Regelaltersgrenze erhöhen – Das Renteneintrittsalter muss weiter steigen. Wenn es „statistisch“ ein Jahr mehr Lebenserwartung gibt, muss die Regelaltergrenze um 8 Monate steigen – 4 Monate würden dann auf die Rente gerechnet. Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm – Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftstheorie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg – will den zukünftigen Renteneintritt an die statistische Lebenserwartung koppeln. Der Vorschlag von Prof. Dr. Veronika Grimm das gesetzliche Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln und damit Schritt für Schritt das Rentenalter zu erhöhen, sorgt für heftige Diskussionen. In den letzten Jahren ist die Lebenserwartung gesunken, die Frage die sich stellt: Würde dann auch das Renteneintrittsalter nach „unten“ gesenkt werden?

Regelaltersgrenze erhöhen - Rente mit 67 - NEIN! - Rente mit Lebenserwartung verbinden
Regelaltersgrenze erhöhen – Rente mit 67 – NEIN! – Rente mit Lebenserwartung verbinden

Regelaltersgrenze – Renteneintrittsalter Schritt für Schrott erhöhen

Ein Renteneintritt für alle mit 67 Jahren – NEIN! sagt die Wirtschaftsweise Veronika Grimm. Zukünftig solle die Rente mit Lebenserwartung verbunden werden. Das wäre gerechter – und das Sozialsystem wäre entlastet. Eine Rente mit 67 sein auf Dauer nicht mehr finanzierbar, wenn man die stetig ansteigende Lebenserwartung beachtet. In Zukunft soll der Renteneintritt automatisch an die steigende Lebenserwartung gekoppelt werden. „Man sollte die Regelaltersgrenze für den Renteneintritt an die Lebenserwartung koppeln“, sagte Prof. Dr. Veronika Grimm den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Prof. Dr. Veronika Grimm: „Die Formel in Zukunft könnte sein: Nimmt die Lebenserwartung um ein Jahr zu, so würden zwei Drittel des zusätzlichen Jahres der Erwerbsarbeit zugeschlagen und ein Drittel dem Ruhestand“.

Regelaltersgrenze – Rente nach 45 Arbeitsjahren

Wer kennt ihn nicht, den legendären Spruch vom ehemaligen Bundesarbeitsminister Dr. Norbert Blüm: „Die Rente ist sicher„. Heute gilt der Satz schon längst nicht mehr, eines ist heute sicher – Die Rente ist nicht mehr sicher. Was plant die Ampel-Regierung, wie soll es mit der gesetzlichen Rente weitergehen, wird das Renteneintrittsalter auch über 67 jahre noch weiter angehoben?

Das die Renten in Deutschland in Gefahr sind, würde auch an derr immer weiter steigenden Anzahl von Frühverrentungen liegen. Prof. Dr. Veronika Grimm: „Wir müssen dafür sorgen, dass die Menschen länger arbeiten wollen und auch können, dass also das tatsächliche Rentenalter steigt. Der Trend zur Frühverrentung darf sich nicht fortsetzen“.

Regelaltersgrenze – wie lange müssen die Deutschen arbeiten?

Bundeskanzler Olaf Scholz äußerte sich zu dem Vorschlag, die Regelaltergrenze zu erhöhen.: „Fünf Jahrzehnte Arbeit – das ist genug. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir es jetzt nicht mehr nötig haben, das Renteneintrittsalter immer weiter anzuheben. Wer jetzt mit 17 die Schule verlässt, hat fünf Jahrzehnte Arbeit vor sich. Ich finde, das ist genug. Wenn jemand länger arbeiten wolle, solle er das tun können – aber nicht, weil er muss, sondern weil er oder sie kann“. Der Grünen-Politiker Danyal Bayaz hält dagegen: „.. ein regulärer Renteneintritt mit 67 Jahren werde bei gleichbleibendem Wohlstand nicht dauerhaft zu halten sein“. In vielen Berufen halte der Politiker längeres Arbeiten auch zunehmend für zumutbar. In Deutschland arbeiten wir im Durchschnitt 39 Jahre, bevor wir in Rente gehen.

Regelaltersgrenze

Kritik am Vorschlag die Regelaltersgrenze zu erhöhen

Der Bürgermeister der Hansestadt Bremen – Dr. Andreas Bovenschulte – kritisierte den Vorstoß beim Kurznachrichtendienst X als „zutiefst ungerecht“: „Gut bezahlte Wirtschaftsweise fordern ein höheres Renteneintrittsalter weil ‚wir‘ immer länger leben – und verkennen dabei, dass die ohnehin schon große Kluft zwischen Arm und Reich bei der Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten weiter gewachsen ist. Eine automatische Koppelung des Renteneintrittsalters an den Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung wäre also zutiefst ungerecht“.

Witwenrente abschaffen – fordert die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer

Witwenrente abschaffen möchte die Inhaberin des Lehrstuhls für Komparative Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München – und Wirtschaftsweise Monika Schnitzer. Prof. Dr. Monika Schnitzer: „Die jetzige Regelung reduziert die Anreize, eine eigene Beschäftigung aufzunehmen. Außerdem tragen so alleinstehende Beitragszahlende zur Finanzierung von Rentenansprüchen für nicht erwerbstätige Partner bei, die selbst nicht in das System einzahlen“. Der Vorschlag sorgte für große Empörung.

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Bürgerrente – Extrarente oder Fondsdepot

Aus für die Riester-Rente? Die private Altersvorsorge braucht eine Reform, fordern die Politiker im Bundestag. Branchenexperten fordern bereits länger eine Reform der Altersvorsorge. Wie ist der aktuelle Stand? Gibt es Reformvorschläge für die private Altersvorsorge? Riester-Rente – wie geht es weiter? Die Vorschläge gehen über Bürgerrente – Extrarente oder Fondsdepot. Eine Expertengruppe aus Regierungsvertretern, Verbraucherschützern, Gewerkschaftern, Versicherern und Fondsanbietern soll sich mit der Frage beschäftigen, wie die private Altersvorsorge in Deutschland reformiert werden kann.

Finanzminister Lindner – Aktienrente als Alternative

Bundesfinanzminister Christian Lindner will die Rente mit einem Generationenkapital am Aktienmarkt retten und bezeichnet es selbst als die „vielleicht größte Rentenreform seit Bismarck“. Bundesfinanzminister Christian Lindner will das Kapital für die sogenannte Aktienrente, mit der der Beitragssatz für die gesetzliche Rentenversicherung in Schach gehalten werden soll, deutlich erhöhen. Christian Lindner: Wir brauchen mittel- bis langfristig einen dreistelligen Milliardenbetrag, damit sich die Erträge aus der Aktienanlage spürbar auf die Stabilisierung der Rentenbeiträge und des Rentenniveaus auswirken können“.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Deutschen keine Aktionäre sind und den Kapitalmärkten eher skeptisch gegenüber stehen. Allerdings hat die Entwicklung im vergangenen Jahr gezeigt, dass der Anteil derer, die ihre privaten Gelder anlegen, dies immer öfter auch an den Aktienmärkten machen. Das Misstrauen gegenüber der Aktienrente kann allerdings auch an Christian Lindner liegen, denn 74 Prozent der Befragten haben kein Vertrauen in die Fähigkeiten des Politikers, insbesondere bei Fragen zur Altersvorsorge.

Renteneintrittsalter – mit dem 50.ten Lebensjahr in Rente gehen

Möchte man mit 50 in Rente gehen oder etwas früher als das gesetzliche Renteneintrittsalter von 67 Jahren, braucht man ausreichend Rücklagen, um die Abzüge bei der Frührente auszugleichen. Aber wie viel Geld benötigt man genau und welche Tricks gibt es bei der staatlichen Rente? Informationen dazu bei Squarevest – Finanzen.

Ein Entnahmeplan ist ein effektives Tool, um ihre Rente durch zuvor getätigte Investments aufzustocken. Doch wie funktioniert das? Informieren Sie sich über die Vorteile eines Entnahmeplans >> hier.

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Die sorglose Rente – nach der 4 Prozent Regel

Die Frage nach einer sorgenlosen Rente gewinnt immer mehr an Bedeutung, da das deutsche Rentensystem zunehmend in Schwierigkeiten gerät. Wie viel von Ihrem Notgroschen können Sie jedes Jahr ausgeben, ohne dass Ihnen im Ruhestand das Geld ausgeht? Die größte Herausforderung für Rentner, egal für welche Strategie sie sich entscheiden, besteht darin, dass man die zukünftige Entwicklung der Märkte nicht vorhersagen kann. Die 4 Prozent Regel für den Ruhestand – wie es funktioniert und was zu beachten ist, erfahren sie in diesem Beitrag.

(AH)