete des Landes. Namibia ist gut in das regionale Flugnetz eingebunden. Es verfügte mit Air Namibia über eine eigene staatliche Fluggesellschaft. Es gibt direkte Flugverbindungen nach Europa. Deutsch ist die Muttersprache von 0,9 % der Bevölkerung und Zweitsprache eines Großteils der weißen Einwohner sowie eines kleinen Teils der schwarzen Bevölkerung. Im täglichen Leben ist Deutsch eine wichtige Verkehrssprache vor allem in der Wirtschaft und im Tourismus. Es gibt deutschsprachige Zeitungen und Radiostationen, an Schulen werde vielfach auf Deutsch unterrichtet. Auch auf traditionelles muss nicht verzichtet werden, Karneval und Oktoberfest werden auch hier gefeiert.

Die Republik Namibia ist nach der Mongolei der am dünnsten besiedelte unabhängige Staat der Erde. Die Bevölkerung ist konzentriert auf wenige Städte und den fruchtbaren Norden des Landes. Im Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) liegt das Land auf Platz 58 von 180.

Die meisten Touristen kommen aus Deutschland, bereits im Jahr 2017 wurden 123.000 deutsche Touristen gezählt, so viele wie aus keinem anderen Land außerhalb Afrikas. Das Land lockt mit günstigen Preisen: Im Restaurant zahlen sie für eine Mahlzeit ca. 12 Euro, und eine Unterkunft ist bereits ab ca. 50 Euro pro Tag zu haben. Hinter den Bismarckbergen liegt am Südwestzipfel Afrikas für manche Auswanderer das Paradies.

(AH)